Huch, krass, wusste gar nicht, dass es hier so einen Thread gibt
Wohnhaft in Drabenderhöhe ![]()
Beiträge von Monstertier
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Mir kommt das alles immer vor wie die Diskussion um Waffenbesitz in den USA. Ich finde das Recht auf einen großen, wehrhaften Hund ist kein Grundrecht!
Mein Hund ist groß (in den Augen vieler) und wehrhaft. Ein Aussie-Border-Mix.
Der Leonberger meines Freundes ist groß und wehrhaft (wenn er will, ist aber eigentlich ein Lamm...)
Beide Hunde würden Löcher machen, wenn man sie falsch hält und erzieht/aufzieht. Mein Hund würde eventuell (und unter bestimmten Bedingungen sehr wahrscheinlich) Löcher machen, wenn ich ihn nicht mit Vorsicht führen würde.
Wo fängt groß an? Wo fängt wehrhaft an? Rund 70% der Hunde, die ich sehe, sind groß und wehrhaft. Ab 20kg aufwärts ist es groß genug, dass es wehrhaft sein kann - nicht für den Kampfsportler oder versierten Hundemenschen, für Kinder, ältere Menschen oder hundeunerfahrene Passanten aber definitiv.
Willst du also pauschal alle Hunde verbieten, die eine Waffe werden KÖNNTEN?
(Fun Fact: Mir wurde vor kurzem eröffnet, dass
eine bessere Waffe sein können als jedes Messer. Sollen wir jetzt Kugelschreiber verbieten?) -
Meiner Meinung nach wäre es weniger naiv gewesen, wenn sowas wäre wie "Womöglich ist er auch grausam/etc., aber immer noch besser als bei meinem Vater". Also, sehenden Auges ins Unglück. Bei so einem Vater ist es halt extrem naiv...
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Und ich weiß, dass gehört zu dieser Art Romanen dazu, dass die Heldin bei nackter Männerhaut direkt ganz wuschig wird, aber sie ist am Meer aufgewachsen.. da kann man mir auch nicht erzählen, dass sie nicht regelmäßig gut gebaute Seeleute aus der Nähe sieht, und sei es nur bei einem Spaziergang am Meer. Die Mädels sind ja offenbar nicht im Elfenbeinturm aufgewachsen

Aber nicht falsch verstehen, ich weiß, diese meine Kritikpunkte gehören zu dieser Art Roman dazu
Deswegen halte ich auch schon die Klappe 
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Durchaus üblich, ja. Wenn sie in einer netten Familie aufgewachsen wäre, hätte ich auch verstanden, dass sie davon ausgeht, ihr Ehemann wäre nett. Aber bei einem grausamen Vater wäre schon allein der Gedanke da, warum sollte er ihr einen netten Ehemann aussuchen? Da hätte ich an ihrer Stelle eher die Befürchtung, der Ehemann würde ähnlich wie der Vater ticken.
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Ich finde Scarlett im Übrigen überhaupt nicht naiv.
Was ist es denn, was ihr an ihr naiv findet?Das ist wenig Konkretes, woran ich mich jetzt erinnere, eher so ihr Gesamtgebaren. Aber allein schon, dass sie so sehr davon überzeugt ist, dass ihr Verlobter ein guter Mann ist, obwohl sie ihn nicht kennt. Allein von ihrem Vater sollte sie wissen, wie grausam Menschen sein können, da sollte sie eigentlich etwas realistischer bezüglich ihres Verlobten sein.
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@Schwabbelbacke Wollte nochmal wegen dem Englisch fragen: Fandst du das wirklich so leicht? Ich hab es als wesentlich schwieriger empfunden als Harry Potter.
Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich lange kein Buch auf Englisch gelesen hab. Hat auf jeden Fall lange gebraucht, bis ich in den Lesefluss gekommen bin.Ich hab es auf Englisch und hab jetzt so über zwei Drittel gelesen. Tatsächlich ist es eigentlich das erste Buch auf Englisch, das ich soweit gelesen habe (PS I love you und Twilight hatte ich wegen der Story unterbrochen, ist aber auch schon Jahre her) und empfand es überraschenderweise tatsächlich als recht einfach. Klar, einige Begriffe konnte ich nur im Kontext deuten, aber dafür, dass es eine Fantasywelt ist, war es einfacher als gedacht. Harry Potter habe ich aber nicht gelesen, kann dazu also keinen Vergleich ziehen.
Ansonsten mag ich mir noch kein abschließendes Urteil bilden, hab ja noch ein bisschen was. Insgesamt finde ich es ganz nett, auch wenn Scarlett wirklich zum Teil fürchterlich naiv ist. Dass die Liebesgeschichte direkt so in den Vordergrund gerückt wird, stört mich am meisten, da hätte man gerne den Fokus noch anderweitig setzen können. Caraval an sich finde ich zwar schön beschrieben, aber vermutlich hab ich einfach schon zu viel gelesen, als das es mich jetzt vom Hocker haut
Aber es lässt sich recht flüssig lesen, ich bin dann auf das Ende gespannt 
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Die Frage ist, soll man jetzt alle Tiere aus medialen Produktionen raushalten? Es tut schließlich keiner Rasse gut, wenn sie extrem in Mode kommt und unreflektiert angeschafft wird.
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@Monstertier : jede Werbung ist Werbung und macht Rassen populär. Ich gehöre zu der Fraktion, die tatsächlich dafür ist, die Zucht von Mops und Bully etc. zu verbieten und diese Rassen aussterben zu lassen, da sie so kaputtgezüchtet sind, dass man sie nicht mehr retten kann.
Natürlich ist jede Werbung Werbung. Die Frage ist aber, für was und in welchem Zusammenhang. Bestes Beispiel sind zum Beispiel Werbungen mit nackten/halbnackten Frauen. Wird da Unterwäsche oder Duschcreme beworben? Ok. Geht es um Autos oder Alkohol? Sexistisch.
So ist es auch bei Qualzuchten. Nur, weil ein Mops abgebildet wird, wird er nicht beworben. Es kommt drauf an, in welchem Zusammenhang er beworben wird. Nur, weil ein Mops auf dem Futter abgebildet ist, wird er nicht populär. Wird er aber in Zusammenhang mit "süß" oder "sportlich" beworben, ist es in meinen Augen nicht okay. Deswegen finde ich die Modewelle mit den Mops-Merchandiseartikeln wesentlich kritischer als einfach nur die Abbilung auf einem "neutralen" Futter.
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Meiner Meinung nach kommt es immer auf die Art der Werbung an.
Sowas wie die Voltaren-Werbung geht gar nicht. Da wird quasi mit den Diskrepanzen der Rasse geworben. Genauso fände ich es mindestens irritierend, wenn auf einem Futter für zum Beispiel aktive Hunde eine Qualzuchtrasse abgebildet ist. Den Hype um Möpse und die ganzen Abbildungen auf Tassen, Klamotten etc. finde ich auch eher bedenklich.
Eine reine Abbildung auf Hundefutter finde ich aber soweit unproblematisch, dass ich das Unternehmen nicht direkt boykottieren würde. Die Rassen sind nun mal da, warum sollte man so tun, als ob es sie nicht geben würde? Das Unternehmen anzuschreiben und sie darauf hinzuweisen ist eine Sache, aber da in dem Fall nicht irgendwelche unpassenden positiven Eigenschaften dem Hund zugeschrieben werden, ist es in meinen Augen in Ordnung.
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Tana French habe ich endlich fertig.
Ich fand es nicht schlecht, aber es zog sich. Der Kick à la "Ich muss jetzt unbedingt weiterlesen!" fehlte.
Ich werde die Autorin aus den Augen verlieren, denn laut KrimiCouch ist das ihr bestes Buch.Du hattest Sterbenskalt von ihr gelesen, oder? Tatsächlich finde ich es definitiv nicht das Beste... Versuch es noch mit Totengleich, das ist in meinen Augen bisher ihr stärkstes.