Schwabbelbacke (woher kommt dein Nick? hihi) Hui ok! Nur 20m :-o Wie meinst du das mit dem Menschentraining? Den Satz habe ich nicht so ganz verstanden :-)
Der Nick kommt vom ersten Hund.
Wenn er entspannt irgendwo liegt, schwabbrln ihm die Lefzen. Also schwabbelbacke🫣
Menschentraining ist dein eigentraining.
Hunde sind sehr viel schneller, deutlich fitter, ausdauernder und schneller, als wir Menschen.
Von daher muss der schwächste Teil in einem Teamsport auch am meisten trainieren.
Wenn wir also keine Trainingseinheiten auf der Bahn haben, dann versuchen wir immer, dass uns einer der Hunde einfach so begleiten kann. Der Hund macht dann sein ding (da gibt es, je nach Hund schon unterschiedliche regeln, aber im groben und ganzen sind es fast die gleichen, wie beim normalen Gassi auch) und der Mensch trainiert. Tempoausdauer, Ausdauer, Tempo, Fahrtenspiel, Intervalle, bergsprints... Das, was gerade halt ansteht. Die Trainingsumgebung wird dann halt auch entsprechend dem Hund ausgesucht.
Bei einem unserer Hunde, ist es eigentlich egal.
Die ist mega unkompliziert, nicht sonderlich reizoffen, interessiert sich nicht für andere Hunde, bei Menschen kann sie auf Kommando vorbei... Ihr Jagdtrieb ist das einzige Manko, aber beim Sport ist sie, auch beim eigentraining, so motiviert dabei, dass sie jagen jagen sein lässt und lieber was mit uns macht.
Der älteste ist unverträglich.
Mit Menschen und Hunden.
Da suchen wir also Gegenden, wo wir möglichst keinem begegnen und im Zweifelsfall eben zu Uhrzeiten, wo man sicher kaum wen antrifft.
Der jüngste ist zwar ein Windhund, aber seine Rasse ist in der FCI Gruppe 5, Sektion 7
Er ist jetzt grob 2,5 Jahre alt.
Er ist Recht reizoffen, aber fast genau so entspannt beim Training, wie der erste beschriebene Hund. Nur aufgrund des Jagdtriebes an der flexi, wenn wir im eigentraining sind, da uns dann die Kapazitäten fehlen, um ihn rechtzeitig von jagen abhalten zu können.
Aber auch wenn er alles körperlich gut wegstecken kann, ist es stressig für ihn. Er findet fremde Hunde und Menschen jetzt auch nicht so pralle und je nachdem wie viele wir treffen, wird es halt schwierig für ihn. Von daher gibt es, je nachdem wie es ihm geht, am nächsten Tag einen ruhigen Tag. Das kann von Gartentag, mit nur Löserunden, bis hin zu einer kleinen Gassirunde und sonst nur Löserunden, oder normal viele kleinere gassirunden, alles sein.
Er braucht die Psychische Erholung. Wobei das auch immer weniger wird.
Und während wir eben uns Menschen trainieren, gibt es keine zugeinheiten für den Hund. Zumindest nicht für den jüngsten, eben weil er das nicht gut weg steckt. (Wobei das der Vergangenheit angehört, aber er ist im Training nun mal auch deutlich weiter wie ihr).
Wir sind mit ihm in unser Trainingsgebiet gefahren, haben die Startroutine (inkl Warm-up) abgespult, haben ihn eingespannt, sind ein paar Meter gelaufen (und nie an der gleichen Stelle aufhören zu laufen), dann kam ein Stop, der Hund wurde belohnt, ausgespannt und ausgezogen, das cooldown abgespult und er wurde ins Auto zurück gepackt und wir sind nach Hause gefahren.
Wobei wir bei ihm, da er eben sehr schnell den Dreh raus hatte und die anderen Hunde ihm auch helfen konnten, relativ schnell auf ein paar 100m gegangen. Und haben dann sehr langsam erhöht.
Aber das hat an der Routine nichts geändert.
Die Intervalle kamen dann beim verlängern der Strecke für ihn, da wir mit unseren Hunden nie an fremden Menschen und Hunden, mit voll ausgezogener Leine, vorbei laufen oder fahren.
Dafür ist er ein sehr sehr zuverlässiger Sportsbuddy geworden, der im Sport mittlerweile einiges an Stress richtig gut weg packen kann.
5km ist er in der letzten Saison erst 2x eingespannt gewesen. Das liegt allerdings daran, dass unsere strecken zu Hause nicht wirklich kompatibel mit einem jungen Hund sind, der erst angelernt wird und dann eben auch noch reizoffen ist. Da haben wir zu Hause nur maximal 3km strecken und ins Trainingsgebiet zu fahren, ist halt mit sehr viel Aufwand verbunden und dann ist da auch noch sehr viel los, weswegen wir den Sprung von 3km auf 5km im Zug, noch nicht so richtig trainieren konnten.
Zum Beginn der Saison fangen wir im übrigen auch sehr ähnlich an. Zwar dann nicht mit 29m, aber mit grob 1km, der dann langsam gesteigert wird.