hmm, ich geh ja jetzt auch schon seit einiger Zeit mit Manni trailen, aber ich mag ruhige Gegenden eindeutig lieber.
Wenn zu viel los ist, bekommt er stress, ist der Stresslevel zu hoch, verfällt er in alte Verhaltensmuster (für Impulskontrolle ist dann einfach kein Platz mehr) und er fängt an Menschen, die ihm zu nahe zu kommen zu verbellen (GsD). Wenn ich ihn dann nicht rausnehme, schnappt er nach jedem Hosenbein, was in seine "nähere" Richtung kommt.
Beim trailen kann man halt schlecht neben dem Hund her gehen.
Außerdem finde ich es auch wichtig, das ein Hund erst mal vernünftig lernt, was von ihm erwartet wird. Und lernen tut ein Hund besser ohne Ablenkung.
Von daher finde ich persönlich ruhige Gebiete und auch Wald (Querfeldein Trailen macht unheimlich spaß) deutlich angenehmer.
Als ich mich nach einer neuen Gruppe umgesehen habe, wurde in einer Gruppe überhaupt nicht darauf geachtet, wie "Stressanfällig" ein Hund sein kann. Manni hat gleich nach der VP geschnappt. So sehr haben die den hochgepuscht.
(er hat nicht mehr geschnappt, seit er bei uns ist. Wir vermeiden Situationen, wo er so deutlich wird, normalerweise, indem wir "bei ihm sind". wenn ihr versteht was ich damit meine)
PS: ich trail mit ihm auch durchaus in belebten gebieten, aber dann muss er sich häufig selber rausnehmen und schnuffelt sich fest, muss sich mehr schütteln und markiert auch deutlich mehr, wie wenn es ruhiger zu geht)