Naja - wenn man nur mit allen Horrorszenarien egal welcher geringen Wahrscheinlichkeit plant, darfst Du einerseits weder die Wohnung verlassen (könnt Dich ja einer über den Haufen fahren) noch andererseits in der Wohnung bleiben (könnt ja ne Bombe drauffallen). Und was machste dann - rausgehen oder bleiben? *ggg
Wenn man nach sowas geht, muß man sich rundum-vollkaskoversichern, und auch da übernehmen Versicherungen nicht alles (mal abgesehen davon, daß das Leben der Familie/des Hundes ja net in dem Sinne versicherbar ist - egal, was die zahlen, macht´s den Menschen/Hund im Zweifel nimmer lebendig).
Ich denke, man muß halt abschätzen, wie wahrscheinlich was ist (innerhalb der eigenen persönlichen Umgebung und Gegebenheiten!), und dann für sich und seine Situation individuell entscheiden. Ist sicherlich auch nochmal ein Unterschied, ob ich den Hund im Auto lasse und fröhlich ins Kino gehe für n paar Stunden, wo ich keinerlei Möglichkeit habe, mal nach dem Hund zu gucken, oder ob der im Auto vorm Supermarkt auf mich wartet, wo ich im Notfall (welchem überhaupt? Hund ist eingesperrt und in der Box gesichert, und ich parke da sicherlich net bei 30 Grad im Schatten) gerufen werden könnte, bzw. den Hund u.U. im Blick habe oder nach ner Viertelstunde wieder da bin.
Manche Menschen haben halt kein gutes Gefühl, wenn sie den Hund in Situation xy bringen, für andre liegt das noch im Bereich des Normalen. Aber normalerweise geht man ja bei der Planung auch net von Horrorszenarien aus, ansonsten müßtest für jede Fahrt in den Urlaub schonmal ein Zugtickent präventiv lösen und mitführen, falls die Karre unterwegs plötzlich streikt *gg