ich war mit Siri eine kurze Zeit in einer Welpenstunde.
Siri war allerdings schon ein Junghund, aber eben erst zu mir gekommen.
Die ersten male war UNSERE Stunde so, dass wir eigentlich nur am Rand gestanden und den anderen zugeguckt haben. Siri fand halt alles ganz furchtbar aufregend.
Als sie sich so langsam ran getraut hat, haben wir dann mit gemacht.
Bei unserer Trainerin ist es so gewesen, dass am Anfang der Stunde, die Welpies kurz miteinander toben durften. Zumindest meistens. Die Trainerin hat es immer vom Verhalten und den anwesenden Hunden abhängig gemacht.
Aber es durfte auch nicht jeder mit jedem, sondern erst die kleinen zusammen, dann die großen zusammen. Die Welpies, die gerade nicht dran waren, wurden zwischen die Füße genommen und alle heranstürmenden Welpen sollten geblockt werden. Gerade für die Zwerge war das ganz wichtig.
siri durfte zb nie mit toben. Die Welpies waren, vor allem die Chi´s, so furchtbar Mini und siri hatte schon anzeichen gegeben, dass sie die gerne jagen würde.
Später ist sie dann in den Junghundekurs gewechselt, nachdem sie eben mehr Vertrauen hatte.
Der Junghundekurs war im übrigen gar nicht sooooo viel anders. Es gab kein Spiel am Anfang, sondern es wurde von vorneherein "gearbeitet". Warten lernen gehörte da auch absolut zum Tagesprogramm. Am Ende der stunde gab es, ab und zu mal, Spieleeinheiten. Aber das war definitiv davon abhängig, welche Hunde (und Menschen) da waren. Und es wurde auch nicht nur gequatscht, sondern JEDER hatte ein Auge auf die Hunde. Dabei wurde im übrigen auch geübt. Die Trainerin hat verhaltensweisen, die die hunde gerade an den tag gelegt haben, erklärt, es wurde abrufen aus dem spiel geübt, ect pp.
Ich war später, dann aber regelmäßiger Gast in der Welpenstunde, da Mannis Kurs vor den Welpen war, Siris eben direkt nach den Welpies und ich ne Stunde einfache Fahrt dahin hatte. bin also zwischen den Kursen nicht mehr nach hause gefahren, sondern hab dann da gewartet.
Zu diesen Welpenkursen würde ich jederzeit wieder gehen.
Das einzige, was mir da gefehlt hätte, wäre ein souveräner Althund. Ansonsten fand ich es dort immer top.
Und ich war auch nicht die einzige, die einfach nur so dahin kam, damit sich Welpi an die Situation gewöhnt.
Da war regelmäßig eine Frau, die kam einfach, stellte sich mit ihren Shelties an den Rand und wartete. Dann ging sie wieder. Irgendwann hat sie sich mal zu mir gestellt und wir haben uns was unterhalten. Die Shelties waren vom Vermehrer. Die ältere war relativ unauffällig für einen Sheltie, die junge Hündin kam aus einer Sicherstellung und war ganz furchtbar ängstlich. Die hatte angst vor so ziemlich allem. Die frau kam da einfach nur hin, damit sich die junge Hündin an den Platz gewöhnt, an andere Hunde, dass ihr nix passiert...
Es gab keinerlei erwartungen an die Maus. Sie hat, jede woche von neuem, den Abstand bestimmt, den sie zu der "Klasse" haben wollte, keiner der Welpies durfte zu denen.
Nach nem Monat hat die Sheltiemaus leckerchen von "mir" genommen. Am Anfang natürlich noch nicht direkt von mir, kurz bevor Mannis kurs dann leider eingestellt wurde, hat sie mir die Leckerchen aus der Hand gefressen![]()
Zu den Welpenkursen bei unserer Trainerin würde ich also wirklich jederzeit wieder gehen. Nen Junghundekurs fänd ich eher überflüssig (für uns zumindest), da würde ich dann direkt in einen Beschäftigungskurs gehen, aber den Spaßparcours (das war eigentlich eher Körperkoordinationstraining. Also Elefantentrick, Wackelkissen, Gymnastikbälle, ect pp), den ich mit Manni so gerne gemacht habe, bietet sie leider nicht mehr an.