Nur mal zum Thema Leine, auch wenn du am Ende vielleicht eine andere Lösung wählst:
Wir hatten das gleiche Problem mit unserem Welpen. Also weniger das Verbieten von etwas, als das ungebremste Aufdrehen mit Beißattacken. Wir haben die Methode mit dem Anleinen gewählt. Am Anfang ist er quasi direkt nach dem Ableinen wieder aufgedreht, da hat er tatsächlich den größten Teil des Tages an der Leine verbracht. Das ging aber nach einiger Zeit besser. Wir haben ihn dann abgeleint, wenn er döste und ruhig war. Zum Teil blieb er liegen, zum Teil suchte er sich einen anderen Platz und schlief dann da weiter. Irgendwann mussten wir ihn nur noch relativ kurz anleinen, dann war es so, dass er quasi direkt mit dem Anleinen in den Ruhemodus kam (zum Beispiel, wenn er vorher unruhig rumlief und von selbst nicht zur Ruhe kam).
Inzwischen brauchen wir im Normalfall die Leine gar nicht. Wenn eine Situation kommt, wo wir ihn im Haus anleinen müssen, verbindet er das direkt mit Ruhe und kommt auch schnell runter.
Mir tat es am Anfang auch innerlich weh und ich hatte ein tierisch schlechtes Gewissen. Aber am Ende hat es unserem Welpen dabei geholfen, zur Ruhe zu kommen - was er von sich aus eben nicht konnte. Und es hat unsere Nerven entlastet, so dass wir für seine übrigen Schandtaten gewappnet waren 