Beiträge von Monstertier

    Ich würde es auch nicht machen. Wenn ich hinter der Entscheidung nicht stehen kann, dann bringt es auch nichts, wenn ich am großen Tag gute Miene zum bösen Spiel mache. Das heißt ja nicht, dass du deine Freundin nicht trotzdem unterstützt und für sie da bist. Aber ich als Braut würde auch nur eine Trauzeugin wollen, die mich voll und ganz unterstützt. Wenn sie eine gute Freundin ist, dann wird sie auch verstehen, warum du diese wichtige Position nicht annehmen willst. Eine gute Freundschaft sollte daran eigentlich nicht zerbrechen, sondern vielleicht sogar wachsen - mit der Message "Ich lüge dich nicht an und spiele dir nichts vor, aber ich bin trotzdem für dich da, auch wenn ich deine Entscheidungen nicht gutheiße."

    Wenn du Bauchschmerzen dabei hast, dann höre drauf. Ich schätze mal, hier geht es auch um mehr als nur "Der Typ ist mir nicht sympathisch", umso wichtiger ist es, dass du zu deinen Bedenken stehst.

    Wo wir beim nächsten Klischee sind - auch Männer dürfen mal keine Lust haben ;)

    Natürlich dürfen die das. Und sie dürfen auch mittendrin mal nicht mehr können. Sie dürfen auch gar nicht, zu früh oder zu spät kommen.

    Aber ich rede hier von Klischees und ihrem Ursprung. Und den Auswirkungen. Tatsächlich ist es mir bisher nicht wirklich untergekommen, dass ein Mann nicht will und von seiner Partnerin genötigt wird. Das heißt nicht, dass es das nicht gibt, und das heißt auch nicht, dass es nicht ein Problem ist, genauso wie Männer, die missbraucht und vergewaltigt werden, aber die Konstellation andersrum ist wesentlich häufiger und vor allem auch systematischer.

    Ich bin sicher, du kennst Betroffene. Denn Gewalt fängt nicht bei der tätlichen Gewalt an, sondern schon bei der psychischen. Und vieles passiert unbewusst, nicht bewusst.

    Bestes Beispiel: Warum gibt es das Klischee, das Frauen Kopfschmerzen vortäuschen, wenn sie keinen Sex wollen? Weil der Partner ein "Ich habe keine Lust" nicht akzeptiert. Da wird überredet, ein schlechtes Gewissen eingeredet ("Ich hab mich so drauf gefreut"), die Schuld bei der Frau gesucht ("Deswegen guck ich Pornos/gehe ich fremd") etc. Und das ist per se bereits Gewalt, denn der Wille und die Bestimmung über den eigenen Körper und die eigene Intimität wird nicht akzeptiert.

    Das ist im Prinzip ein harmloses Beispiel, kann aber je nach Partnerkonstellation schon in psychische Gewalt abdriften.

    Ans Körperfett will ich nicht ran.

    Natürlich wären 1-2kg Fett weniger schön, aber damit lebe ich ganz gut und so ein dürrabbel wollte ich nicht sein, die fallen doch fast um oder?

    Gesund sein kann das nicht.

    Dann bleib ich lieber so und überlege mir, was ich mit den Oberschenkeln mache…

    Wobei es schon nervt, bei der Hitze in langen Hosen laufen zu müssen.

    Der normale, gesunde Körperfettanteil bei Frauen ist ca 20%. Da ist man aber noch lange nicht "dürr" oder "fällt fast um".

    Ob man da hin will oder bei dir diesbezüglich Bedarf besteht, ist eine andere Sache, aber Körperfett zu reduzieren hat nichts mit mager oder dürr sein zu tun.

    Meine Schwiegereltern sind Mitte/Ende 50, und haben sich vor einem Jahr nen Leonbergerwelpen geholt, zu ihrem jetzt 7 jährigen Leonberger dazu. Wenn dieser nicht mehr ist - also vermutlich in 5,6 Jahren - werden sie sich bestimmt noch einen holen, bevor sie dann vielleicht auf eine kleinere Rasse umschwenken.

    Wenn man damit umzugehen weiß und seine eigene Verfassung im Blick hat, sowie Plan B hat, seh ich da kein Problem.

    So aus Neugier und Ideensammlung: Wie vertreibt ihr euch und euren Hunden die Zeit bei der Hitze wenn man nicht mal zum Luft holen raus kann?

    Hund liegt rum und macht nichts. Gut, er ist gtad auch etwas lädiert, weswegen er zusätzlich nicht sehr agil ist, aber das höchste der Gefühle ist sich zu freuen, wenn Herrchen von der Arbeit kommt.

    Wenn er nicht lädiert wäre, würde ich morgens odrr abends ne Runde drehen und sonst nur Garten. Und dann noch ein wenig Suchspiele. Wenn ich hätte, vielleicht noch in ner Sandmuschel Wasser einfüllen und danach fischen lassen.

    Hi da merkt man das Norddeutschland das mit der Religion nicht spürbar nimmt.

    In der Grundschule haben wir im Religionsunterricht nach meinetwegen Erinnerung viel gemalt.

    Die Lehrerin uns eine Geschichte der Bibel erzählt und wir sollten malen was uns dazu einfällt. Die Eltern konnten die Kinder vom Unterricht befreien lassen ohne negative Folgen.

    Ab der 5 haben wir über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Religionen geredet.

    Ab der 11 Klasse oder so konnte man sich zwischen Philosophie und Religion entscheiden da hatten alle dann Philosophie genommen.

    Das sah bei uns in Bayern nicht anders aus xD Nur dass wir bereits in der 5ten zwischen Religon und Ethik wählen konnten bzw sich von Religion befreien lassen konnten (obwohl ich katholisch war).

    Ich würde da Tofuwürstchen sagen, ja.

    Unser Gast aber nicht. Der sagte nur Würstchen. Und war dann hochbeleidigt das wir seine teuren, geilen Tofuwürstchen halt nicht gegessen haben. :ka:

    Was er sich dabei gedacht hat? Ich zitiere: "Also, heutzutage isst doch keiner mehr Fleisch!"

    Das ich Tofu nicht vertrage glaubte er mir auch nicht. Weil Tofu ist doch soooo toll! Und natürlich!

    Nunja, ich vertrage auch Zucchini nicht, oder Aubergine, Paprika und vieles andere macht mir auch Bauchweh. :ka:

    Das ist aber ein Einzelfall und - sorry to say - ein selten dämlicher Gast. Ich kenne tatsächlich niemanden, der bei Würstchen nicht Fleischwürstchen meint. Es sei denn, man redet mit/von einem Veganer/Vegetarier. Das ich beispielsweise "normale" Würstchen mitbringe, wäre für jeden, der mich kennt, äußerst ungewöhnlich. Wenn ich nicht weiß, inwieweit mich jemand kennt, würde ich auch immer den Zusatz vegan/vegetarisch hinzufügen. Eben weil es nicht jedem schmeckt /das nicht jeder essen mag. Aber das ist doch kein Problem der Begrifflichkeit, sondern des Anwenders.

    Die Diskussion hatte ich auch schon oft mit meinem Freund und ich kann es tatsächlich nicht verstehen, wie man sich daran stören kann.

    Warum es so heißt, wie es heißt? Damit man sich vorstellen kann, was es imitieren soll.

    Warum man etwas essen will, das ein Imitat ist? Weil einem das Originalprodukt durchaus schmeckt, weil man es aus verschiedenen Gründen aber nicht essen oder trinken will.

    Wo ist das Problem? Zumal überall vegan, vegetarisch, Gemüse, Soja, oder was auch immer dabei steht. Man kann es also, wenn man halbwegs des Lesens mächtig ist, gar nicht verwechseln. Und es ist sinnfrei, sich jetzt Alternativbegriffe für Schnitzel, Wurst, Käse oder was auch immer zu überlegen, wenn diese Begriffe doch bereits beschreiben, was es in etwa sein soll.

    Spoiler anzeigen

    Eichelkäse sollte man vermutlich auch nicht mehr so nennen, könnte zu Verwirrung führen...