Beiträge von Monstertier

    irgendwie haste ja Recht aber uneigentlich tauscht man nur Pest gegen Cholera. Aussitypisches Aggressionsverhalten mag für die Mädels blöd sein. Über oder Unterforderung ist für den Hund massiv kacke wenn ich daran denke was das bedeutet. Hier war doch neulich erst der Thread mit dem BC der dann leider wieder abgegeben werden musste weil nicht mehr therapierbar.

    Es gibt so viele geile arbeitsfreudige Rassen für Anfänger, die beide was mit dem Hund arbeiten wollen würde ich keinen solchen Spezialisten wählen der wirklich mehr als schnell in den Wahnsinn kippen kann.

    Ich weiß, für den Hund kann am Ende beides Mist sein, für Hundeanfänger seh ich aber mehr Hoffnung, dass sie sich auf das Management von Unter- und Überforderung einlassen als auf das vo. Aggression. Ich würde auch eher zu einer anderen Rasse tendieren, aber wenn die Wahl zwischen Border und Aussie sein muss, seh ich beim Border minimal mehr Hoffnung.

    War auch nicht als Vorwurf gemeint, sondern eher ein Hinweis, dass du hier in bester Gesellschaft bist =)

    Bitte aber nicht den Border gegen den Aussie tauschen. Für zwei junge Mädchen finde ich nen Border, der nicht alles scheiße findet, was in einem Umkreis von nem Kilometer atmet und vier Beine hat, wesentlich angenehmer als einen Aussie, den man dann auch nicht überall hin mitnehmen kann, weil er meint, irgendwem paar aufs Maul geben zu müssen.

    Für Anfänger ist der Umgang mit Über- bzw Unterforderung vermutlich weniger frustrierend als mit (Artgenossen) Aggression.

    Den Lesefred hab ich bisher noch nicht verfolgt. Aber ich bin derzeit begeistert von den (Kriminal-) Romanen von Tana French. Nach dem ersten, der mir durch Zufall in die Finger kam, hab ich mich mit sämtlichen übrigen eingedeckt. Und um nicht immer so einen 650 bis 700 Seiten Brocken halten zu müssen hab ich die Bücher jetzt halbiert. Hätt'ich mal gleich machen sollen.

    Die Romane spielen in Dublin, Tana French ist Irin und hat einen feinen, unkonventionellen Schreibstil. Wer (nicht allzu blutrünstige) Krimis mag, dem kann ich ihre Romane empfehlen!

    Eigentlich kommst du ungefähr zwei Jahre oder so zu spät, Tana French wurde hier schon rauf und runter empfohlen xD Aber schön, wenn hier noch eine positive Stimme zu ihr kommt. Ich muss noch die letzten zwei von ihr lesen, da für mich Schattenstill und das danach ziemlich schwach waren und ich mich noch nicht an das nächste getraut habe (gekauft hab ich es natürlich trotzdem |))

    Wieso? Klar, sind nicht die einfachsten Hunde, aber würde ich jetzt nicht generell ausschließen, wenn man sich wirklich viel damit auseinandersetzt. Mein erster Hund war ein DSH, auch nicht unbedingt eine Beginnerrasse.

    Und ich würde auch keinem Anfänger einen DSH in die Hand drücken. Kann funktionieren, die Wahrscheinlichkeit, dass es das nicht tut, ist aber zu groß.

    Zu Aussie und Border: Außer, dass beides Hütehunde sind und sie gemeinhin als intelligent gelten, verbindet sie wenig. Der komplette Umgang mit denen ist somit schon unterschiedlich.

    Bei beiden Rassen musst du sehr genau darauf achten, ob sie über- oder unterfordert werden. Die Grenze ist so schmal, dass man das als Anfänger fast nicht erkennen kann.

    Woran erkennt ein Anfänger, wenn der Border Zwangsverhalten entwickelt? Der Aussie anfängt zu hüten? Oder den Nachbarshund vermöbeln will? Die ganze Zeit am Wachen ist oder die Familie kontrolliert? Wie gehen sie damit um, dass der Aussie bei Stress rückgerichtete Aggression zeigt?

    Zumal hier zwei junge Mädchen sind, die scheinbar darauf brennen, mit dem Hundesport anzufangen. Und das erste Jahr sollen die mit den Welpen im Prinzip nichts machen - maximal Grundlagen.

    Es gibt gute Gründe, warum einige Rassen nicht als Anfängerrassen gelten. Die sollte man nicht einfach beiseite wischen.

    Durch mit "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle". Puh, jetzt braucht mein Hirn etwas Erholung xD Sollte die Geschichte Logikfehler haben, hab ich sie zumindest nicht bemerkt, aber es ist insgesamt auch auf allen Ebenen sehr komplex. Mich wundert es nicht, wenn manch einer damit überfordert ist, mir hat es aber sehr gut gefallen. Auch die Auflösung, warum es diese Zeitsprünge gibt, wwr interessant und mal was Neues.

    Alles in allem hab ich das Buch tatsächlich verschlungen, und das passiert bei mir eher selten. Hat sich absolut gelohnt :D