Beiträge von Monstertier

    Ich hab vor ein paar Jahren mal nach Sheltiezüchtern gesucht und da stand auf vielen Websites, das die Hunde nur an aktive Hundesportler gehen. Aktive Hundesportler sind selten Mütter von 3-4 (Klein)Kindern... oder über 70... oder ohne Auto... oder oder oder. Motzt und meckert ihr da auch rum?

    Warum? Warum kann denn die Mutter mit 3 - 4 Kindern kein aktiver Hundesportler sein? Oder der über 70järhge? Oder der ohne Auto? Das erschließt sich mir jetzt nicht. Bei der Mutter und dem ohne Auto ist es eine Frage der Organisation, und der 70jährige kann durchaus noch fit und erfahren genug sein für Hundesport (zumal Hundesport nicht gleich Hundesport ist).
    Außerdem geht man hier von dem Charakter des Hundes aus. Ein Hund aus einer aktiven Sportzucht ist halt nicht unbedingt mit drei Mal Gassi am Tag und dann Couch zufrieden. Der braucht diese Auslastung, die ein nicht aktiver Sportler eher nicht bieten kann.

    Und das ist eine andere Anforderung an den Käufer. Ich kann zum Beispiel durchaus verstehen, warum ein Mali unter Umständen nicht an eine Familie mit kleinen Kindern oder hundeunerfahrenen Senioren geht. Wobei es auch hier auf die Familie ankommen würde - wenn die Hundehalter schon ewig Erfahrung mit diesen oder ähnlichen Hunden haben, würde ich davon ausgehen, dass sie auch kleine Kinder + triebigen Welpen zu managen wüssten.

    Was mir - und vermutlich vielen anderen - hier sauer aufstößt, ist einfach die Pauschalisierung, dass man ab einem bestimmten Alter zu alt für einen Welpen ist. Bei 80+ würde mir das ja noch einleuchten, bei 60+ finde ich das aber schon... keine Ahnung, fernab der Realität? Und dabei geht es NUR um das Alter, und weil man morgen tot umfallen könnte. Da wird überhaupt nicht auf die Umstände, die Erfahrung, die Fitness und keine Ahnung was geguckt. NUR das Alter soll ein Ausschlusskriterium für einen Welpen sein?

    "Die Stadt der träumenden Bücher" ist echt super, aber ob es lustig ist.. also, es hat einen speziellen Humor, definitiv, aber ich würde es nicht unter "lustig" verbuchen, sondern... besonders. Genauso wie "Rumo". Der Autor schreibt einfach fernab der normalen Genreeinteilung, würde ich sagen. Du musst dich auf jeden Fall darauf einlassen.

    Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, aber ich verstehe wirklich nicht, warum die Gegner nicht das lesen, was schon mehrfach erläutert wurde.

    Wenn man seinen Hund an den Rande des Wahnsinns treibt um so ein Funkeln zu sehen und ihn dann mit einem Stachelhalsband korrigieren muss, weil nichts anderes mehr durch dringt..

    So, wie ich es verstanden habe, ist der Hund bei der Benutzung des Stachlers nicht am Rande des Wahnsinns. Es geht nicht darum, zu ihm durchzudringen, sondern ihn punktgenau zu korrigieren. Es geht nicht um die Intensität, sondern die Genauigkeit, die man einfach mit anderen Hilfsmitteln nicht so ohne weiteres erlangt.

    Der eine schreibt hier der Stachler dient als Impuls und wird erst bei sehr fortgeschrittenen Training benutzt.
    Es wird betont, dass man gucken muss auf was der Hund am besten anspricht...und plötzlich heißt es, es macht nur Sinn wenn der Hund es von Beginn an trägt, damit dieser es nicht als Hilfsmittel erkennt.

    Der Stachler wird zwar angelegt, aber nicht benutzt. Das ist doch ein himmelweiter Unterschied. Ich kann meinem Hund auch das Geschirr oder Halsband anlegen, ohne es zu nutzen. Erst, wenn der Hund einen entsprechenden Ausbildungsstand erreicht hat, wird er - falls nötig - am Stachler angeleint.

    @bordy
    Wie erwähnt, mein Schwiegervater ist mit 59 an Krebs gestorben, mit 57 wurde die Erkrankung bekannt. Also, ab wann darf man keine Haustiere mehr holen, weil man eventuell krank wird oder zum Pflegefall? 60+ ist ja scheinbar schon zu spät.

    Übrigens habe ich die Pflege miterlebt, weil ich im selben Haushalt gewohnt habe. Ein Haustier - auch ein junger Hund - wäre gegangen, weil es genug Familienmitglieder gegeben hätte, die das übernommen hätten. Er hätte meinem Schwiegervater vermutlich auch sehr viel Freude bereitet und über die ein oder andere schwere Zeit geholfen. Mit einem ausreichenden Auffangnetz und einem soliden Plan B ist auch ein junges Haustier eigentlich kein Problem.

    Hab mir einen Kuchen gebacken, in der Hoffnung, dass ich die Eier wenigstens darin vertragen kann. Leider ist das nicht der Fall...

    Was kann man denn stattdessen für Teig verwenden?

    Guck mal bei veganen Kuchen, da solltest du eigentlich einiges an Inspiration finden. In meinem veganen Backbuch stand was von Ei-Ersatz (keine Ahnung, wo man das findet), oder Sojamehl. Aber ich weiß nicht, wie genau das Ersatzverhältnis ist.

    Der Onkel von einer Freundin hatte einen plötzlichen Herzinfarkt mit 59, der Vater eines Freundes starb plötzlich mit Mitte 50, mein Schwiegervater starb mit Ende 50 an Krebs... so... ab Mitte 50 ist die Wahrscheinlichkeit für Krebs stark erhöht, warum also das Alter auf ab 60 setzen? Ab 50 ist die Wahrscheinlichkeit, früher als geplant aus dem Leben zu scheiden ja schon erhöht. Also kriegt keiner ab 50 mehr einen Hund? Die Wahrscheinlichkeit, durch einen Autounfall zu sterben, ist vermutlich in jüngeren Jahren auch erhöht... also da auch keinen Hund?

    Es gibt immer Wahrscheinlichkeiten. Wenn man einen Plan B hat (angepasst an den Hund natürlich - dass für den triebigen Mali die nächste 80jährige Rentnerin oder die hundeunerfahrene Enkelin nicht der beste Plan B sind, ist klar), sollte man sich doch nicht schon vorzeitig auf die Bahre legen.