Beiträge von Gersi

    Hier ist Flaute. Ein paar kleinere Perlpilze, den ersten (da hatten wir noch Hoffnung) abgeschnitten, aber voller Maden; den Rest haben wir dann stehenlassen, war völlig klar, dass es nicht für eine Mahlzeit reichen wird. :(

    Dafür einen Hirsch recht nah gesehen und wenn man den Hunden glaubt, war auch sonst sehr viel Wild unterwegs.

    Beide Hunde regen sich fürchterlich auf, wenn sie sich sehen, aber im Laufe der Jahre wird es irgendwie immer oberflächlicher. So, als ob sie sagen würden: wir müssen uns aufregen, weil es immer so war . Der andere ist mittlerweile auch kastriert.

    So einen Rüden gibt es hier auch - war nie "Erzfeind" aber geprügelt hätten sie sich schon ganz gerne mal. Da wird immer noch gepöbelt am Zaun, aber das lässt sich stimmlich aus der Ferne locker unterbrechen. Wenn man dann mit den Leuten klönt, legen sich die Hunde sogar mittlerweile entspannt ab, bzw. machen einfach ihr Ding. Aber zuerst muss einmal so getan werden, als ob man wollen würde.

    Wie gehe ich damit um? Nach Möglichkeit gehe ich weit weg.

    Nastro hat einen Erzfeind in der Nachbarschaft meiner Eltern, ein Mali - da reagiert er schon wenn er das Bellen hört. (Der Hund bellt immer wenn es aus dem Haus geht und der Spaziergang beginnt - finde ich hervorragend, gibt genug Zeit zur Flucht; ich hoffe das bekommen die Besitzer nie abtrainiert.

    Die Feindschaft kann ich nachvollziehen, der Hund ist voller Dynamik und auch von außen schon mehrfach heftigst gegen unseren Gartenzaun gegangen, angeleint ist der nie.

    Faszinierenderweise hatten sowohl der erste Familienhund als auch Nastros Vorgänger Erzfeinde, mit denen sie nie Kontakt hat. Da reichte es, wenn man etwas später den gleichen Weg ging - sobald die ihre Feinde gerochen haben, ging das Gegrolle, Gescharre, Markieren und generelles Aggroverhalten los. (Haben wir unterbunden, aber die haben beide nur auf den Geruch hin, wirklich die Ärmel hochgekrempelt, und hätten den Feind gerne verfolgt und gestellt.)

    Kennt ihr das auch? Unerklärliche Feindschaften, bei denen der Geruch als Trigger reicht?

    Wielange wartet man denn in etwa?

    So ne Zerrung kann ja gerne mal 14 Tage dauern.

    14 Tage hat bei mir noch nie ein Hund gehumpelt. Bei mir wäre das so eine Sache, die ich vor oder nach dem Wochenende klären würde. Heute ist Mittwoch, eher nach dem Wochenende.

    Wenn sich keine Besserung zeigt (aber das wird schon) wäre ich Montag oder Dienstag beim Tierarzt. Wenn es dann nicht weg, aber deutlich besser ist, hätte ich mehr Geduld.

    Wenn bei mir ein Hund aus unklarer Ursache humpelt, schone ich ihn ein paar Tage und gucke dann noch mal drauf. Damit gehe ich nicht direkt zum Tierarzt.

    Was anderes wäre, wenn es häufiger vorkommt, dann würde mich der Grund schon interessieren.

    Aber Humpeln ohne weitere Beschwerden darf hier ein paar Tage ausheilen.

    Ich finde das sind echt apokalyptische Bilder.

    Wahrscheinlich bin ich maximal naiv (in der Mitte und im Norden Deutschlands gab (und gibt es bisher) nicht so oft Hagel, schon gar keinen Großhagel) - aber ich hatte Hagel immer nur als "kann weh tun" und noch nicht als "kann wirklich gefährlich werden" auf dem Schirm.

    Pudel sind doch total peinlich, kein gestandener Mannskerl kann sich damit sehen lassen... Ironie off...

    Das greift echt zu kurz; Ironie hin oder her.

    Vielen sind die Pudel, die sie treffen, zu hysterisch/ängstlich/nervenschwach/nervös (jetzt kann man natürlich mutmaßen, dass das Vermehrer-Pudel und keine vom vdh sind... oder nur bei unfähigen Leuten ...).

    Glaube ich, dass es eine Garantie gibt, dass ein Pudel-Mix gechillt ist? Nein. Und hier fallen sicherlich einige auf Werbeversprechen rein.

    Aber zu argumentieren: Die Leute wollen nur deshalb einen Doodle weil Pudel peinlich sind? Reicht, glaube ich nicht.

    Die Nachteile, die ich beim Doodle sehe:

    - extreme Mode"rasse" mit der verantwortungslose Produzenten schnell viel Geld machen (versuche hier mal die Züchter/Vermehrer-Diskussion bewusst zu umgehen)

    - immer noch teils unrealistische Versprechen

    - zu hoher Preis für einen Mischling (teils höher als bei Hunden, bei denen über Generationen die nötigen Untersuchungen gelaufen sind und die ihre Zuchtzulassung erwerben mussten; das steht dann in keinem Verhältnis und lockt; siehe ersten Punkt; die falschen Anbieter in den Markt

    Ein Aussie-Mix (ob jetzt mit Pudel oder was auch immer) kann durchaus komplizierter werden; da sehe ich die Doodelei auch kritisch - vor allem wenn das weiter unter dem Label "freundlicher Familienhund" läuft. Und ich bin sicher, es gibt noch weitere, schlechte Ideen zum Doodeln (der Markt ist ja da, s.o.)

    Es geht hier aber um den Doodle und das die Kombi Überdrehtheit(Pudel) und Fiedeln, auch gerne Distanzlos(Labrador).


    Keinen wirklichen Sozial kompetenten Hund hervor bringt, wenn man das nicht managt ist doch auch nichts neues.

    Was ich mich tatsächlich immer frage: Ist es wirklich so, dass sich die negativen Charaktereigenschaften häufiger ergänzen als dass sie sich ausgleichen?

    Könnte man nicht genauso sagen, dass die Menschenfreundlichkeit (oder irgendeine andere positive GR-Eigenschaft) ergänzt wird um die Sensibilität und Fröhlichkeit eines Pudels?

    Würde man das konsequent weiterdenken, müssten doch die komplett durchgemischten Hunde alle eine absolute Vollkatastrophe sein... sind sie aber nun nicht. Wieso geht man bei Verpaarungen aus zwei Rassehunden immer vom negativen aus?