Beiträge von Schwabbelbacke

    hmm, ich geh ja jetzt auch schon seit einiger Zeit mit Manni trailen, aber ich mag ruhige Gegenden eindeutig lieber.

    Wenn zu viel los ist, bekommt er stress, ist der Stresslevel zu hoch, verfällt er in alte Verhaltensmuster (für Impulskontrolle ist dann einfach kein Platz mehr) und er fängt an Menschen, die ihm zu nahe zu kommen zu verbellen (GsD). Wenn ich ihn dann nicht rausnehme, schnappt er nach jedem Hosenbein, was in seine "nähere" Richtung kommt.
    Beim trailen kann man halt schlecht neben dem Hund her gehen.

    Außerdem finde ich es auch wichtig, das ein Hund erst mal vernünftig lernt, was von ihm erwartet wird. Und lernen tut ein Hund besser ohne Ablenkung.

    Von daher finde ich persönlich ruhige Gebiete und auch Wald (Querfeldein Trailen macht unheimlich spaß) deutlich angenehmer.


    Als ich mich nach einer neuen Gruppe umgesehen habe, wurde in einer Gruppe überhaupt nicht darauf geachtet, wie "Stressanfällig" ein Hund sein kann. Manni hat gleich nach der VP geschnappt. So sehr haben die den hochgepuscht.
    (er hat nicht mehr geschnappt, seit er bei uns ist. Wir vermeiden Situationen, wo er so deutlich wird, normalerweise, indem wir "bei ihm sind". wenn ihr versteht was ich damit meine)


    PS: ich trail mit ihm auch durchaus in belebten gebieten, aber dann muss er sich häufig selber rausnehmen und schnuffelt sich fest, muss sich mehr schütteln und markiert auch deutlich mehr, wie wenn es ruhiger zu geht)

    Er wird schon trinken, wenn er Durst hat?! Kein Hund verdurstet oder vehungert freiwillig.

    ich muss sagen, aus meiner Erfahrung mit meinem Hund sehe ich solche Aussagen echt kritisch.

    Er hat fast 3 Monate lang fast gar nix gefressen. Wenn es hochkam in der Woche vil eine Handvoll TroFu. Da er nix gefressen hat, hat er auch kaum getrunken.

    Er muss echten Kohldampf und enormen Durst gehabt haben. Trotzdem hat er sein Futter nicht angerührt.


    (und ja, beim TA waren wir durchaus. Und es gibt auch tatsächlich Labbi-Mixe die nicht fressen)

    vom Prinzip her habe ich ein ähnliches Problem wie du. Nur weiß ich nicht, ob es jemals anders gewesen ist, da der Hund, als wir ihn bekommen haben, schon nicht an die Wasserschüssel dran geht.

    Wir haben auch alle möglichen verschiedenen Schüsseln durch. In unterschiedlichen Zimmern mit allen möglichen und unmöglichen Zusätze im Wasser.

    Bei unserem Hund ist es so, das er das Wasser der Zisterne trinkt, aber nur direkt da raus. Regenwasser aus einem Eimer, aber auch nur draußen, sämtliches Flusswasser und komischer weise das Leitungswasser in einer roten Plastikschüssel bei meinen Schwiegereltern (wobei das mittlerweile auch weniger geworden ist).

    Er ist vom TA durchgecheckt und gesund. Warum der diese Macke hat, weiß keiner.

    Damit wir aber wissen, das er genug trinkt, haben wir uns ausgerechnet, wie viel Wasser er täglich als Minimum zu sich nehmen muss. Das bekommt er über sein Futter als eine Art Gemüse-Fleisch-Brühe, auf 2 Mahlzeiten aufgeteilt. Alles was er sonst zu sich nimmt (Flusswasser), ist on Top.
    So sind wir einfach auf der sicheren Seite.

    Wenn wir im Hochsommer unterwegs sind, oder mit ihm Sport machen, werden alle Touren so geplant, das wir wenigstens 2 mal an einem Bach vorbei kommen, damit er trinken kann. Und wir erhöhen etwas sein Brühen-Wasser. Allerdings nicht zu sehr, da ich sonst bedenken habe, das er dann sein Futter nicht mehr anrührt.