Beiträge von Monstertier

    Das mache ich gerne...

    Leute, ich bin im Himmel.

    Schaut mal was heute eingetroffen ist...

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    Das ist halt auch ein bißchen was anderes als einfach Kuchenbacken- wir reden hier von Rezepten für vegane Macarons, Petit Fours, Pralinen etc. und vor allem auch Grundrezepte und Tabellen zum Schmelzverhalten verschiedener Fette und so weiter. Ich bin hin und weg... es gibt sogar Grundrezepte um vegane Schlagsahne, Margarine und so weiter komplett selbst zu machen. Große Liebe, ich sag's euch. Wenn ihr also demnächst nichts mehr von mir hört, bin ich in meine Zitronentarte mit flambiertem Baiserhäubchen hineingefallen...

    Hm... Wo wohnst du nochmal? Ich glaube, ich muss dich mal ganz dringend besuchen kommen :pfeif:

    Hm, mir erschließt sich grad nicht, inwiefern es Betrug ist, wenn man für zwei Versicherungen die Beiträge zahlt und dann die Kosten erstattet kriegen möchte. Also, dass man eine Rechnung nicht doppelt einreicht, kann ich ja noch verstehen, aber warum sollte man nicht bei der einen Versicherung Fall x, und bei der anderen Fall y einreichen?

    Ich habe letztens fast 1000€ für Candie auf der Rechnung gehabt, "nur" für Röntgen und Herzschall auf Verdacht

    Da waren aber noch mehr Posten dabei dabei, oder?

    Ich hab für Röntgen der Knie und Herzultraschall je ca. 100 bis maximal 150 Euro gezahlt.

    Die Narkose, die Diagnostik und die Herzmedikamente. Ich schätze, die Narkose war das Teuerste, so genau hab ich mir die Rechnung nicht angeguckt.

    KayaFlat

    Wie war das noch mit dem Jäger, der seinen Hund lieber im Wald erschießt als zum Arzt zu bringen? Glaubst du wirklich, es ist heute anders? Ich habe letztens fast 1000€ für Candie auf der Rechnung gehabt, "nur" für Röntgen und Herzschall auf Verdacht. Da war quasi noch keine Behandlung dabei. Wer kann sich sowas denn so einfach leisten? Grad diejenigen ohne Versicherung, die vielleicht sogar mehrere Tiere haben, werden sagen "nicht akut, muss also nicht zum Tierarzt". Dass dabei zum Beispiel ein Herzfehler übersehen wird, ist halt der Nebeneffekt.

    Und bei vielen Behandlungen weiß der normale Hundehalter doch gar nicht, was die Kosten (ich wüsste jetzt nicht, was bei einer Magendrehung auf mich zukommt). Die meisten würden also so oder so eine böse Überraschung erleben, egal ob es 500€ oder 1000€ kostet. Und den meisten tuen auch 500€ schon arg weh. Der Hartz4-ler und vermutlich auch der Mindestlohnarbeiter kann sich auch das eher nicht leisten.

    Da gehe ich doch voll mit.

    Pflichtversicherung mit Ausschluss aller Qualzuchtrassen.

    Dann nähme gleich die Qualzuchtdiskussion unheimlich Fahrt auf, weil was gehörte da dann dazu?

    Ausser Mops und Frenchie, auch Deutsche Dogge oder gar der Dsh?

    Das hört ja nicht bei der Qualzucht auf. Deswegen habe ich den DSH vom Vermehrer aufgeführt. Hunde, die nicht von gesundheitlich untersuchten Elterntieren abstammen, stellen ebenfalls ein erhöhtes Risiko dar, vor allem bei Rassen, die zwar keine Qualzucht sind, aber eine Anfälligkeit für Krankheiten haben (HD, ED, Krebs etc.). Wenn man die ebenfalls rausnimmt, ist am Ende kaum noch jemand in dieser Versicherung, denn der Anteil an gesundheitlich durchgecheckten Rassehunden dürfte auf die Gesamtbevölkerung gesehen relativ gering sein.

    Öffentliche Bibliotheken haben nicht rein ellein den Auftrag, Bildung und Wissen für alle zur Verfügung zu stellen. Es geht da auch um Teilhabe (an Unterhaltung zu, Beispiel).

    Ich persönlich nutze Öffentliche Bibliotheken, weil ich mir die vielen Bücher, die meine Tochter verschlingt, nicht leisten könnte. Sie kann auch ohne die Bücher leben, sicher. Wir lesen, wei les Hobby ist und wir leihen "Schöne Literatur" und Spiele (übrigens verleihen Bibliotheken auch Filme und Videospiele und Hörspiele und ...), wei les Spaß macht und wir uns den Spaß so beser leisten können, als wenn wir es kaufen müssten.

    Und nun?

    *Seufz* Es wird aber wegen eines öffentlichen Interesses von (meist) öffentlichen Geldern finanziert. Nicht, weil sich mehrere Buchliebhaber zusammen gefunden und solidarisch den Buchkonsum des anderen finanzieren :ka:

    Soll ich andere Hobbys nennen? Reisen? Wandern? Stricken? Kampfsport?

    Ich würde auch ohne meine Bücher ein viel ärmeres Leben führen, aber soll das auch solidarisch finanziert werden?

    Blödes Beispiel, weil wird es. Bibliotheken sind genau dafür da.

    Aber so prinzipiell ist es durchaus diskussionswürdig, was wir als unterstützungswürdig ansehen.

    Nope. Bibliotheken sind dafür da, um Bildung und Wissen der breiten Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, da das ein hohes Gut ist und für die Entwicklung der Gesellschaft immanent wichtig ist. Mit meiner persönlichen Vorliebe hat das nichts zu tun (wir können aber auch gerne Filme oder Videospiele nehmen..)

    Stimmt. Da hast du einen Punkt.

    Trotzdem wäre die Tierpflichtversicherung eine Möglichkeit, dass jeder sich die bestmögliche Behandlung für sein Tier leisten kann.

    Ich finde den Gedanken so traurig, dass Tierhaltung in erster Linie eine Frage des Geldes sein sollte. Passt natürlich zu unserer durchkommerzialisierten Welt. Ich sehe Tierhaltung aber nicht in erster Linie als Hobby, sondern als Lebensentwurf. Es gibt Menschen, die ohne ihre Tiere ein so viel ärmeres Leben führen würden, ja für die solch ein Leben kaum lebenswert wäre. Und die haben dann einfach Pech, weil sie nicht wohlhabend sind?

    Wie gesagt, traurige Welt.

    Für andere ist der Lebensentwurf, durch die Welt zu reisen. Für die Dritten, möglichst viel Party zu machen. Ich würde auch ohne meine Bücher ein viel ärmeres Leben führen, aber soll das auch solidarisch finanziert werden?

    Will sagen, Tierhaltung - wie jedes andere Hobby und jeder Lebensentwurf - ist eine Privatsache. Die einen können es sich leisten, die anderen nicht. Die Dritten suchen nach Möglichkeiten es sich zu leisten, auch wenn es schwierig wird.

    Ich wäre bei so einer Versicherung eher dabei, wenn die Auswahl des Tieres mit mehr Verstand und gesundheitlicher Überprüfung erfolgen würde. Aber, wie gesagt, ich will weder die Gaumensegelop vom Mops noch die Hüftop vom Vermehrerschäfi mitbezahlen. Das hat dann nichts mehr mit Lebensentwurf oder "es tut einem so gut" zu tun.

    Bei Autos gibt es eine Pflichtversicherung. Die KfZ- Haftpflicht, wenn ich mich recht erinnere. Sonst würde dich jeder Unfall mit Personenschaden schier ruinieren.

    Ansonsten finde ich es es befremdlich, eine Sache mit dem Tier zu vergleichen.

    Sonst wäre es ja auch in Ordnung mein "beschädigtes" Tier einzuschläfern, wie ich mein kaputtes Auto verschrotte.

    Die Pflichtversicherung ist aber dafür da, um den Schaden - vor allem Personenschaden - bei anderen zu bezahlen. Die ist nicht (primär) dafür da, um deinen eigenen Schaden zu minimieren.

    Und ich vergleiche nicht Sache mit Tier, sondern Hobby mit Hobby.