Beiträge von SabethFaber

    Ja, zugegeben, bei manchen Kandidaten ist das nicht so einfach und da kommt es manchmal auf Feinheiten hat. Generell finde ich es aber wichtig, dass Hunde lernen zu weichen - auf vorheriges Kommando. Auch die Hunde, die da gar nicht drauf stehen. Ich hatte ja vorher einen Wolfspitzmix, der genauso tickte und habe jahrelang mit einem Rottweiler gelebt, der auch sofort nach vorne ging, wenn was nicht für ihn passte. (Der hat sich dann auch noch so unschön im Arm festgebissen und nicht mehr losgelassen - es lebe die Selektion auf Schutzdienst ... Man muss aber dazu sagen, dass dieser Hund nicht ganz sauber in der Birne war. Also, die Verpaarung war ein Schuss in den Ofen. Die Geschwister tickten auch alle nicht richtig.) Also, ich weiß durchaus wie es mit solchen Hundetypen ist. Aber der Durchschnittshund lässt sich in der Regel diesbezüglich ganz gut erziehen.

    Ari ist auch nicht ganz sauber :pfeif:

    Aber wenigstens keine auf Schutzdienst selektierte Rasse.

    Macht es insgesamt aber definitiv nicht einfacher :ugly:

    Aber hey, insgesamt könnte es sooo viel schlechter sein. Es ist definitiv nicht perfekt, aber auch keine Katastrophe (mehr) :p

    Vielleicht ist er sogar ein ganz gutes Beispiel für die TE. Er kam am Anfang auch null zur Ruhe, stand konstant unter Strom und war gefühlt vom Atmen gestresst |)

    Aaaber wir haben (mussten wirklich) uns durchgebissen und inzwischen kann er von ganz alleine schlafen gehen und ist im Großen und Ganzen ein ganz ordentlicher Hund geworden. Separieren ist nur noch ganz selten notwendig. Und geht dann pennt er richtig schnell.

    Zu seiner Welpenzeit haben wir praktisch im Bad gewohnt (sehr wenig Reize). Ich hab sooo viel gelesenen zu der Zeit :lol:

    Wie strafst du denn?

    Körpersprachlich bedrohen, bedrängen, im Zweifel auch an der Schulter wegschubsen. Wichtig ist, dass man sofort aufhört, wenn der Hund sich zurückzieht.

    Okay, ja, so hab ich es bei Cashew auch gemacht. Und wie gesagt, bei dem funktioniert es eigentlich auch sehr gut (außer halt auf größere Entfernung, dann aber fast ausschließlich in Situationen mit viel Bewegung. Da arbeiten wir noch dran).

    Und bei Ari bedeutet körpersprachliches Wegschicken, dass er zurückknurrt und Zähne zeigt und ich ihn wirklich aktiv wegdrücken - also ihn im Prinzip mit den Beinen schieben - muss (geht auch irgendwie, ist aber extrem laut und irgendwie uncool).

    Ja, das erlebe ich bei diesen Hundetypen oft, wenn sie es nicht gewöhnt sind, dass ihre Menschen das so durchsetzen. Die gehen dann sofort dagegen, weil sie das so noch nie erlebt haben und halt so ein Naturell sind, dass sie erst mal Contra geben. Mein Spitz hat auch mal gemeint, er könne mich bei sowas in den Arm hacken. Da habe ich eigentlich nur berührungslos etwas blockieren wollen, was er gerne wollte. Also eine Pillepalle-Situation. Da kannten wir uns noch nicht so lange. Er hat aber schnell gelernt, dass er so was lieber mal bleiben lässt ...

    Jap, kommt hin. Ari löst generell Stresssituationen gerne nach vorne.

    Bei Druck reagiert er seit jeher immer mit Gegendruck.

    Ich krieg das zugegeben auch nicht aus ihm raus.

    Ich kann ihn körperlich abdrängen (meine Hände lass ich zur Sicherheit aber außer Reichweite). Das passiert dann mit viel Getöse, aber er weicht. Und sobald ich aufhöre zu "schieben" hört auch er sofort wieder auf.

    Ich würde mega gerne mit ihm mal bei dir vorbei kommen, ich denke du könntest uns da nochmal richtig helfen, aber leider bist du zu weit weg :no:

    Vielleicht muss ich mal "Urlaub" in Hessen mach :pfeif:

    Das klingt wie gesagt auch echt nach einem absoluten Basic für mich, dass das Leben echt leichter macht. Ich habe es bislang nur wirklich fast nie (!) irgendwo erklärt oder auch nur erwähnt gefunden. Du fängst ja wahrscheinlich auch nicht gleich mit Strafe an, bei einem Welpen der das Kommando noch nicht kennt? Etablierst Du das einfach in Situationen, wo sie eh gerade von Dir weglaufen oder baust Du das körpersprachlich auf?

    Ja, stattdessen bringt man dem Welpen erst Mal das ach so wichtig Sitz und Platz bei. :ugly:

    Nein, ich arbeite da direkt mit Strafe. Wie beim Abbruch auch. (Wobei ich da das Zurücknehmen anfangs tatsächlich belohne. Aber es ist von Anfang an mit Strafe aufgebaut, damit der Welpe weiß, das ist keine Frage, sondern ein Muss. Er entscheidet dann welcher Weg ihm lieber ist.) Da die Welpen das Prinzip von anderen Hunden kennen, ist das überhaupt kein Problem, wenn man das in der Reihenfolge richtig macht - erst Kommando, dann Ärger an den Arsch, falls man nicht schon richtig gehandelt hat, weil, dann keinen Ärger an den Arsch. So einfach ist das. =)

    Ich finde ja dieses Video ja so toll. Klare Abfolge: Mama droht, wer sich benimmt, hat kein Problem. Wer sich trotzdem nähert, wird gestraft. Und es bringt so herrlich Ruhe in die Kinder.

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    Wie strafst du denn?

    Ich bin ja kein Hund, also kann ich es auch nicht wirklich auf dieselbe Art machen.

    Ich kann Cashew zB recht gut rein körpersprachlich klar machen, dass ich ihn jetzt nicht da haben will und er geht dann auch. In sehr hohen Erregungslagen ein bisschen nachdrücklicher, aber auch dann ist es möglich. Aber aus der Entfernung geht das nicht.

    Und bei Ari bedeutet körpersprachliches Wegschicken, dass er zurückknurrt und Zähne zeigt und ich ihn wirklich aktiv wegdrücken - also ihn im Prinzip mit den Beinen schieben - muss (geht auch irgendwie, ist aber extrem laut und irgendwie uncool).

    Alternative zum Welpenauslauf wären noch Türgitter/Babygitter, sofern die Wohnung nicht zu offen ist. Damit haben wir viel gearbeitet (und die gibt es heute noch, auch wenn wir sie nur noch selten brauchen).

    Hund kann dann nicht hinterher kommen, aber ist auch nicht komplett abgeschottet, wie er bei geschlossener Tür wäre.

    Wenn sie gut zur Ruhe kommt, wenn du am Schreibtisch sitzt würde ich das auch möglichst viel nutzen. Man kann ja auch einfach lesen.

    Und ein bisschen rumprobieren wo man einen ähnlichen Effekt erzielen kann.

    Abwarten, ob der närrische Tuk das genauso brav mit macht ??

    Vorne finden meine am wenigsten schlimm.

    Vorne finden meine am ätzendsten :lol:

    Aber sie machen das tatsächlich beide sehr brav mit. Nicht so toll wie bei dir, aber brav genug. Selbst der Grummelspitz findet das Putzen ok.

    Cashew findet nur Zahnpasta so geil, dass er mir ständig versucht die Bürste abzulecken :lachtot:

    Cashew ist zwar schnell empört und findet vor allem viele Geräusche doof und tut das auch kund (Methusalix ist sein Seelenverwandter), aber ängstlich ist er nicht. Und generell einfach viel zu neugierig um sich von irgendwas groß aus der Bahn werfen zu lassen. Man könnte ja was verpassen :roll:

    Stressen tun ihn auch hauptsächlich Sachen die er unangenehm findet. Halsband und vor allem Geschirr anziehen. Baden. Geblowert werden.

    Aber alles immer noch im Rahmen.

    Um das auszugleichen hab ich ja den Spitz, der ist eine Katastrophe. Schlimmer als jeder hier genannter Collie, vor allem weil er ja noch zusätzlich ein ernsthafter Angstbeißer ist :ugly:

    Der hat eine recht dicke und vor allem bewegliche Hautfettschicht

    Das ist bei Pablo ganz genau so! Das sieht man auch beim traben, da bewegt sich die ganze Haut um den Hund drumherum. Ich sehe dann immer wie sein weißer Fleck mit jedem Schritt vom Oberschenkel zum Rücken wandert und zurück :lol:

    Jaaaa, bei Cashew "floppt" auch irgendwie immer alles ein bisschen beim Traben. Das ist schon ein bisschen amüsant :lol:

    SabethFaber

    Hmm, kann auch sein, dass das bei ihr ähnlich ist, wenn ich so drüber nachdenke :denker:

    Ich hab mir beim Zwerg angewöhnt immer die Wirbelsäule und die Hüftknochen mit zu checken. Zumindest wenn ich mir unsicher bin. Ich finde es bei ihm nämlich teilweise wirklich schwer da definitive Aussagen zu treffen. Grad wenn er eigentlich so in etwa Optimalgewicht hat.

    Kasper hatte von Anfang an kein Problem mit unseren Treppen. Nicht mit der normalen Treppe (da liegt Teppich drauf), noch mit der Kellertreppe (recht rutschige Steintreppe) noch die Gittertreppe in den Garten. Irgendwann wollte er die Kellertreppe nicht mehr laufen. Ist wohl ausgerutscht, meinte mein Mann. Er hat dann Teppichfliesen drauf geklebt und sofort ist Kasper wieder problemlos diese Treppe gelaufen. Er ist recht schnell zu beeindrucken und fällt dann ins Meideverhalten. So war es auch bei der Treppe

    Cashew ist genauso.

    Okay, die erste und einzige offene Treppe die er laufen sollte hat er verweigert, aber gut, das war ihm halt komplett unbekannt. Ich vermute die "Löcher" sehen schon ein bisschen gruselig aus. Zum Schluss lief er die glaube auch problemlos runter und hoch hätt er auch noch gelernt (waren nur zu Besuch).

    Er ist auch schon mehrfach auf irgendeiner Treppe ausgerutscht. Hat ihn aber nicht daran gehindert die bei nächster Gelegenheit wieder zu nehmen.

    Er ist eh viel zu neugierig um sich die Möglichkeit zu verbauen alles erkunden zu können :lol:

    Ich frag mich immer woher das kommt.

    Beim lhc könnte man ja sagen es hängt mit dem Kragen zusammen, das sie die Füße nicht sehen können.

    Aber beim khc?

    Am Fell liegt es ziemlich sicher nicht, aich wenn es natürlich eine These wäre (wenn sie sich durch die KHC nicht eh ausschließen würde).

    Bei Cashew war das von Tag 1 an ein ziemliches Problem und da hatte er definitiv noch keinen Kragen.

    Ich vermute eher, dass es mit dem langen Körper und vor allem dem "Nicht-Fokus" auf Körpergefühl in der Zucht zu tun hat.

    Ich weiß, dass es zB wohl auch bei Retrievern ein häufiges Problem zu sein scheint.