Beiträge von ChiBande

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Es kann doch immer was passieren.

    Egal ob am Pferd oder auf der Strasse.

    Unfälle passieren.

    Es gibt zb Tracker oder ich hab gesehen, dass es ein System gibt, wo man sich mit einem Kabel (wie ein Telefonkabel, so gedreht) mit dem Sattel? oder einem Tracker? zusammenstöpselt und bei einem Sturz wird quasi der Stecker gezogen und ein Alarm am Handy ausgelöst.

    Warum nicht. Wenn das Kind sicher im Sattel sitzt, ein Vertrauen in die Verlässlichkeit da ist (ins Pferd, und ins Kind - auf besprochene Weg bleiben, keine lustigen Rennspiele veranstalten etc) was spricht dagegen?

    Da wird ständig über Eltern gemeckert, dass wir unsere Kinder überbehüten, sie nicht selbständig sein und werden lassen, dass man ihnen alles abnimmt etc und jetzt auf einmal will man genau das?

    Da wird von den guten alten Zeiten geschwärmt , wo man als Kind alleine in den Wald ging und dort Baumhäuser und Unterstände gebaut hat, wo man in Gruppen Räuber und Gendarm im Wald spielte und verdreckt und mit aufgeschlagen Knien dann um 6 (es gab immer einen der eine Uhr hatte) nach Hause dackelte zum Abendessen.

    Und nun ist das verpönt.

    Was jetzt?

    Sollen wir unseren Kindern mehr Freiheiten geben, oder soll man bis sie 18 sind ihr Händchen halten?

    Umso gefährlicher für den Menschen wenn er nicht wahrgenommen wird, aber das Pferd als potentielle Futterquelle gesehen wird.

    Welches sich auch noch untypisch verhält, weil es ja oft dem Reiter gegen seinen Instinkt folgt.

    Bin mit dem Pony schon mal in einer Wildschwein Rotte gelandet, weil ich sein 'ich will da nicht lang' ignoriert habe.

    Ist nichts passiert, aber seither haben meine Pferde mehr Mitspracherecht bei der Weg Wahl.

    Ja, das kommt natürlich auch noch dazu.

    Ich finde es ist nicht verkehrt ein wenig seine Tiere und die Umgebung (werden die Vögel ruhig etc) zu lesen und sich ev von seinem geplanten Weg abzuwenden.

    Ich denke, es wird wieder vermehrt darauf hinauslaufen bewusster unterwegs zu sein und nicht gedankenverloren durch die Gegend zu schlendern. Obwohl ich das ja eigentlich wollte und deswegen "nur" Begleithunde habe.

    Bei uns gab es eine zeitlang einen Durchzügler. Ich hab es eh in mal geschrieben.

    Am Anfang des Waldes sah ich eine Spur mit riesigen Pfoten abdrücken.

    Fiora hat ab dort verweigert zu laufen. Da dachte ich noch, das ihr kalt ist und hab sie unter die Jacke gestopft.

    Nach etwa 800m haben die Rüden begonnen stehen zu bleiben und zu beschwichtigen. Wollten nicht weiter gehen.

    Das war so ungewöhnlich, wenn sie müde werden oder zu kalt ist, werden sie nur langsam und ordnen sich hinter uns ein. Da sind sie aber stehengeblieben und auf zurufen kam Otis nur sehr zögerlich am Bauch kriechend beschwichtigend zu mir. Nach dem 2.x (also ich ging den Waldweg noch etwas weiter hinein) ist Otis gar nicht mehr gekommen, sondern geduckt sitzen geblieben. Enzo hat sich schon 100m vorher geweigert weiter zu gehen.

    Wir sind umgedreht. Da waren sie sichtlich froh und recht flott unterwegs.

    So ein Verhalten gab es weder vorher noch nachher jemals wieder.

    Auch solch riesige Pfotenspuren sah ich nie wieder.

    Seine Tiere beobachten und angemessen reagieren ist sicher nicht falsch.

    Ich bin überzeugt, dass der Wolf - so er da war - uns nicht gefressen hätte.

    Aber ich hoffe, daß meine Hunde, dadurch das ich auf sie "gehört" habe in zukünftigen Situationen wieder anzeigen werden und ich reagieren kann.

    Wenn wir annehmen, dass der Hund gut gucken kann und er von klein auf in diesem Haushalt war und ab jetzt fleißig mit ihm geübt wird, dann nein.

    Ich biete jedem an, zu versuchen, Picard das Leckerlifangen beizubringen... Er sieht gut. Er ist motorisch fit. Aber wenn du ihm Kekse zuwirfst, guckt er ihnen reglos entgegen, lässt sie an der Nase abprallen und futtert sie vom Boden. Plüschis kann er mittlerweile fangen, aber weiter sind wir in drei Jahren nicht gekommen und ich üb das auch nicht mehr, weil zwecklos.

    Otis duckt sich immer weg und kneift die Augen zusammen. :hust:

    Ich schwöre, ich hab ihn noch nie mit einem Leckerli abgeschossen (auch sonst mit nichts)

    Menschen auf Pferden sind für übliche Wildtiere meist „unsichtbar“, sie nehmen eigentlich nur das Pferd wahr. Deshalb hat man beim Ausreiten oft auch nähere Begegnungen als als Fußgänger. Ich denke, beim Wolf könnte es ähnlich sein.

    Umso gefährlicher für den Menschen wenn er nicht wahrgenommen wird, aber das Pferd als potentielle Futterquelle gesehen wird.

    "Man" möchte sich aufregen, echauffieren..

    Naja, der Unterschied ist, so lange wir Tiere entindividualisieren, in dem sie einfach nur ein Produkt auf unserem Teller sind, ohne Gesicht, Persönlichkeit und Gefühlen, fühlen wir uns eben nicht dafür verantwortlich.

    Sobald man dem Vorgang "Tod" ein Gesicht in Form von echten Bildern gibt, das Tier zappelt, schreit und blutet, wird das Thema eben plötzlich real und man empfindet Mitgefühl (was eine absolut menschliche Emotion ist, wenn man nicht schon total abgestumpft ist).

    Das hat meiner Meinung nach nichts mit "man möchte sich aufregen zutun" - sondern man hat plötzlich eine Visualisierung und ein Bewusstsein für "Unrecht" was einem anderen Lebewesen zugefügt wird.

    Das stimmt schon.

    Was mich an dem großen medialen Aufschrei stört ist, dass man hier so erschüttert ist. Aber genau wie du sagst, die gleichen Leute zum Diskonter gehen und sich Fleisch aus der Massenproduktion holen, ohne darüber nachzudenken. Die würden wahrscheinlich ein Video über Massentransport unter unwürdigen Bedingungen, Massenschlachtungen (ich möchte echt nicht darüber nachdenken wie es Tieren geht, die nach stundenlanger, tagelanger Fahrt, aus dem Transporter getrieben werden und die ganze Angst und das Adrenalin und das Blut am Schlachthof riechen) gar nicht anklicken. Denn dann müsste man sich ja mit sich selbst beschäftigen und über seine Gewohnheiten nachdenken. Über andere schimpfen fällt da halt leichter. .

    Das finde ich verwerflich, sich über das eine aufregen, bei sich selbst hört die Empörung aber ganz schnell wieder auf.

    Der Hirsch tut mir unendlich leid.

    Mir tun alle getöteten/gestorbenen Tiere leid.

    Ja das, oder ich werde ihn einfach an meinen Bürotagen anrufen..

    Mir fällt diese Wurschtigkeit, dieses nicht mitdenken, dieses "mir egal" von Teenagern so schwer.

    Als kleine Kinder waren die so süß und kuschelig und wollten mithelfen und selbständig sein und jetzt ist jeder Handgriff, der nicht sie betrifft, zu viel.

    Nein, eigentlich auch Handgriffe die sie betreffen.

    "Huuuunger!"

    "Nimm dir doch ein Brot"

    "Neeeiiiiin... Das ist so mühsam. Brot schneiden, Aufstrich streichen... Haben wir nicht Chips? " :stock1:

    Aber Zorro geht es mit Pferd immer noch sehr gut.