Ich wollte damit sagen, dass die Hündin unter für sie normalen Temperaturen vielleicht hätte länger leben könne.
Ob sie den Krebs wegen den Temperaturen bekam weiß man nicht, bei Hündinnen in dem Alter ist Gebärmutterkrebs aber auch hier ja nun leider nicht so selten.
Aber durch die hohen Temperaturen hatte sie definitv nicht mehr die Energie dagegen anzukämpfen. Sie hat eine Welle gut überstanden und war im etwas kühleren Frühling dabei sich zu erholen. Als die Hitze im Sommer dann wieder kam hat das aber ihr Immunsystem nicht mehr geschafft.
Die Hündin war des übrigen nicht unbedingt unglücklich. Natürlich war sie nicht im Lebensraum, den sie sich natürlich aussuchen würde, aber sie war mit ihrer Familie zusammen wurde geliebt und auch für sie noch genug ausgelastet. Hunde können sich an erstaunlich viel anpassen, auch wenn es eigentlich sehr anders zu ihren Normalbedingungen ist.
Nur war halt tagsüber nicht viel mit ihr anzufangen. Man muss sich halt darauf einlassen, dieses Tier sehr früh oder sehr spät auszulasten, wenn die Temperaturen ertragbar sind. Und halt darüber nachdenken ob die Begebenheiten dafür geeignt sind. In Indien musste man wohl auch kreativ werden - viel mit spazieren gehen ist da auch nicht überall.
Die Nachbarn von damals hatten wohl einen Border Collie - der hat denen das ganze Haus zerlegt, weil er dort nicht gerecht ausgelastet werden konnte. Die Hündin meines Freundes war dann schon etwas älter und hat gepaart mit der Hitze nicht mehr so viel Bewegung eingefordert.