Beiträge von SabethFaber

    Achso.
    Weil mein Spitz mich Vormittags auch nervt, wenn er nicht ausgelastet ist. Ich muss mit ihm einfach 3x am Tag was machen, sonst stupst er mich nur an oder zeigt ein unangenehmes Alternativverhalten.

    Aktion geballt auf den Nachmittag mag er gar nicht. Das schafft er von seiner Konezentration her leider auch nicht. Er würde aber auch eingehen, würde ich ihn den ganzen Vormittag ignorieren.

    Dreimal am Tag gibt es bei uns auch :)
    Morgens, Mittags und Abends ne 'größere' Rund. Theoretisch - wenns zu warm ist, dann gibt es Mittags nicht so viel. Will er dann auch nicht. Dann gehen wir halt in den Garten und planschen ein bisschen im Kinderbecken oder so. Das reicht ihm dann auch :)

    Er schläft momentan von sich aus ja auch noch sehr viel, und bei der Hitze natürlich noch mehr.

    Und ganz ignoriert wird er natürlich nicht. Wenn er denn möchte wird mit ihm natürlich auch interagiert. Nur 'actionreich' ist es halt nicht. Also weniger spielen dafür ist mal ein paar Minuten kraulen schon drin.

    Ich meine eher aktives trainieren von erwünschten Verhalten als Alternative, damit der Frust geringer wird.Zum Beispiel üben, was der Hund tun soll, wenn er in Futtererwartung ist. Was er tun soll, wenn er Loslaufen möchte (an der Leine, nehme ich an), etc ...

    Ich spiele mit meinen Hunden in der Wohnung übrigens gar nicht, daher habe ich nie das Problem, dass die mich da frustriert ankreischen. Draußen baue ich das immer in ein Training ein. Einfach so mach ich das eigentlich nie und wenn, dann auch ziemlich kurz. Ich habe immer den Eindruck, dass die meisten Welpenbesitzer ihre Welpen "überspielen" und sich dann die Probleme erst schaffen ...

    Ach so, sorry, falsch verstanden.

    Bei uns ist das zB Absitzen bevor es Futter gibt. Macht er auch eins A, allerdings erst wenn ich den Futternapf schon in der Hand halte. Da wartet er dann lustiger Weise auch ganz brav. Sogar wenn er schon auf dem Boden steht.
    Genauso üben wir ruhig zu warten bis das Futter da ist. Es kommt also sozusagen nicht näher, wenn er nicht ruhig ist (wir machen es im Keller und müssen die Treppe hoch). Dauert dann halt oft ne Weile bis wir es in die Wohnung geschafft haben.
    Genauso nicht wie ein Känguruh durch die Gegend springen wenn jemand den Napf in der Hand hat. Geht halt alles nur Schrittweise voran^^

    Loslaufen meinte ich Freilauf. Kurz sitzen/liegen/warten und Ruhe geben, nicht ziehen und dann darf er zB die Wiese (und Mauselöcher) genauer erkunden.

    Mit mir zumindest will er gar nicht unbedingt spielen, ich tue das in der Wohnung auch wenig. Wir raufen draußen eher ein bisschen wenn wir Gassi gehen. Oder mal im Garten ein bisschen Zergeln. Ich bin mehr der 'Schau mal ich halb Leckerli gefunden' Typ^^ Wahrscheinlich ist er bei mir deswegen auch ein bisschen ruhiger.

    @oregano Futter ist ihm wichtiger als Spielzeug XD

    Aber klingt gut. Ich werde das die nächsten Wochen mal versuchen so durchzuziehen und dafür zu sorgen, dass das auch beim Freund so ankommt :gut:

    Aber du hast dir nun mal einen Welpen angeschafft, mit dem man am Vormittag nicht mal eben 2 Minuten gehen kann. Der benötigt schon mehr Aufmerksamkeit. Ich finde eine Wasserpistole hier nicht fair und kontraproduktiv. Laste ihn lieber so aus, dass er dich von sich aus gar nicht erst auffordern muss. Pipi machen reicht nicht, er muss auch vom Kopf her gefordert werden. Das ist ein impulsiver Welpe.
    Wenn ihr am essen seid, darf er natürlich nicht bellen. Ich würde ihn einfach ignorieren. Irgendwann gibt er auf.

    Oh Gott, das hast du falsch verstanden. Der wird nicht von morgens bis mittags KOMPLETT ignoriert!
    Wir machen natürlich mehr als nur 2 Minuten Pipi mit ihm.
    Nach dem Aufstehen gibt es erst ne kleine Spazierrunde mit Zeitung lesen und mal ein bisschen schnüffeln. Wenn wir wieder daheim sind Frühstück und dann fällt er meist von allein um und schläft erstmal 1-3 Stunden je nach Tag. Er kläfft mich auch nicht jeden morgen an, wenn ich ihn dann nicht sofort bespaße. Und natürlich interagiere ich zwischendurch auch mit ihm. Und wenn er merkt, dass nichts passiert legt er sich schon auch von alleine wieder hin.
    Er soll nur lernen, dass morgens halt nicht viel passiert und eher der Nachmittag zum spielen/für Action gedacht ist. Morgens muss man sich auch mal selbst beschäftigen. Ich denke, das ist durchaus gerechtfertigt. Ich will nicht, dass er jetzt lernt, hey, den ganzen Morgen Party und dann wenn er erwachsen ist plötzlich gar nicht mehr. Irgendwann muss ich auch mal was für mich machen ;)

    Ich würde das nicht nur an den Brennpunkten üben, sondern ganz gezielt zwischendurch, ohne, dass die Erwartung erfüllt wird.

    Also zwischendrin einfach mal ignorieren sozusagen?

    Also zumindest bei mir wird er nicht unbedingt beachtet, nur weil er wach ist. Er darf sich gerne selbst beschäftigen, aber ich versuche nebenher auch mein eigenes Zeug zu erledigen.
    Ich glaube bei meinem Freund läuft das teilweise etwas anders... muss ich mal genauer rausfinden :tropf: Bei mir ist er generell auch etwas ruhiger als bei ihm, zumindest laut Hören-Sagen.

    Aber ich denke, dass lässt sich gut durchführen, wenn ich Männe etwas ermahne :)
    Ich will eigentlich keinen Hibbel ranziehen.

    Also ich finde so wie du das schreibst hört es sich meiner Meinung nach nicht schlecht an :)
    Kann mir gut vorstellen, dass ihr da einen Hund halten könnt.

    Wenns was kurzhaariges sein soll, dann fallen natürlich Eurasier und Spitze erstmal raus.

    Pudel wenn sie euch gefallen könnten aber weiterhin echt gut passen. Zumindest von dem was ich bisher gehört habe.
    Kurzhaar Collie könnte ich mir auch gut vorstellen.

    Wie wäre es eventuell mit einem Boxer?


    Mischlinge gibt es nicht beim Züchter.
    Wenn es ein Welpe werden soll, dann achtet darauf, dass es auch wirklich ein Züchter ist, dessen Welpen innerhalb eines Vereins (Verband) gezüchtet werden.

    LG Themis

    Ich glaube nicht, dass sie damit sagen wollte, sie will einen Mischling, eher, dass sie nicht so viel Wach- und Schutztrieb wie beim Schäferhund aber vielleicht ein bisschen mehr wie beim Labbi will - und eine Rasse die das dann erfüllt ;)

    Es handelt sich in allen Fällen um Frust. Sinnvoll wäre es ihm beizubringen was er tun soll, dann endet auch der Frust und damit das Bellen.

    Ja, ne hohe Frusttoleranz hat er leider nicht...
    Wir versuchen schon immer vor allem ein bisschen Ruhe einzubauen und Frusttoleranz zu üben. Er bekommt erst Futter wenn er ruhig ist. Er darf erst loslaufen, wenn er ruhig ist. Wenn er wie ein Irrer versucht alle zum Spielen aufzuforden wird auch nicht gespielt. Eher wenn wir wollen (und er auch will natürlich).
    Generell gibt es erst was er will wenn Herr Hund die Klappe hält und ruhig ist.
    Dann trainieren wir das mal weiter. In der Hoffnung, dass es auch den Rest ein bisschen besser macht.

    Ich hab mir sowas schon gedacht, nur halt irgendwie Angst, dass er sich das Bellen dennoch angewöhnt :ka:

    @CarolinundLara An die Zähne hab ich jetzt auch gedacht.
    Bei Ari hat es sich gerade ein bisschen beruhigt wo die Schneidezähnchen durch sind... ich warte auf die nächste Runde... aber was ich auch von Menschenkindern mitbekommen habe und über Hunde gehört habe ist das schon eine ziemlich doofe Sache.

    Bei Bekannten von mir hab ich bei der ersten Tochter auch das erste Zahnen mitbekommen, da wars ähnlich. Die war für ne Weile ganz unglücklich, unruhig, viel am Weinen (und kauen XD). Außerdem gab es durchaus mal Fieber und Durchfall.
    Ist zwar ein Mensch und die ersten Zähne, aber an sich glaube dennoch ähnlich.

    Ich kann mir also schon vorstellen, dass wenn der Mund juckt und weh tut und sie nicht in Ruhe lässt sie auch nicht so gut schlafen und ruhen kann :ka:


    Was denkt ihr über unsere momentane Lebenssituation?

    An für sich klingt es so als ob es durchaus klappen könnte.
    Nur bei diesem Punkt könntet ihr mit einem Welpen Probleme bekommen:


    Wir wollen eigentlich einen Welpen vom Züchter (schon allein wegen den Kindern... Da möchte ich mir ganz sicher sein, dass der Hund mit Kindern klarkommt). Für die Eingewöhnung könnten wir uns insgesamt 6 Wochen Urlaub nehmen. Danach arbeiten mein Mann und ich, sodass der Hund wochentags immer zwischen 4, 5 oder maximal 6 Stunden allein sein müsste.

    Ein kleiner Welpe KANN nach 6 Wochen alleine bleiben, MUSS aber NICHT. Und 6 Stunden sind bei so einem jungen Tier ziemlich viel.
    Stubenrein ist er bis zu dem Punkt auch noch nicht sicher. Ich bin mir zB sicher, dass unser 17 Wochen alter Welpe so lange noch nicht einhalten kann. Manche sind es, ich hab aber auch schon von Welpen gelesen, die fast ein halbes Jahr gebraucht haben um stubenrein zu werden :ka:
    Da solltet ihr noch einen Plan B in Petto haben, ein Lebewesen kann man leider nicht direkt planen.
    Entweder einen Hundesitter oder jemand der zumindest einmal zwischendrin nach dem Hundchen guckt.

    Nachmittags kümmern sich die Kinder um ihn, wenn sie von der Schule kommen bzw. ich wenn ich von Arbeit komme. Da hätten wir dann auch ausreichend Zeit für einen großen Spaziergang (über eine Stunde) und Zeit für Nasenarbeit, Tricksen, ... oder später auch mal Fahrradfahren und Joggen mit Hund. Am Wochenende würden wir gern eine Hundeschule besuchen und später auch Hundesport betreiben.

    Ich kenne deine Kinder nicht, aber bist du dir sicher, dass sie sich alleine um das kleine Ding kümmern können, wenn du noch nicht zu Hause bist?
    Generell steht (ich zumindest) der Hundebetreuung durch Kinder etwas kritisch entgegen. Ich würde ihn nie mit Kindern alleine lassen. Wenn ich zumindest an mich zurück denke wäre das eine Katastrophe geworden, da bin ich mir ziemlich sicher. Mit 12 kann man das vielleicht teilweise schwingen, aber mit 9 oder gar 6 sicher nicht. Oder ich kann es mir nicht wirklich vorstellen.

    Unserer ist zB eine kleine Schnappschildkröte und muss teilweise wirklich konsequent erzogen werden. Sogar ich bin manchmal fast am einknicken, bist du dir sicher, dass die Kinder das hinbekommen?

    Genauso muss ein Welpe wirklich teilweise 'kontrolliert' werden. Unserer ist gerade im Zahnwechsel, da geht schon das eine oder andere mal drauf. Man sollte schon immer wieder einen Blick drauf haben. Können deine Kinder das? Alles liegen lassen, wenn sie gerade lieber dies oder das spielen wollen mal kurz 10 Minuten Pause machen und dem Welpen freundlich und konsequent sagen, dass er jetzt nicht die Tapete von der Wand nagen darf. Und je nachdem sind die mit 14-16 Wochen schon recht schwer und stark.


    Also wenn ihr eventuell für den Nachmittag eine Betreuung findet oder eventuell sogar einen Weg Hundchen mit in die Arbeit zu nehmen, dann denke ich kann das schon funktioniern. Ansonsten kann es auch ziemlich in die Hose gehen (kann, muss natürlich nicht). Aber es ist immer sinnvoll von der schlimmsten Situation auszugehen, dann steht man gegebenenfalls eher besser da und nicht total verloren.


    Habt ihr vielleicht Vorschläge zur Rasse?

    Eurasier vielleicht oder klassisch ein Labrador oder Goldie könnten passen denke ich? Vermutlich auch ein Pudel.
    Eventuell auch ein Spitz. Die gibt es ja auch in Mittelgroß.

    Kommt natürlich auch drauf an wie viel Eigensinn oder Will To Please der Hund haben soll.

    Schaut zB mal hier:
    Der perfekte Familienhund - die passende Rasse