War da nicht was mit automatisch 50% Schuld wegen Gefährdungshaftung alleine weil man nen Hund hält?
Nein, es kommt schon auf die Situation an und wie die Versicherung das beurteilt. Sie hören sich ja auch beide Seiten an.
Bei Newton war es so, dass er angeleint war und der andere Hund eben nicht abgerufen wurde. Die Begnung war für mich so nicht vermeidbar. Newton wollte den Hund dann Junghund-typisch bespielen und der hat dann zugebissen. Hier wurde alles übernommen wie gesagt.
Bei Hunter war es anders. Da sind beide Hunde frei gelaufen und hatten dann halt eine Meinungsverschiedenheit. Hier hat die Versicherung nur 50% gezahlt.
Auf jeden Fall würde ich dem Urteil der Versicherung folgen. Als Besitzer des gebissenen Hundes würde ich das dann auch so akzeptieren.
Da du nen Hund dabei hattest, werden dir automatisch mindestens 25% Mitschuld angerechnet. Das nennt sich tiergefahr und bedeutet, dass der beißende Hund ja nicht zu dir gekommen wäre, wenn du keinen Hund dabei gehabt hättest.
Das können auch schnell mal 50% werden, wenn beide Hunde ohne Leine wären.
Nach mehr wird da im übrigen überhaupt nicht von den schadensachbearbeitern geguckt.
Und ja theoretisch muss man, wenn man den beißer hat, den Rest, den die Versicherung nicht bezahlt, nicht privat übernehmen.
Ich persönlich finde das aber gelinde gesagt, ne absolute Frechheit