Beiträge von Schwabbelbacke

    Mir bleibt da immer die Frau im Gedächtnis, die einer Mitausstellerin IM Ring von außen auf die Schulter tippte und irgendwas über den Hund fragen wollte.

    Ist mir auch schon passiert.

    Allerdings wollte man nichts über meinen Hund wissen, sondern mir erklären, dass ich einen taigan an der Leine habe und wie ich denn an einen so seltenen (reinrassigen) Hund gekommen wäre.

    Bilder Taigan

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    Man ließ sich nicht davon überzeugen, dass ich keinen Taigan habe


    Mein Kurzhaar "Taigan"

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    Das das ganze passiert ist, als ich noch im Ring stand und der Hund gerichtet wurde, fand ich tatsächlich absolut unmöglich und vor allem unhöflich.

    Und hier im Süden gibts nicht viele von meiner Rasse,

    Ich glaube, die tummeln sich alle bei mir 🤣

    Am Wochenende, wo ich ja zum ersten Mal auf der Bahn war, waren auch einige da.

    Hat mich tatsächlich gefreut, weil sie ja doch irgendwie immer so ne Außenseiter Stellung haben, obwohl es soooooo viele gibt.

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    Und die Kommunikation mit dem Verein war im Vorfeld genau so, wie ich die Windhundleute bisher auf Ausstellungen erlebt habe.

    Unterirdisch 🫣

    Ein ganz normaler Wanderrucksack ist, für mich, immer noch das Mittel der Wahl.

    Egal ob 10kg Hund, oder doch der 20kg Hund.

    Je nach Rucksack Größe kann man die ganz bequem da drin tragen und vor allem, kosten die nicht die Welt und sind auch noch Rückenschonender, als die meisten "Hunde Tragerucksäcke"

    Leuten dann aber abzusprechen, dass es schöne Veranstaltungen und Rassetreffen sein können, finde ich albern.

    Hab ich nicht.

    Nicht mal mit einer einzigen silbe.

    Ich habe ausschließlich diesem hier

    aber ich glaube, das Chaos ist häufig selbst verschuldet.

    Aufgrund eigener Erfahrung und Vergleichmöglichkeiten zu anderen Hundesportveranstaltungen, bestätigt.


    Aber so, wie du möchtest, dass man die deine Erfahrungen nicht abspricht, wäre es nett, wenn du es bei anderen auch nicht tust.

    Es gibt keine Regel, welches Halsband man wann benutzen darf (solange es den geltenden Bestimmungen zum TSchG und den Ausstellungsbestimmungen entspricht).

    Doch, der dwzrv schreibt ein mindestens 12mm breites hb in der Baby und Jüngstenklasse (ich meine auch ohne zugstop) vor.

    Das wusste ich nicht und hatte eben nur eine normale Ausstellungsleine am Hund.

    Wir fahren oft in der Gruppe, haben schöne Tage zusammen, fantastische Abende mit den Hunden und miteinander, fachsimpeln, beraten, unterstützen uns gegenseitig.

    Naja, aber mit wem soll ich fahren?

    Hier in der Gegend gibt es, als gleichen Rassehund, nur seinen Bruder, der nicht ausgestellt wird.

    Ansonsten habe ich keinerlei Kontakt zu Leuten, die ihre Hunde ausstellen.

    Und Kontakte knüpfen ist, wie oben bereits geschrieben, fast unmöglich.

    Zumal dann auch immer bei den meisten windhundeleuten abfällige Bemerkungen über die Rasse kommt, weil "nur mediterran und damit keine richtiger Windhund" (genetische Studien sagen da definitiv was anderes) und dann auch noch "nur national anerkannt".


    Gerade von den siwi Haltern (ich weiß, wir haben ganz tolle und liebe hier im Forum, aber die, die ich im echten Leben getroffen habe, sind die Pest) wird man dann angemault, was man mit seinem Mischling auf einer Rassehundeausstellung zu suchen hat.

    Man weiß einfach nix, regeln lesen bringt nicht viel, weil man nichts versteht und hilfsbereit hab ich da auch keinen erlebt, sondern dass man mit allem versucht, sein wissen für sich zu behalten und andere bewusst auflaufen lässt.

    Das tut mir sehr leid um deine erste Erfahrung. Das ist aber keineswegs die Regel. Finde deswegen die Generalisierung nicht schön.

    Bisher habe ich auf Ausstellungen nix positives erlebt (außer mit Leuten, die ich schon kenne, falls mal wer da ist).

    Krönung war der Hund der Ringhelferin, der sich im Ring, von hinten an meinen angeschlichen hat (meiner war natürlich angeleint, ihrer nicht), als wir gerade ein Foto machen wollten (mo hatte statt einem schleichen ein Spielzeug gewonnen und hatte das in der Schnüss).

    Mo hat entsprechend reagiert und wir nen Einlauf kassiert, weil es ja nicht sein kann, dass schon ein Junghund so ungehalten reagiert, wenn ein anderer ungefragt zu ihm kommt....


    Schwabbelbacke

    Aus Neugier: Hattest du die falsche Leine, oder hättest du sie nicht locker halten dürfen?

    In seiner Klasse hätten wir mit normalem Halsband starten müssen.

    Wusste ich nicht und bei der Ausstellung vorher war es auch kein Problem.

    Die Richterin hatte damit auch kein Problem, weil die Ausstellungsleine so eingestellt war, dass mo jederzeit den Kopf hätte rausnehmen können und ich aufgepasst habe, dass die Leine immer locker ist.

    Aber entsprach halt nicht den Regeln (hätte ich das gewusst, hätte ich natürlich sofort das hab genommen, weil mir das definitiv lieber gewesen wäre)

    aber ich glaube, das Chaos ist häufig selbst verschuldet.

    Ich als Neuling bei der ersten Ausstellung....

    Es gab keine Infos zu irgendwas.

    Ne Mail, mit rudimentären informieren, inkl Startnummer, die man selber ausdrucken musste, gab es freitags abends. Da waren wir schon angereist.

    Am Tag der Veranstaltung, nichts war ausgeschildert, man musste alles suchen, pünktlich offen war auch nichts und ne information, was ich zu tun und zu lassen habe, gab es auch nicht.

    Endete dann damit, dass ich bei meiner zweiten Ausstellung fast aus dem Ring geflogen bin, weil ich meinen jungen Hund an einer lockeren Ausstellungsleine vorgeführt habe und das verboten gewesen ist.

    Wusste ich nicht und habe ich beim wälzen der sperrig zu lesenden regeln, auch nicht gefunden gehabt.


    Ich bin von meinen Sportveranstaltungen einfach deutlich besseren Informationsfluss gewohnt.

    Da wird auch auf FB keiner angekackt, wenn er was noch nicht weiß, sondern mit allen nützlichen Informationen versorgt.

    Es gibt eine Ausschreibung, in der die meisten wichtigen Sachen stehen. Und ein paar Tage vor Veranstaltungsbeginn wird eine Mail rum geschickt, wo noch mal alles drin steht, auf vet Bestimmungen hingewiesen wird (Aufenthalt in Boxen, Impfungen und kupierte Ruten) und auch noch einmal die Chippinglist, die man ausgefüllt mitbringen muss, ist dabei.

    Man erkennt die Leute, die zum Orgateam gehören, an ihren Westen und kann die immer ansprechen. Es ist alles ausgeschildert, oder man fragt einfach den nächst besten und bekommt immer nette und freundliche antworten.

    Es ist im Vorfeld klar, wann man bei der vet Kontrolle und der Startnummernausgabe sein muss (je nach Größe der Veranstaltung muss man sich auch einen Termin dafür buchen, damit es zu keinen Wartezeiten kommt), wann musher Besprechung ist, wann die Starts der einzelnen Kategorien ist und wann die Siegerehrung stattfindet.

    Es ist einfach so durchgeplant und die Infos werden auch entsprechend weiter gegeben, damit es eben einen möglichst reibungslosen Ablauf gibt.

    Für mich sind Ausstellungen das genaue Gegenteil.

    Man weiß einfach nix, regeln lesen bringt nicht viel, weil man nichts versteht und hilfsbereit hab ich da auch keinen erlebt, sondern dass man mit allem versucht, sein wissen für sich zu behalten und andere bewusst auflaufen lässt.

    Schwabbelbacke (woher kommt dein Nick? hihi) Hui ok! Nur 20m :-o Wie meinst du das mit dem Menschentraining? Den Satz habe ich nicht so ganz verstanden :-)

    Der Nick kommt vom ersten Hund.

    Wenn er entspannt irgendwo liegt, schwabbrln ihm die Lefzen. Also schwabbelbacke🫣

    Menschentraining ist dein eigentraining.

    Hunde sind sehr viel schneller, deutlich fitter, ausdauernder und schneller, als wir Menschen.

    Von daher muss der schwächste Teil in einem Teamsport auch am meisten trainieren.

    Wenn wir also keine Trainingseinheiten auf der Bahn haben, dann versuchen wir immer, dass uns einer der Hunde einfach so begleiten kann. Der Hund macht dann sein ding (da gibt es, je nach Hund schon unterschiedliche regeln, aber im groben und ganzen sind es fast die gleichen, wie beim normalen Gassi auch) und der Mensch trainiert. Tempoausdauer, Ausdauer, Tempo, Fahrtenspiel, Intervalle, bergsprints... Das, was gerade halt ansteht. Die Trainingsumgebung wird dann halt auch entsprechend dem Hund ausgesucht.

    Bei einem unserer Hunde, ist es eigentlich egal.

    Die ist mega unkompliziert, nicht sonderlich reizoffen, interessiert sich nicht für andere Hunde, bei Menschen kann sie auf Kommando vorbei... Ihr Jagdtrieb ist das einzige Manko, aber beim Sport ist sie, auch beim eigentraining, so motiviert dabei, dass sie jagen jagen sein lässt und lieber was mit uns macht.

    Der älteste ist unverträglich.

    Mit Menschen und Hunden.

    Da suchen wir also Gegenden, wo wir möglichst keinem begegnen und im Zweifelsfall eben zu Uhrzeiten, wo man sicher kaum wen antrifft.

    Der jüngste ist zwar ein Windhund, aber seine Rasse ist in der FCI Gruppe 5, Sektion 7

    Er ist jetzt grob 2,5 Jahre alt.

    Er ist Recht reizoffen, aber fast genau so entspannt beim Training, wie der erste beschriebene Hund. Nur aufgrund des Jagdtriebes an der flexi, wenn wir im eigentraining sind, da uns dann die Kapazitäten fehlen, um ihn rechtzeitig von jagen abhalten zu können.

    Aber auch wenn er alles körperlich gut wegstecken kann, ist es stressig für ihn. Er findet fremde Hunde und Menschen jetzt auch nicht so pralle und je nachdem wie viele wir treffen, wird es halt schwierig für ihn. Von daher gibt es, je nachdem wie es ihm geht, am nächsten Tag einen ruhigen Tag. Das kann von Gartentag, mit nur Löserunden, bis hin zu einer kleinen Gassirunde und sonst nur Löserunden, oder normal viele kleinere gassirunden, alles sein.

    Er braucht die Psychische Erholung. Wobei das auch immer weniger wird.

    Und während wir eben uns Menschen trainieren, gibt es keine zugeinheiten für den Hund. Zumindest nicht für den jüngsten, eben weil er das nicht gut weg steckt. (Wobei das der Vergangenheit angehört, aber er ist im Training nun mal auch deutlich weiter wie ihr).

    Wir sind mit ihm in unser Trainingsgebiet gefahren, haben die Startroutine (inkl Warm-up) abgespult, haben ihn eingespannt, sind ein paar Meter gelaufen (und nie an der gleichen Stelle aufhören zu laufen), dann kam ein Stop, der Hund wurde belohnt, ausgespannt und ausgezogen, das cooldown abgespult und er wurde ins Auto zurück gepackt und wir sind nach Hause gefahren.

    Wobei wir bei ihm, da er eben sehr schnell den Dreh raus hatte und die anderen Hunde ihm auch helfen konnten, relativ schnell auf ein paar 100m gegangen. Und haben dann sehr langsam erhöht.

    Aber das hat an der Routine nichts geändert.

    Die Intervalle kamen dann beim verlängern der Strecke für ihn, da wir mit unseren Hunden nie an fremden Menschen und Hunden, mit voll ausgezogener Leine, vorbei laufen oder fahren.


    Dafür ist er ein sehr sehr zuverlässiger Sportsbuddy geworden, der im Sport mittlerweile einiges an Stress richtig gut weg packen kann.

    5km ist er in der letzten Saison erst 2x eingespannt gewesen. Das liegt allerdings daran, dass unsere strecken zu Hause nicht wirklich kompatibel mit einem jungen Hund sind, der erst angelernt wird und dann eben auch noch reizoffen ist. Da haben wir zu Hause nur maximal 3km strecken und ins Trainingsgebiet zu fahren, ist halt mit sehr viel Aufwand verbunden und dann ist da auch noch sehr viel los, weswegen wir den Sprung von 3km auf 5km im Zug, noch nicht so richtig trainieren konnten.


    Zum Beginn der Saison fangen wir im übrigen auch sehr ähnlich an. Zwar dann nicht mit 29m, aber mit grob 1km, der dann langsam gesteigert wird.