Beiträge von Schwabbelbacke

    1. andere Hunde blocken.

    Das ist das A + O

    Normalerweise reicht es, wenn man Körpersprachlich den Hund blockt, oder anbrüllt. Ansonsten muss man halt härtere Geschütze auffahren.

    Frolik werfen, soll auch gut helfen, aber wäre jetzt nicht unbedingt das Mittel meiner Wahl, wenn ich nen Labbi an der Leine hab.

    2. selber ruhig werden und nicht in Panik verfallen.

    überträgt sich auf deinen Hund

    3. wenn dein Hund nun angst hat, Abstand vergrößern, ihm zeigen, dass du um seine Angst weißt und ihm helfen willst und wirst.

    Aus der Entfernung zeigen, dass andere Hunde gar nicht sooooo schlimm sind und den Abstand langsam verringern (so wie dein hund das noch leisten kann).

    Abstand vergrößert man idR in dem man ausweicht, einen anderen Weg wählt, oder umdreht.

    Ich persönlich würde allerdings gucken, dass du wege wählst, wo dein hund die anderen noch sehen kann, auch wenn du ausweichst.

    Was ich irgendwie komisch finde ist, dass hier so viele sagen, dass das völlig normales Verhalten ist und alles mit Jerry in Ordnung ist.

    guk mal, das hat verschiedene Gründe (die dir aber auch schon alle mitgeteilt wurden).

    Jerry ist möglicherweise ein HSH. Also ein Herdenschutzhund, oder ein Mix daraus. Oder aber, was genau so gut möglich ist, ist er einfach nur ne normale ungarische Straßenmischung.

    Das "Problem" dabei ist, egal was Jerry nun ist, er bringt genetisch etwas mit, was in Ungarn gewollt und auch erwünscht ist, hier in Deutschland aber zu massiven Problemen führt. In Ungarn DÜRFEN und SOLLEN Hunde ihr Reich gegenüber Eindringlingen Verteidigen. Da ist es egal, ob der Eindringling 2, oder 4 Beine hat. Diese Hunde leben in der Regel auch nicht sehr eng mit Menschen zusammen. Also nicht mit denen im Haus, sondern im Hof, draußen und bekommen ab und an Futter, Wasser und das wars.

    So, und jetzt kommt ein Hund, der es genetisch mit bringt, alleine zu agieren, sein Grundstück zu verteidigen und eben viel Platz für sich hat, in eine Wohnung, wo er davon NIX mehr darf, man ihm das aber nicht erklärt.

    Er wird mit Situationen, die für ihn ganz schlimm sind, die er nicht einordnen kann, "alleine" gelassen. Ja, ihr seid zwar dabei, aber ihr sagt ihm nicht, so dass er es verstehen kann, was von ihm erwartet wird. also macht er das, was er genetisch mitbringt und sich durch Erfahrung gefestigt hat. Er entscheidet selber und verteidigt sein Leben (und ja, das ist derzeit genau das für ihn).


    Dazu kommt, das beißen an sich, ein völlig natürliches kommunikationsmittel der Hunde ist.


    Hm, mal als Beispiel. Vielleicht erkennst du es dann besser.


    Du kommst an eine Wohnungstür und klopfst. Ein Mensch, der dich nicht kennt macht die Türe auf und du versuchst sofort in dessen Wohnung zu gehen. Der Mensch sagt mehrfach, dass du bitte draußen bleiben möchtest, dass er dich nicht in seinen 4 Wänden haben mag, dass er dich nicht kennt und du angst hast. Der Mensch ist höflich und seine Stimme ganz nett. Du sprichst aber seine Sprache nicht und kannst nur den Tonfall versuchen einzuordnen. Der Tonfall ist ja nett. Die Körpersprache desjenigen ignorierst du dabei völlig, weil du vielleicht nie gelernt hast, darauf zu achten und diese zu lesen.

    So, also verschaffst du dir Zugang zu einer Wohnung, wo dich der Wohnungseigentümer gar nicht drin haben möchte.

    Derjenige hat jetzt mehrere Möglichkeiten. Vielleicht lebt ja noch jemand da, der dich vor die Tür setzen kann, vielleicht ruft er die Polizei, vielleicht aber auch, wird er laut, schreit um sich, schlägt, kratzt tritt, weil er Panik hat und keiner da ist, um ihm zu helfen.

    Würdest du diesem Menschen einen Vorwurf machen, weil er dich getreten, gebissen, gehauen und gekratzt hat?

    Ich glaube nicht. Immerhin bist du der Eindringling, der nicht auf die höfliche Ansprache, doch bitte zu verschwinden, reagiert hat.

    Und genau so geht es Jerry. Du machst ihm also gerade den Vorwurf, dass er sich verteidigt, weil er angst hat. Ihr seid zwar da, helft ihm aber nicht. ihr lasst ihn mit seinen Problemen alleine.

    Und da hat Jerry für sich eine Möglichkeit gefunden, wie er unliebsame Sachen schnell los wird.

    Und wenn man ihm nicht die Regeln erklärt, an die sich Hunde, in unserer Welt, zu halten haben, wird das ganze noch richtig schlimm ausgehen.

    Denn irgendwann tritt, kratzt, beißt und schlägt Jerry nicht mehr, sondern dann zückt er sofort den Baseball-Schläger und die Pistole. Und dann wird es noch sehr viel unschöner wie das, was ihr jetzt habt.


    Ich kenne einige Hunde, viele meiner Freunde haben Hunde und keiner von denen beißt! Alle von denen sind wirklich freundlich zu Besuch und zu ihren Haltern.

    was sind das denn für Hunde? was für Rassen, oder Mischlinge sind es? wo kommen sie her? und vor allem, wie gehen die Menschen mit ihnen um?

    das alles spielen ganz große Rollen, wie ein Hund bei Problemen reagiert.

    Ich weiß, auch der Vergleich hinkt, aber nur zum verdeutlichen...

    Bis ein Labrador beißt, muss wirklich viel passieren. Sie sind Jahrhunderte darauf gezüchtet worden, nett zu sein. Sie haben eine total lange Zündschnur und können eben auch gut mit menschlichen Körperklausen (sind sie doch selbst welche) und kommen auch gut mit Nähe zurecht.

    Und dann gibt es eben Rassen, wie zB. den Mali, dem es im Blut liegt, zu zubeißen (ihr Mali-Besitzer wisst, wie ich das meine), der ansich einfach eine sehr kurze Zündschnur hat, der eine sehr enge Führung benötigt, damit er ein toller Hund sein kann.


    Deshalb finde ich den Gedanken und den Wunsch nicht so abwegig, dass Jerry genau so hätte sein sollen

    dein Wunsch, nach einem unkomplizierte, netten Begleithund ist nicht abwegig.

    Aber dafür muss man sich eben ein bisschen informieren.

    Da fallen Ostblockhunde eigentlich sofort alle raus. Genau so eben einige Rassen und Mischlinge.

    Dazu kommt aber auch, dass ihr nicht bereit seit, etwas für den Hund zu tun.

    Das schräkt die Rassen noch DEUTLICH mehr ein.

    So, wie du hier schreibst, was deine Vorstellungen von einem Hund sind, was ein Hund alles können soll, da bleiben dir tatsächlich "nur" die Begleithunderassen über.

    Das sind Rassen, die genau für ein Leben, wie du es dir mit einem Hund vorstellst, gezüchtet wurden.

    Mit so einem Hund könntest du glücklich werden, aber mit einem Hund, der für das genaue Gegenteil LEBT, wird nicht ein Hund, den du haben möchtest.


    Ich finde nicht, dass meine Vorstellung vom Hund unrealistisch ist, außer ich lebe in einer Blase, wo es nur freundliche Hunde gibt und das ist die absolute Ausnahme, aber das bezweifel ich, sonst hätten wohl kaum so viele Menschen Hunde!

    es gibt sehr viele Menschen mit Hunden, die deiner Meinung nach "Problemhunde" haben. Du dies aber NIE erleben und sehen wirst.

    Warum?

    weil diese Menschen um die Eigenschaften ihrer Hunde wissen und sie entsprechend FÜHREN. So dass sie unauffällig sind.

    Und stand jetzt siehst du auch nicht, wenn ein Hund eben nicht "nett" ist. Der Besitzer aber eben schon und löst die Situation auf, ohne das du es evt sogar merkst, bevor der Hund reagieren kann.

    Sammy2016 ich Lauf öfters mit den Hunden an der flexi.

    Ich hab eine flexi am Ring, wo auch die jöringleine rein kommt und eine an dem hüftgurt (ich hoffe, du verstehst was ich meine).

    Funktioniert super. Ich hab allerdings für beide eine 8m Seil flexi. Die kleinste, die ich bekommen konnte (und nehm für manni noch ne normale leinen mit, um ihn daran zu sichern, falls wir wen treffen).


    Mein Mann läuft lieber mit der flexi in der Hand.

    Ich persönlich finde es allerdings unangenehm, wenn der Hund an der flexi hinter mir läuft. Da hab ich dann die schleppe lieber ?


    Monstertier ach, da wäre ich mir gar nicht so sicher.

    Aber selbst wenn candie nur mit halber Kraft zieht (was ich mir bei ihm einfach nicht vorstellen kann) kommt noch immer sehr viel mehr bei dir an, wie wenn siri Vollgas gib ?