Menschliche Psychopathen werden aber auch als "böse" gesehen bzw. maligne.
Wenn man das vom dazu gedachten Begriff der "Schuld" (Schuldfähigkeit) trennt ... sehe ich keinen Grund, es anders zu bezeichnen.
Naja, Psychopathie an sich ist erstmal auch beim Menschen weder böse noch gut, sondern ebenfalls eine psychische Störung. Allgemein ist es einfach so, dass diese Leute keine Empathie und kein Schuldgefühl empfinden, eine geringe Hemmschwelle haben, antisozial sind und normal sehr egozentrisch sind (so im Durchschnitt als klassischste Symptome).
Dennoch wird nicht jeder der diese Störung hat zu dem, was wir umgangssprachlich als Psychopath ansehen - zB ein grausamer Mörder oder so.
Es sind immer noch Menschen, die die Entscheidung fällen können sich innerhalb bestimmter ethischer Grenzen zu bewegen. Sie sind dann wahrscheinlich nicht nett, aber diese Personen sind in meinen Augen auch nicht "böse". Denn böse ist einfach ein moralisch-ethischer Begriff, der auch wandelbar ist. In unterschiedlichen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten können böse Menschen plötzlich gute Menschen oder vice versa sein.
Hunden diesen moralischen Kodex aufzuerlegen finde ich deswegen irgendwie falsch. Hunde haben mit Moral nichts am Hut. Sie sind für mich weder gut noch böse.
Sie können auch keine Entscheidungen fällen etwas besser zu lassen, weil es zu Schwierigkeiten führen kann.
Ist aber wahrscheinlich einfach eine philosophische Geschichte.