Beiträge von SabethFaber

    Menschliche Psychopathen werden aber auch als "böse" gesehen bzw. maligne. :ka: Wenn man das vom dazu gedachten Begriff der "Schuld" (Schuldfähigkeit) trennt ... sehe ich keinen Grund, es anders zu bezeichnen.

    Naja, Psychopathie an sich ist erstmal auch beim Menschen weder böse noch gut, sondern ebenfalls eine psychische Störung. Allgemein ist es einfach so, dass diese Leute keine Empathie und kein Schuldgefühl empfinden, eine geringe Hemmschwelle haben, antisozial sind und normal sehr egozentrisch sind (so im Durchschnitt als klassischste Symptome).
    Dennoch wird nicht jeder der diese Störung hat zu dem, was wir umgangssprachlich als Psychopath ansehen - zB ein grausamer Mörder oder so.
    Es sind immer noch Menschen, die die Entscheidung fällen können sich innerhalb bestimmter ethischer Grenzen zu bewegen. Sie sind dann wahrscheinlich nicht nett, aber diese Personen sind in meinen Augen auch nicht "böse". Denn böse ist einfach ein moralisch-ethischer Begriff, der auch wandelbar ist. In unterschiedlichen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten können böse Menschen plötzlich gute Menschen oder vice versa sein.

    Hunden diesen moralischen Kodex aufzuerlegen finde ich deswegen irgendwie falsch. Hunde haben mit Moral nichts am Hut. Sie sind für mich weder gut noch böse.
    Sie können auch keine Entscheidungen fällen etwas besser zu lassen, weil es zu Schwierigkeiten führen kann.

    Ist aber wahrscheinlich einfach eine philosophische Geschichte.

    Ich denke dass es durchaus von Geburt an verhaltensgestörte Hunde gibt. Z.B. und insbesondere durch Inzucht.
    Das wäre dann wohl das hündische Äquivalent zum menschlichen Psychopaten.

    Aber das als böse zu betiteln :ka:

    So sehe ich das auch. Es gibt Hunde, die völlig unkontrollierbar sind - ich würde das aber eher als krank bezeichnen.

    Gab hier ja auch einen Fall bei dem die Hündin völlig aus dem Nichts Aggressionsschübe bekam, einen anderen Hund im Haushalt in Tötungsabsicht angefallen hat und dann im Wahn auch ihr Frauchen richtig böse gebissen hat, dazwischen aber völlig unauffällig war.
    (ich weiß wer es war, bin aber nicht sicher ob sie daran erinnert werden möchte, also verlinke ich sie nicht)

    Das ist dennoch nicht böse. Böse ist ein moralischer Begriff, der so nicht auf Menschen abzuwenden ist. (Psychisch) krank ist in meinen Augen eher der bessere Begriff.

    Cashew hat ja eigentlich schon genug Fell, das ist ja der Witz. :ugly:
    Er ist ja bisher eigentlich bei einem schönen Mittelmaß rausgekommen. Schon ein bisschen Plüsch, aber keine Unmengen.
    Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass da "Alt-Unterwolle" drin hängt...
    Die will nur nicht raus :fluchen:

    Der Like ist für die Bilder, nicht dafür, dass er humpelt, der Erpel. ;)

    Denk ich mir :D

    Hach ja, ich würde ihn ja gern zum TA bringen und zumindest mal röntgen oder so, aber das ist ne Dreiviertelstunde pro Fahrt + Untersuchung. Das will ich ihm auch nur im Notfall antun. Und ansonsten ist er absolut fit und gut drauf :muede:

    Bei Cashew kommt irgendwie auch immer noch nichts raus... Letztes Jahr konnte ich sogar immer mal wieder kleine Büschel rauszuziehen, die sich selbstständig gelöst hatten und wenn ich ihn gebürstet habe war wenigstens danach ein kleiner Hund zusammen.
    Aber diesmal... Nach wie vor, wenn ich den ne Viertelstunde bürste hab ich weniger als wenn ich Ari im Fellwechsel drei, vier mal durchstreife. :ka:

    Allerdings hat er auch echt feines Unterfell. Ein bisschen wie Zuckerwatte :lol:

    Würde es eigentlich Sinn machen, wenn Züchter eine Wachstumskurve mitgeben?

    Nur bedingt. Mag sein, dass bei manchen Rassen der Großteil schon eine ähnliche Größe und Statur erreicht, aber sicher ist das nie.

    Ari (Wolfsspitz) ist da ein gutes Beispiel - er hat 24kg, ist allerdings eher dünn, weil wir ihn aufgrund seiner kaputten Schultern an der unteren Grenze von "gutes Gewicht" halten. Also wären 25kg bei ihn wahrscheinlich optimales Gewicht.

    Sein Wurfbruder hat bei ähnlicher Figur 19kg.

    Der Unterschied ist ziemlich extrem obwohl die beiden sogar fast gleich groß sind. Ari ist allerdings deutlich kräftiger gebaut. Er ist generell ein ziemlich großes und schweres Exemplar für seine Rasse (aber noch im Standard).

    Hätten wir jetzt eine Wachstumskurve gehabt hätten wir den armen Kerl wahrscheinlich völlig runtergehungert oder uns total wahnsinnig gemacht.

    Besser finde ich es zu raten einfach zu gucken, dass man immer die Rippen gut spüren kann, sie aber nicht rausstehen und anhand dessen die Futtermenge anzupassen.