Okay, das Stellen im Freilauf habe ich eher als Schutztrieb gesehen, und nicht als Menschenproblem
Oder es schlicht anders interpretiert.
Beiträge von Monstertier
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Vielen Dank schon mal für eure ganzen Antworten und Anregungen! Hat mir schon sehr geholfen, ein bisschen klarer zu sehen. Ich geh noch auf ein paar kurze Sachen rein, aber vorher noch kurz zur Erklärung:
Dass wir überhaupt etwas actionlastigeres machen könnten, hab ich gedacht, weil Candie wesentlich ruhiger geworden ist. Wenn Ruhe angesagt ist, hält er Ruhe. Kein Aufdrehen, kein Durchdrehen vor allem, es ist nicht so, dass er jetzt immer noch dauernd kurz vorm Austicken ist. Es hat sich wesentlich gebessert, um nicht zu sagen, ist im normalen Rahmen. Klar, er ist keine Schlaftablette, und bei bestimmten Situationen muss ich ihn managen, wenn die Reize zu hoch sind, aber in der Theorie dachte ich, etwas mehr Action könnte ich jetzt wagen. Trotzdem möchte ich die Ruhe, die wir jetzt haben, und seine relative Entspanntheit nicht aufs Spiel setzen, indem ich den falschen Sport mit ihm betreibe.Wegen dem Durchknallen war ich mir ebenfalls beim Agility nicht sicher. IPO konnte ich nicht einschätzen, deswegen habe ich auch nach dem Zeitaufwand gefragt. Wenn das tatsächlich so eine Sportart ist, die man eigentlich nicht hobbymäßig betreiben kann, und die auch so dermaßen zum Durchknallen einlädt (war beim Schutzdienst absehbar, ja...) ist sie zumindest mit diesem Hund erstmal gestrichen. Longieren guck ich mir vielleicht mal an, aber wenn es auch so kritisch ist, lass ich es lieber.
Rally Obedience und Obedience wäre interessant, aber da weiß ich nicht, ob ich die Geduld hätte, die Kommandos sauber aufzubauen. Wobei, mit Anleitung geht es vielleicht.
Zughundesport hatte ich auch im Kopf. Oder einfach nur Fahrrad fahren. Aber ich würde gerne etwas machen, wo ich tatsächlich ein Mal die Woche einen Termin und Anleitung von einem Trainer habe - zur eigenen Motivation und für die Herausforderung. Das ist auch die Sache beim Tricksen oder ZOS. Mach ich, mach ich auch gerne bzw. ZOS will ich jetzt ein wenig aufbauen, aber für mich alleine zu Hause ist es halt... naja, nicht genug Druck. Dann mach ich es halt irgendwie, wie ich denke, aber ob das jetzt ordentlich ist, steht auf einem anderen Blatt.
Ach ja, und klar, ich wollte nicht drei Sportarten gleichzeitig machen. Das war eher Agility oder IPO. Bzw. Mantrailing und eine zusätzliche Sportart. Nicht drei, vier, fünf extra Sachen.
Wenn du Mantrailing wirklich aktiv betreibst brauchst du mit deinem Hund keine actionlastige Auslastung mehr. Vielen Aussies und Border Collies tut die Art der Beschäftigung auch oft gar nicht gut. Ich würde den Hund an deiner Stelle einfach beim Mantrailing ordentlich arbeiten lassen.
Mantrailing schaff ich nur ein Mal die Woche. Deswegen such ich nach etwas anderem, was zeitlich auch unter der Woche passt.
Wenn der Action haben soll, lass ihn rennen oder bring ihm (spaeter!) bei zu ziehen.
Ab wann ist später? Also ab wann ist ziehen okay?
Nach einem Hundeschultag oder nach dem Mantrailing würd ich nen Ruhetag für Kopf und Körper einlegen.
Und mal nen langen ruhigen Spaziergang wo der Hund nur vor sich hinschnüffelt.
Übst du selbstständig auch mit ihm, oder nur wenn ihr ihm Kurs seid?
Bei Mantrailing geht das natürlich schlecht...
Ruhetage gibt es eh. Samstag ist trailen, Sonntag ist gewöhnlich frei, höchstens eine lockere Gassirunde. Die gibt es regelmäßig, unsere Spaziergänge sind immer Schnüffelspaziergänge. Ich verlange - außer Erziehung - auf den Runden nichts.
Mantrailing würde ich nicht selbst üben, auch wenn es theoretisch ginge. Ich bin noch Anfänger, und ich möchte nichts verbocken, nur weil ich jetzt ein wenig rumtrailen will. Da lieber ein Mal die Woche unter Anleitung. Ansonsten übe ich zwischendrin immer mal Kommandos oder Tricks, aber halt so "spaßeshalber zwischendrin".Hast du schon mal überlegt in die Rettungshundearbeit einzusteigen? Dann hättest du Mantrailing und auch normales Gehorsam usw. Das ist natürlich sehr zeitaufwändig und man muss es wirklich wollen.
Hatte ich tatsächlich überlegt, zumal Candie im Trailen anscheinend richtig gut ist. Ich muss mich da aber erstmal richtig informieren.
dein Hund hat schon mal das ein oder andere Problem mit Menschen, oder? Oder habe ich jetzt ne falsche Verknüpfung?
Jein. Er pöbelt mitunter Menschen an, wobei wir daran arbeiten (und schon recht gut diese Problematik im Griff haben), und im Freilauf würde er sie unter Umständen stellen. Ein richtiges Menschenproblem würde ich es aber nicht nennen. Wenn er sie kennt, oder über die "Ich muss jetzt erstmal warnen"-Phase drüber ist, findet er sie eigentlich toll.
mal ganz profan gefragt: warum muss es denn überhaupt Hundesport sein? Was denkst du denn, fehlt euch im Alltag?
Hundesport hauptsächlich, weil ich gerne unter Anleitung und mit der nötigen Motivation trainieren würde. Mehr als nur "halt irgendwie", sondern mit jemandem, der mir sagt: "Das ist gut, daran müsst ihr noch arbeiten, das kannst du zuhause üben".
Actionlastig war halt auch der Gedanke, weil Candie hauptsächlich an der Schlepp läuft... körperlich austoben ist halt selten möglich, und der Garten wird halt auch irgendwann mal langweilig. Und da hätte ich gerne eine Alternative gehabt. -
@Monstertier
Meine beiden hatten anfangs Jahr das Nexgard (Tabl. für 1 Monat). Obwohl sie nicht repellent wirkt, hatten meine in dieser Zeit keine Zecke, weder angedockt noch rumgekrabbelt.
Hab ich jetzt auch gemerkt. In der ganzen Zeit gab es zwei oder drei angedockte, die aber total vertrocknet waren. Davor täglich um die fünf. Ich bin bisher jedenfalls zufrieden, endlich Ruhe vor den Mistviechern.
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Von welchem "Gegenangebot" sprichst du denn?
Sie weiss, was sie will. Genau danach würde ich die Praxis fragen. Sind sie nicht willens, es zu machen (weil sie zB keine Einzelimpfstoffe im Multipack ordern, die dann wegen Nichgebrauchs teuer verfallen), würde ich gar keinen Termin machen, sondern weitersuchen.Das Gegenangebot, von dem @Sarah1 gesprochen hat.
@Sarah1
Ehm, nein, ich bin nicht süß. Und den Sinn verstehe ich immer noch nicht. Ich muss den Tierarzt doch nicht gnädig stimmen, er hat auch nicht reinzureden, wie ich was handhabe. Beraten und empfehlen, ja, aber wie ich dann letztendlich entscheide, ist doch meine Sache. -
Warum sollte sie dem Tierarzt ein Gegenabgebot machen? Sie ist ihm doch nichts schuldig

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Rigoros sagen, was du geimpft haben willst, und wenn er mehr machen will, anderen Tierarzt suchen.
Du zahlst dafür, also entscheidest du, was in deinen Hund kommt.
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Hallo, vielleicht kann mir jemand ein bisschen Tipps und Erfahrung geben, welche Sportarten für meinen Hund und mich passend sind. Ich bin ehrlich gesagt etwas überfordert von der Auswahl, möchte jetzt aber nicht erstmal überall reinschnuppern.. da könnte ich gefühlt Jahre beschäftigt sein nur mit Schnuppern
Prinzipiell will ich nichts auf professionellem Niveau machen, aber wenn es Spaß macht, würde ich unter Umständen durchaus die ein oder andere Prüfung bzw. Turnier machen.Also, zum Wuff: Er ist jetzt 14 Monate alt und Border Collie-Aussie-Mix. Hier würde als erstes natürlich Agility stehen, aber er ist nicht gerade klein (grad ca. 27kg mit 60cm Höhe, ihm würden aber zwei, drei Kilo ganz gut tun), und da mach ich mir dann ein wenig Sorgen um die Gelenke, wenn es zu einer regelmäßigen Beschäftigung wird.
Was mich interessiert, wäre IPO. Hier ist die Frage: Ist ein Hütehund dafür geeignet? Und wir machen schon Mantrailing (dabei will ich auch bleiben), beißt sich das dann mit der Fährtenarbeit?
Longieren wäre ganz interessant, aber ich hätte gerne noch etwas "action"lastiges für ihn.
Dummyarbeit ist nichts für ihn. Man kann es zwar bestimmt üben, aber er zergelt lieber als irgendwas abzugeben.
Trick Dog oder sowas wäre ganz nett, aber eben natürlich nicht Action genug.Und: Wieviele Sportarten sollte man maximal gleichzeitig machen? Präferieren würde ich jetzt Mantrailing, IPO und Agility... wie passt das zusammen, oder ist es dann zu konträr/zuviel? Mantrailing machen wir ein Mal die Woche, wieviel Zeit sollte man für einen vernünftigen Aufbau in die anderen Sportarten investieren?
Freu mich auf Hilfe... bin mit dem Angebot echt überfordert

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Muss man für Instagram wirklich die eigene Telefonnummer angeben?
Ich habe mir die App aufs Handy geladen, konnte mich direkt (ohne Telefonnummer) anmelden und Seiten folgen und am nächsten Tag stand da dass ich meine Telefonnummer eingeben und bestätigen (Bestätigungscode per SMS) muss um mich anzumelden/einzuloggen.
Meine Telefonnummer geht die gar nix an, aber ich würde Instagram gerne nutzen. Kann man den Mist mit der Handynummer irgendwie umgehen? Wenn man sich über den PC anmeldet oder so?Also ich hab Instragram auch als App, und hab da noch nie eine Nummer eingegeben. Vielleicht kannst du das irgendwie überspringen? Ich sehe es nämlich auch nicht ein, irgendwem meine Nummer zu geben.. geht die nix an.
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Klar, gerne
Und ich denke, man muss es einfach probieren.. je größer die Gruppe ist, umso eher können sich die Hunde ja auch aus dem Weg gehen. -
Ich hatte an dich sogar gedacht, aber irgendwie... gedacht, bis ich am Handy war, wieder vergessen
Aber jetzt bist du ja in der Gruppe
Und ich bin auch kommendes Wochenende frei (wobei Sonntag mir lieber ist, am Samstag ist trailen angesagt), aber auch unter der Woche kann ich eigentlich so gut wie immer 