Beiträge von Monstertier

    Ich nehme immer Fleischwurst, andere eben Nassfutter, Hühnerherzen oder was auch immer. Hauptsache geil.

    Unsere Trainerin hat es auf ihrer Homepage in etwa so stehen: Trailen ist für den Hund so, als ob wir einen Marathon laufen. Und nach nem Marathon würden wir ja auch keinen trockenen Keks haben wollen.

    Ich hab aber tatsächlich noch keinen gesehen, der mit Spielzeug belohnt. Macht das jemand hier?

    Naja, wir trailen nur ein Mal die Woche. Einige machen es zwei Mal, aber öfter würde ich es auch nicht unbedingt empfehlen, da es halt ne ziemliche Kopf- und Nasenarbeit für den Hund darstellt.

    Kann aber natürlich sein, dass es Vereine über eine Vereinsmitgliedschaft abdecken, wobei ich nicht weiß, ob es vereinsmäßig angeboten wird.

    Für Erfahrungen mit K-9 ruf ich mal @Schwabbelbacke

    Ansonsten ist es am Anfang recht einfach: Du bzw. Sina wird angetrailt, dass heißt, ihr wird zuerst einmal beigebracht, dass den Menschen suchen was super tolles ist. Und das eben am Anfang über einige kleine Trails. Und dann steigert es sich nach und nach. Zuerst sind die Trails kurz und mit maximal einer Abzweigung, dann werden sie länger, mehr Abzweigungen, mehr Ablenkung und so weiter. Je nach Trainer kann es recht langsam voran gehen, aber eine langsamere Ausbildung ist meines Erachtens besser als eine zu schnelle.

    Bei unserer Trainerin sind rund 50 Trailer, und davon machen es fast alle nur aus Spaß. Falls du konkrete Fragen hast, nur her damit. Da ich selber erst im Mai angefangen habe, kann ich noch vielleicht ein wenig aus der Sicht eines Neulings erzählen xD

    Deswegen hab ich ein Markerwort, da muss ich nicht dauernd mit Clicker rumhantieren xD

    Ich hab das letzte Mal letzten Freitag geübt... doof, muss mal wieder. Böser Fehler: Ich hatte nur eine dünne Jogginghose an, und Candie ist immer sehr grob beim "Tippen". Die Krallen haben ordentlich weh getan :shocked: Also immer schön in Jeans trainieren :klugscheisser:

    Ja, aber der sollte auch nicth völlig überfordert sein wenn man hingeht weil der Hund nach dem Kind geschnappt hat.

    Und schon bei Beschäftigung braucht der Trainer "Spezielwissen" weil man verschiedene der derzeit modernen Rassen unterschiedlich beschäftigen sollte. Und Anit-Jagdtraining (zumindest bei versesseneren Exemplaren) ist doch eher eine Spezialdistziplin, ähnlich wie Aggressivität.

    Ein Hund, der nach einem Kind schnappt, ist für mich erstmal nicht per se ein Problemhund. Auch bei (simpler) Beschäftigung braucht es nicht viel Spezialwissen. Und "normales" AJT kriegt man auch relativ leicht hin.

    Sobald es spezieller wird, kann ich es aber nicht von jedem Trainer erwarten. Ich kenne keine Hundeschule, wo bei einem breiten Programm alles von einem Trainer erledigt wird. Da gibt es die, die für bestimmte Sportarten sind, da gibt es die, die für bestimmte Verhaltensweisen sind, da gibt es die, die sich eher wirklich auf Angsthunde oder Aggressionen spezialisieren. Das aber ein Trainer das AJT für den Ridgeback gleichzeitig mit dem Agility für den Border anbietet, habe ich noch nicht gesehen.

    Ehm.. nein? Ein Trainer sollte erstmal bei Alltagsproblemen helfen können - Leinenführigkeit, Rückruf, Beschäftigung, Leinenpöbelei, Welpen und Junghunde, Anti-Giftköder, Anti-Jagd etc.

    ECHTE Probleme bedürfen da einer Spezialisierung. Aggression gegen Hunde/Menschen, Angsthunde, Beißvorfälle machen für mich wirkliche Problemhunde aus. Und das muss meines Erachtens nicht jeder Trainer können. Er muss es einschätzen können, ob das ein echter Angsthund ist oder nur ein unsicherer Hund. Er muss einschätzen können, aus welcher Motivation die Aggression kommt. Aber er muss nicht die Lösung für jedes Problem haben, sondern nur wissen, wer die Lösung haben könnte.

    Ich geh doch auch nicht zum Allgemeinarzt und erwarte, dass er mein Herzproblem kuriert. Er muss herausfinden, dass ich ein Herzproblem habe, und mich dann zum richtigen Arzt schicken. Und so sehe ich den normalen Trainer: Als Allgemeinarzt, der bei den normalen Wehwehchen helfen kann, der mich aber bei den größeren Problemen zu jemand anderem, spezialisierten schickt.

    Aber jetzt kann man mal fragen, wie viele Prozent der Hundetrainer da draussen sind kompetent für das Training von echten Problemhunden?

    Warum werden eigentlich alle Trainer immer daran gemessen, ob sie mit "echten" Problemhunden zurecht kommen? Auch dafür gibt es Spezialisten. Nicht jeder muss alles können, er muss nur sich selber und seine Fähigkeiten einschätzen, und gegebenfalls an einen anderen Trainer verweisen. Nicht nur bei Problemfällen, sondern auch bei Rassespezifika und ähnlichem. Auch, wenn man merkt, dass die eigene Methode nicht zum Menschen passt.

    Aber nur, weil jemand nicht mit Problemhunden kann, macht es ihn nicht zu einem schlechten Trainer.

    Welche sind denn die drei ersten? Ich habe grabesgrün und totengleich auf meiner Liste und hatte im Warenkorb aber meine ich noch ein anderes, bei dem mich der Klappentext sogar am meisten angesprochen hatte. Und die anderen sind dann nicht so zu empfehlen?

    "Sterbenskalt" müsste das Dritte sein.
    "Schattenstill" und "Geheimer Ort" fand ich... naja. Nicht Tana French-Qualität.