Beiträge von Monstertier

    @Mokkapi
    Ehrlich gesagt, ich würde nichts üben, was du nicht wirklich regelmäßig brauchst, sondern mich darauf fokussieren, deinem Hund Sicherheit zu vermitteln. Candie zum Beispiel war das erste Mal mit über einem Jahr in einem gläsernen Fahrstuhl an einer S-Bahnstation. Nie vorher geübt, ihn hat es Null gestört. Er war aufgeregt, aber nicht ängstlich.
    Wenn du also nur alle Jubeljahre mal Bus und Bahn mit ihm fährst, würde ich meine Zeit für was anderes nutzen und mich nicht selbst mit sowas unter Druck setzen.

    Ich glaube, ich probier das auch mal. Das sieht nicht soooo schwer aus, könnte gehen. Aber auch unsicher, da auch hier die Zeitfrage im Raum steht.

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    Um aber erstmal züchten zu können muss man ja erstmal ne Hündin kaufen.Ohne die geht ja nix, darum ist das schon eine Ausgabe die man einrechnen kann. Eigentlich finde ich es durchaus richtig wenn man mal alles zusammenrechnet, also alles an Kosten aufstellt was nötig ist bevor das Produkt, in dem Fall Welpen, auf die Welt kommt.
    Es geht hier eben nicht um das Hobby Hundehaltung, das wirklich nur Privatvergnügen ist, sondern um das Hobby Zucht. Und das ist eben kein reines Privatvergnügen, wäre es das würde man keine Welpen verkaufen. Das Hobby Zucht sichert uns anderen unser Hobby Hundehaltung.

    Dann verstehen wir Hobby unterschiedlich. Für mich ist ein Hobbyzüchter jemand, der aus EIGENEM Interesse eine Rasse erhalten und weiterbringen will, weil er die so toll findet. Nicht, um jemand anderem die Hundehaltung zu ermöglichen.

    Ich kann auch Malen aus Privatvergnügen und dann die Bilder verkaufen. Macht es immer noch zu einem Privatvergnügen und Hobby.

    Im Übrigen kann man natürlich alles zusammen stellen, was an Kosten anfällt. Aber alles auf den Welpenkäufer umzulegen ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt.

    Wenn als der Züchter alles wieder in die Zucht steckt, dann will man trotzdem nicht soviel bezahlen weil man dem ja sein Hobby nicht finanziert.
    Das dadurch aber die Zucht durchaus zugrunde geht und man damit der gesamten Rasse nix Gutes ist, das ist dann was? Egal? Weil Hobby halt?

    Ehm.. es geht darum, dass man nicht jede Ausgabe, die eventuell zur Zucht führt (zum Beispiel den Kauf der Hündin) beim Welpenpreis ansetzen sollte. Und es geht darum, dass man erklären muss, warum zum Beispiel der Preis teurer ist als bei anderen Züchtern der gleichen Rasse, oder bei anderen Rassen, die höhere Anforderungen bei der Zuchtzulassung haben.

    Es geht (zumindest mir) nicht darum, dass man Dumping-Preise nicht zahlen will. Sondern dass eine sinnvolle Erklärung für die Preise geliefert wird, und keine, wo jede Minute, die man mit den Welpen verbringt, angesetzt wird, und bei geringem Verdienst ein "Mimimi, ich krieg nicht mal Mindestlohn dafür" kommt.

    An die mit dem Hobbyzeit und so: Wenn ich eurer Ansicht nach mein von mir hergestelltes Gut nur im Billigbereich anbieten darf weil ichs ja aus Spaß an der Freude mache, dann bin ich echt froh das ihr garantiert nicht zu meinen Käufern zählt.
    Ich preise meine Waren angemessen aus, nicht danach das ich es ja so oder so hergestellt hätte. Ist nämlich einfach nicht so. Irgendwann ist, um mal beim Beispiel Malen zu bleiben, alles voll. Kein Platz mehr. Und kein Geld mehr, weil die Utensilien recht teuer sind.
    Also wird verkauft um überhaupt weitermachen zu können.
    Und für viele Hobbyleute ist der Verkauf ihrer Waren sehr wohl ein Beitrag zum Lebensunterhalt, ohne den sie nicht auskommen können.

    Warum Billigbereich? Davon redet doch keiner. Ich erwarte nicht, dass jemand mir sein hochwertig selbst gemaltes Bild für einen 10er überlässt. Ich erwarte aber, dass ich niemandem das Hobby finanzieren muss (und beim Hobby rede ich davon, dass man es eben nicht verkaufen muss, um über die Runden zu kommen).

    Um den Unterschied klar zu machen:
    A) Frau, hauptberuflich Verkäuferin, strickt in ihrer restlichen Zeit Mützen und verkauft sie über DaWanda. Jede gestrickte Mütze wird effektiv verkauft (außer einige wenige für den Eigengebrauch), es wird Auftrag nach Wunsch angeboten, es exestiert vielleicht sogar eine Homepage, die Einnahmen werden alle angemeldet, UND das Geld braucht und nutzt sie definitiv für ihren Lebensunterhalt. Sie hat ihr Hobby also zum (Neben-)Beruf gemacht.
    B) Frau, hauptberuflich Verkäuferin, strickt ab und zu mal Mützen. Manchmal hat sie einen Run, dann verkauft sie ein paar auf DaWanda oder eBay. Hobbymäßig betreibt sie eine Homepage, manchmal führt sie auch Aufträge aus, wenn sie Lust und Zeit hat, aber effektiv ist sie auf das Geld nicht angewiesen. Einnahmen aus dem Verkauf werden hauptsächlich in das Hobby gesteckt, also den Kauf von neuer Wolle, neuen Anleitungen etc.

    Es kann durchaus sein, dass einige oder viele Züchter zu A gehören, aber argumentativ hab ich bisher fast nur B gelesen (es wird wieder in die Zucht gesteckt, es ist Liebhaberei, weil man Freude daran hat, alles, was man davon zahlt wie neues Auto oder Staubsauger ist für die Zucht etc.)

    Und das ist für mich die notwendige Positionierung: Bin ich bereit, mich als Züchter hinzustellen und zu sagen: "Ja, mir macht die Zucht Spaß, ich habe Freude daran, aber in erster Linie mach ich das, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren" (und geht das Risiko ein, dass einem kommerzielles Denken vorgeworfen wird) oder bleibt er bei "Nein, ich hab ja eigentlich hauptsächlich Kosten, es bleibt nicht viel übrig, und das, was übrig bleibt, steck ich in die Zucht" (und geht das Risiko ein, dass einem die Finanzierung des Privatvergnügens vorgeworfen wird).

    Aller Wahrscheinlichkeit wirst Du aber nie erfahren, wie lange er daran gemalt hat, du siehst am Ende ein Bild und dazu kriegst Du einen Preis genannt.... danach ist es Deine Entscheidung.

    Korrekt, aber ich kann es abschätzen und vor allem vergleichen. Muss ich bei dem einen Maler für ein ähnliches Bild mit ähnlichen Materialien über die Hälfte mehr zahlen, kann ich mir da durchaus Gedanken dazu machen.

    Und alles andere ist Risiko. Das ich bewusst eingehe, wenn ich mit einem Hobby beginne, das meiner Hündin unter Umständen schaden könnte.

    Die wenigen Male, die ich es bisher ausprobiert habe, zieht er eigentlich kaum. Am Anfang ist leichter Zug drauf, dann lässt er sich quasi auf ein Tempo ein, wo kein Zug mehr ist. Theoretisch zieht er bei normalem Gassi mehr |)

    Dann guck ich mich bei den normalen Geschirren um, danke euch!

    Und Hobbyzeit darf nichts einbringen oder kostendeckend sein... weil?

    Hobbyzeit ist gleich Freizeit. Die Person lebt nicht davon, sondern tut es aus Spaß an der Freude. Zumindest definiere ich es so. Es darf was einbringen - was hier im Thread auch schon mehrfach erwähnt und erläutert wurde -, aber jede Minute auf Heller und Pfennig vom Welpenkäufer bezahlen zu lassen, empfinde ich als frech. Als Beispiel: Ich sehe es ein, dem Hobbymaler seine zwei Stunden für ein Bild zu bezahlen. Ich sehe es nicht ein, ihm auch noch die Zeit, die er brauchte, um das Material zu kaufen und die Idee auszuarbeiten, zu finanzieren. Weil es ein HOBBY ist. Weil er es aus Liebe zum Hobby tut, weil er es aus Leidenschaft tut, weil er es aus eigenem Antrieb tut. Weil er es theoretisch auch tun würde, wenn ihm keiner sein Bild abkaufen würde (ja, bei der Zucht etwas schwierig, aber der Gedanke dahinter sollte klar sein).

    Das ist für mich einfach ein Unterschied zu einer Tätigkeit, die berufsmäßig ausgerichtet ist.