Beiträge von ChiBande

    Ich wollte mich noch mal für eure Erfahrungsberichte bedanken.

    Leider ist jetzt alles anders als geplant...

    Ich musste am 10.11. meine 11,5 Monate alte Hündin kastrieren lassen.
    Sie hatte eine schwere Gebärmutterentzündung.

    Sie hat die OP recht gut weggesteckt. Naja wie mans nimmt.
    Sie schläft noch sehr viel. Enzo beißt sie weg. Das Mädchen und Otis dürfen sich aber zu ihr legen.
    Sie frisst noch schlechter als früher. Hat leider auch 400g abgenommen, was bei einem Ausgangsgewicht von 2400 g (und da war sie schon sehr schlank und etwas mehr auf den Rippen wäre gut gewesen) natürlich recht viel ist. Im Moment wird sie mit Topfen(Quark) mit Eidotter aufgepäppelt. Unter ihr Barf mische ich jetzt auch Haferflocken und Lammfett. Wobei ich ihr das Barf mit der Hand füttern muss und immer nur ganz wenig anbieten darf, anders schaut sie es nicht an.
    Ich wollte zwar nicht mit der Hand füttern, aber nach 2 Tagen wirklich absolut nichts essen, musste ich handeln.
    Narbe sieht gut aus.

    So, jetzt heißt es abwarten bis Fiora (7 Monate) das erste Mal läufig wird und Enzos Verhalten beobachten.
    Otis (5,5 Monate) zeigt noch gar keine Rüdenambitionen. Er hebt noch nicht einmal das Haxerl beim pischen. Der ist scheinbar ein Spätzünder, noch ein richtiges Baby.

    lg

    Tja, bisschen spät halt, ne? Nachdem aus zwei Hündinnen eine gemischte intakte Gruppe aus zwei Päärchen geworden ist fängt man an zu denken... Sorry, das ist mir zuwenig. Ich erwarte da mehr.

    Was Du jetzt machst ist Problemverwaltung. Und Dein Post ist mit "Kastrationsfrage" betitelt, da ist noch keine Rede von Rüdenrangeleien.

    Ich fange nicht JETZT erst zu denken an. Ziemlich frech mir sowas zu unterstellen.


    JETZT gab es das Verhalten, dass die 2 Buben beim Spielen lauter werden und ich fragte ob lassen - weil normal dass Rüden lauter sind oder unterbinden.
    Wenn Enzo mit der kleinen Hündin spielt, geht und ging es nicht so Wortgewaltig zu.

    Ich betreibe auch keine Problemverwaltung. Weil es (noch) keine Probleme gibt.
    Es ist eine harmonische Gruppe. Ich möchte, dass das auch während und nach der Pubertät so bleibt und frage darum nach. Ich möchte Problemen vorbeugen.
    Ich weiß nun, dass ich bei den Buben wohl strenger bzw. konsequenter sein muss.

    Mit deinen Postings hilfst du mir nicht weiter. Ich werde die in Zukunft wohl ignorieren.

    Ich habe in diesem Thread keine verantwortungslose Hundehalterin lesen können, eher jemand, der sich Gedanken macht um etwaige Welpenvermehrung.

    Ich verstehe zwar auch nicht, weshalb man sich einen weiteren Hund als Rüden zulegt, obwohl man den Sitterhund-Rüden irgendwie nicht mehr los wird, aber das sind Dinge, die kann ein Aussenstehender nicht einsehen.

    Für mich klingt die Mehrhundehalterin verständig und bemüht die Hundefamilie geordnet zu führen und nicht planlos Welpen in die Welt zu setzen.

    Der Rest entscheidet die Zukunft!

    Danke.

    Enzo - unser Rüde - war vor dem Sitterhund da.
    Otis kam einige Wochen später und sollte eine begrenzte Urlaubsbetreuung sein.
    Im Moment ist er aufgrund einiger Umstände aber immer noch hier.

    Ich habe damals ohne nachdenken zugesagt auf Otis aufzupassen, da er "nur" 6 Wochen bleiben sollte und er noch vor der Pubertät zurück zur Besitzerin sollte.
    Da habe ich mir keine Gedanken über Streß unter den Rüden gemacht.
    Jetzt ist er halt schon 10 Wochen da und fängt an das Welpige zu verlieren.

    Ich muss jetzt Sachen lernen, die ich eigentlich nicht in Betracht gezogen habe. zb das Verhalten von 2 Rüden in einem Haushalt, weil ja gar kein 2.er Rüde geplant war/ist.

    Das klare Posting von Themis (ich glaube Post 13) hat mir schon sehr geholfen.
    Solche Tipps brauche ich.
    Für mich ist Rudelhaltung neu. Ich lese viel darüber und möchte viel lernen.

    Na ja, das kann eine Lösung sein; aber was, wenn die beiden Rüden sich in die Wolle geraten. Auch Kleinhunde haben Beißkraft und verursachen heftige Verletzungen.

    Ich weiß noch gar nicht wie lange Otis noch bei uns ist.
    Meiner Freundin geht es zur Zeit sehr schlecht. Ich möchte ihr da nicht auch noch wegen dem Hund Stress machen. Im Moment ist alles gut zwischen den Beiden. Im Gegenteil, Enzo freut sich sehr über den Hundkumpel. Sie spielen sehr viel zusammen, mehr als mit den Mädchen. Sie gehen gemeinsam den Garten ab und kontrollieren ob es was neues gibt. Sie schlafen auch manchmal im gleichen Körbchen.

    Wenn sie sich in Zukunft in die Haare kriegen, oder einer nicht mehr glücklich ist mit einem anderen Rüden, dann ist immer noch Zeit eine Lösung für unseren Gasthund zu finden.
    Im Moment brauchte ich einfach Ratschläge was das Verhalten von Rüden untereinander betrifft, da ich damit keine Erfahrung habe.

    Trennen ist für uns sicher eine nicht soo komplizierte Sache. Wir wohnen in einem Haus.
    Ich kann die Mädchen in den oberen Stock geben und die Burschen unten. Das Stiegenhaus ist im Erdgeschoß durch eine Türe und im Obergeschoß durch eine Schiebetüre vom Haus getrennt.
    Also wäre schon mal eine Schleuse vorhanden. Zusätzlich kann ich noch am Treppenabsatz das Hundegitter stellen (steht zur Zeit sowieso dort, weil die Katzen auf den Treppen gefüttert werden).
    Also eigentlich scheint ein Trennen keine große Sache zu sein. Selbst bei einer vergessenen Türe würde noch das Treppengitter bzw die andere Türe (je nach dem) die Hunde trennen.

    UND TROTZDEM gehe ich mit dem Trennen eine große Verantwortung ein und ich sag nicht "alles kein Problem".


    Nein, verbieten nicht. Aber ich erwarte einfach dass sich nur Leute zur Haltung eines gemischten, intakten Rudels entschließen, die in der Lage sind das zu managen ohne eine muntere Welpenproduktion anzukurbeln. Und wenn man von vornherein bereits starke Zweifel hat, ob man das schafft, dann finde ich sollte man verzichten, aus Vernunftsgründen.

    Also ganz ehrlich..genau das ist ja was ich nicht will - lustig Welpen produzieren. Liest du meine Postings?
    Ich finde es auch sehr interessant, dass du mir meine Ehrlichkeit irgendwie vorwirfst.
    Hätte ich gesagt: "Klar trennen - kein Problem. Das klappt sicher." Wäre alles gut gewesen.
    Wenn ich sage, dass ich an alle eventuellen Möglichkeiten denke die passieren könnten (Kind vergisst, hat es eilig, ich stürze, was auch immer), dann wird mir das als mangelnde Vernunft/Qualifikation ausgelegt...

    Aber genau das - das sich Gedanken machen, verschiedene Szenarien durchgehen, ehrlich zu sich selbst sein und nichts verharmlosen, finde ich vernünftig.
    Da haben wir scheinbar andere Ansichten.

    Verrätst du uns welche?

    Klar, wie oben geschrieben.
    Beobachten wie er sich entwickelt. Er ist definitiv (noch) nicht sehr triebig.

    Der Rüde meines Bruder ist mit 17 Wochen bereits aufgeritten und hat auf alle Hündinnen (egal wie alt, egal ob kastriert oder nicht) extrem reagiert. Also wohl sexuell, weil er dabei seinen Penis ausgefahren hat. Mein Bruder uns seine Frau fanden das witzig und es wurde nur halbherzig unterbunden.
    Der hat auch mit 17 Wochen schon Stofftiere etc. gerammelt.

    Enzo hat mit 19 Wochen mit der läufigen Emma zusammengelebt und gar nichts gecheckt.
    Auch jetzt ist er noch nicht sehr triebig. Stofftier rammeln oder sonstiges hat er noch nie gemacht.
    Hin und wieder interessiert er sich für Emma und würde ausgiebig an ihr Schnüffeln und eben Pfote auf den Rücken legen und Anstalten machen auf zu springen.
    Das unterbinde ich sofort und ist für ihn überhaupt kein Problem.

    Also wie gesagt unterbinden, erziehen, beobachten.
    Bleibt er gut lenkbar und leidet NICHT unter seinen Hormonen, werde ich bei Läufigkeit trennen.
    Ich könnte mir auch eine Sterilisation vorstellen. Hormone bleiben ihm, er kann weiter reifen, aber sollte der Fall eintreten, dass er uns beim Trennen entwischt, kann nichts passieren.

    Ev kann ich auch ihn oder Emma zu meiner Mama für die Stehzeit bringen. Die Möglichkeit habe ich auch noch.


    Das kann man doch niemandem verbieten!Ich hatte auch zwei intakte Mädels und es kam ein intakter Bub dazu.
    Inzwischen sind es zwei intakte Buben und eine intakte Hündin.
    Während der zweimal je einen heißen Woche im Jahr muss man eben mal richtig gut aufpassen und bei Abwesenheit strikt trennen. Aber es ist doch ein überschaubarer Zeitraum. Und solange alle Betiligten dabei cool bleiben und keiner der Rüden übermäßig gestresst ist, weil er hypersexuell veranlagt ist, kann man das doch gut managen.

    Wenn Kinder dabei sind, ist es natürlich nochmal schwieriger mit der rigorosen Trennung. Aber vielleicht kann man den Rüden in den Stehtagen solange bei Freunden unterbringen?
    Ich würde erstmal alle Hunde richtig erwachsen werden lassen und dann sehen, wer sich wie entwickelt hat und dann entscheiden, ob und wer kastriert wird.

    Ich werde jetzt mal beobachten wie sich Enzo entwickelt.
    Er ist noch nie aufgeritten, obwohl Emma wohl gut riecht. Ich habe bisher immer sofort beim ersten Pfote auf den Rückenlegen unterbrochen. Das geht bei im ganz leicht. Es reicht ein bestimmtes Nein und er hört sofort auf.

    Wenn Du jetzt schon weißt das Du es wohl nicht schaffst die Hunde zu trennen während der Läufigkeiten, dann wäre es das vernünftigste den zweiten Rüden auch abzugeben. Dann kann er vielleicht woanders intakt bleiben und so eine sichere Persönlichkeit entwickeln.

    Also ich finde es wohl vernünftiger von mir die Trennung kritisch und realistisch zu betrachten.
    Das heißt nicht, dass ich jetzt schon weiß, dass ich es nicht schaffe sie zu trennen.
    Es bringt aber auch nichts das blauäugig zu sehen und zu sagen "ja klar, trennen kein Problem, alles easy".
    Ich bin da einfach realistisch. Es kann problemlos funktionieren, aber zu sagen, das klappt sicher, das trau ich mir nicht zu.
    Das würde ich aber nichtmal behaupten, wenn nur ich alleine mit den Hunden wäre.
    Irgendwas unvorhergesehenes kann immer passieren. Und so ein 2,2 kg Hund ist schneller durch einen Türspalt, als ein Labrador.


    Nachdem Du Dir die Hündinnen angeschafft hast bist Du für ihr Wohl und Wehe verantwortlich. Das das schwierig wird mit dem Rüden hättest Du Dir doch denken können. Wenn Du Kinder hast nehme ich an Du bist erwachsen?! Dann entscheide auch so. Das heisst man muss manchmal Kopf vor Herz entscheiden lassen.

    Also meinen Hündinnen geht es gut und wird es auch weiterhin gut gehen. Genauso wie es meinem Rüden gut geht und ich alles machen werde, dass es ihm weiterhin gut geht und sich alle meine Hunde gut entwickeln können und die Zeit bekommen die sie brauchen um zu reifen.

    Ich sehe ehrlich gesagt keinen Sinn darin einen Hund abzugeben, wenn es keine Probleme gibt. Das find ich jetzt ordentlich übertrieben.
    Ich habe mich für diese Tiere entschieden und werde für sie Sorgen. Über eine Abgabe würde ich ev. nachdenken, wenn ich sehe, dass ein Tier unter den Bedingungen die ich ihm biete, leidet.
    Das sehe ich aber nicht.

    Es funktioniert alles sehr gut bei uns.
    Ich war unsicher ob ich das Spielen unterbrechen soll, wenn es lauter wird.
    Erst wird normal gespielt, und dann stehen sich gegenüber mit offenen Maul und grunzen/brummen/knurren dabei. Das wird dann laut und ich bin immer zu diesem Zeitpunkt eingeschritten und habe unterbrochen.
    Dabei wird weder ein Hund gebissen, noch winselt einer, noch hat einer von den beiden Rüden Angst, es liegt auch keiner auf dem Rücken und der andere steht bedrohlich über ihn.


    Da habe ich schon Hilfe bekommen - unterbrechen und gar nicht laut werden lassen.

    Wegen dem Kastrieren...da hab ich eine gute Lösung für meinen Rüden gefunden.

    Danke, ja es ist irgendwie spannend mit den Rüden.
    Ich hab da von Jugend an eingetrichtert bekommen, dass Rüden so anstrengend sind, alles markieren, raufen, jeder Hündin nachlaufen....irgendwie hatte ich echt Schiss davor einen Rüden zu nehmen und schied eigentlich immer gleich von vornherein aus.

    Andererseits sehe ich jetzt wie anhänglich die 2 Buben sind. Sie sind anhänglicher als die Mädchen, werfen sich mir regelrecht an den Hals und umschmeicheln mich. Sie sind beim Spazierengehen aufmerksamer. Die Mädels zockeln so dahin, die Buben sind "wacher". Haben alles im Blick und suchen immer wieder meinen Blickkontakt auf. Das ist irgendwie total nett beim Spazieren gehen.


    Wäre natürlich eine gute Überlegung und bei Läufigkeiten dennoch abtrennen. Wenn der 9jährige oder sonst ein Familienmitglied mal die Tür nicht schnell genug schließt, müsste man sich keine Sorgen machen.
    Natürlich muss weiterhin Aufreiten unterbunden werden - konsequent!

    Genau, im Moment weitermachen wie bisher. Jeder Versuch wird unterbunden. Aufdringliches beschnuppern ebenso.
    Und dann wird Enzo beobachtet wie er im Frühjahr auf die läufigen Damen in der Umgebung reagieren wird.

    Ist alles halb so wild und er nicht sonderlich gestresst, dann wäre die Sterilisation eine Art Sicherheitsnetz, falls beim Trennen was schiefgeht. Aber kein Freifahrtsschein nachlässig zu sein.

    Ich denke das ist jetzt mal ein guter Weg für die nächste Zeit und nimmt mir den Druck jetzt gleich eine Entscheidung treffen zu müssen.