Beiträge von Monstertier

    Wenn ein Züchter mich zuhause besuchen wollen würde, wäre das für mich nicht übergriffig. Ich überprüfe ja auch seine Zuchtstätte auf Herz und Nieren und lasse mir den Welpen nicht einfach an ner Raststätte überreichen, da hätte er das gleiche Recht wie ich. Aber es ist natürlich wenig praktikabel, erst mal durch halb Deutschland zu kurven für jeden Wurf (oder gar ins Ausland). Obwohl ich eine Züchterin kannte, die die Welpen selbst ins neue Zuhause brachte- und dabei natürlich auch das Haus gesehen hat.

    Naja, aber das hat ja auch was mit "Qualitätsprüfung" zu tun. Ich möchte wissen, wie der Welpe aufwächst, wie er sozialisiert wird, welche "Qualität" ich also bekomme. Schließlich trage ich dann auch das Risiko, wenn der Welpe krank wird oder soziale Defizite mit sich bringt.

    Der Züchter hingegen bekommt das Geld und hat keinerlei weiteres Risiko. Natürlich will er einen guten Platz für den Welpen (im Optimalfall), er hat aber keinen Einfluss auf seine weitere Entwicklung, und wenn ich am nächsten Tag unter die Brücke ziehen würde, hätte er kein Veto einzulegen.

    Simpel gesagt: Das Risiko des Käufers ist einfach höher als das des Verkäufers, deswegen finde ich es durchaus berechtigt, einen Züchter genau durchzuchecken, ohne dass ich mich genötigt fühlen muss, ihm das gleiche Recht zuzugestehen.

    Hm, ich kann zwar verstehen, dass der Züchter die Interessenten und deren Lebensumstände kennen lernen will, aber jetzt Fotos von Haus und Familie zu schicken fände ich tatsächlich übertrieben. Zumindest würde ich von mir aus nie auf die Idee kommen, und ein Züchter, der das von mir verlangt, fände ich, gelinde gesagt, nicht passend für mich. Eine rein mündliche Information, wie es da so aussieht, muss genügen.

    Anders sieht es aus, wenn ein Züchter sich wünscht, danach in Kontakt zu bleiben, Fotos vom Hund zu sehen und sich ab und zu zu treffen. Das ist Interesse an der Entwicklung "seines" Nachwuchses, und das kann ich gut verstehen.

    Naja, man muss immer bedenken, dass man mit Laufen ja auch Muskeln aufbaut. Eine Gewichtszunahme kann also durchaus von der Zunahme durch Muskelmasse kommen.

    Wenn man wirklich abnehmen will, sollte man eh immer Ernährung und Sport umstellen. Und dabei nicht nur auf das Gewicht, sondern auch auf Fett- und Muskelanteil gucken. Ein guter Indikator bei stagnierendem Gewicht ist immer, wie gut die Kleidung sitzt. Wenn da etwas lockerer wird, kann man davon ausgehen, dass der Fettanteil gesunken ist.

    @Korki
    Bei Komoot hab ich geguckt, alles nicht in der Gegend. Aber Strava guck ich mir mal an, danke!

    Und die Option mit dem Rad fällt weg, ich hab keins xD Im Zweifelsfall bleibt mir nichts anderes übrig als loszulaufen, die Strecke aufzuzeichnen, und dann vor Ort zu gucken, ob es passt oder nicht.

    Aber das muss man doch irgendwo registrieren. Und wenn ich unterwegs überprüft werden würde, müsste ich das ja irgendwie vorweisen können :???:

    Ehrlich gesagt finde ich einen prinzipiellen Leinenzwang innerhalb bebauten Gebietes nicht schlimm, vorausgesetzt (!) es gibt ausreichend Ausnahmen (zum Beispiel in Parks darf man, oder Hundeauslaufgebiete oder so). Aber diese Ausnahmeregelung mit dem Sachkundenachweis finde ich irgendwie... befremdlich.

    Zitat

    Gut möglich also, dass es erfahrene Halter, die ihre Tiere seit Jahren gut im Griff haben, gar nicht so hart trifft. Umgekehrt müssen Neu-Halter und „schwarze Schafe“ damit rechnen, dass sie ihr Tier nahezu überall anleinen müssen – mit klar definierten Leinenlängen von ein bis zwei Metern. Eine Testphase soll dann zeigen, was die Regelung bringt. Es würde ja keinen wundern, wenn das Gesetz am Ende ignoriert wird, weil es den Ordnungsämtern an Personal für Kontrollen fehlt. – Quelle: 28526578 ©2017

    Wie absurd ist das denn? Wie wollen sie das kontrollieren? Kriegt dann jeder ein Fleißkärtchen ala "Du bist erfahren und brav, du darfst ohne Leine laufen"?