Beiträge von SabethFaber

    Wenn die Zecke innerhalb von kürzester Zeit bis wenige Stunden nach dem Biss verstirbt dann kann sie keine Borrelien übertragen. Das ist einfach so.

    Ah! Und deshalb braucht es auch keinen "Zeckenschutz" (der diesen Namen nichtmal verdient, weil er nicht vor Zecken schützt)! Er schützt lediglich den Halter davor, den Hund abzusuchen und die Zecken selbst zu entfernen.

    Nein, BORELLIEN brauchen 24h.

    Die anderen Krankheiten werden deutlich schneller übertragen. Im Normallfall aber auch nicht so schnell wie die Viecher tot sind nachdem sie angebissen haben.

    Hatte ich aber auch geschrieben ;)

    Und bei einem Kurzhaarhund ist das natürlich was anderes, aber bei einem Langhaarhund hast du nicht mal eben den Hund durchgeschaut und die Zecke gefunden.

    Und ich bin nicht zu faul meine Hunde abzusuchen, es ist schlicht unmöglich alle Zecken rechzeitig zu finden. Ich such sie sogar mehrfach täglich ab, auch mit Bravecto, und trotzdem gibt es ohne Schutz regelmäßig vollgesogene und abgefallene Zecken in der Wohnung (mit Bravecto nicht). Die lassen sich einfach nicht so schnell finden und sind gut versteckt.

    In unserem Fall schützt Bravecto übrigens auch ziemlich gut gegen Zecken. Ohne haben die Jungs X pro Tag, mit maximal eine oder zwei tote innerhalb von einigen Wochen.

    Offiziell hat es keine repellierende Wirkung, das stimmt, aber bisher hat noch jeder mit dem ich gesprochen haben bestätigt, dass es auch dafür sorgt, dass so gut wie keine Zecken überhaupt anbeissen.

    Gestern kam raus, dass er Borreliose hat.

    Der Hund bekommt seit einigen Jahren Bravecto, jedoch nur von Frühjahr bis Herbst und lebt in Norddeutschland.

    Bravecto verhindert ja das Anbeißen nicht, sondern sorgt nur dafür, dass die Zecke beim Blutsaugen stirbt. Und beim Sterben entleert sie sich dann. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Borreliose übertragende Zecke deinen Hund infiziert, mit Bravecto höher als wenn du die Zecke vorsichtig mit einer Zeckenzange entfernst.

    Borrelien sitzen im Darm der Zecke. Es dauert ca. 24h bis die Erreger vom Darm in den Mund wandern. Wenn die Zecke vor dieser Zeit stirbt, kann sie das auch nicht kurz hochwürgen, auch wenn das früher so vermutet wurde. Es wurde früher allerdings generell sehr viel zum Thema Zecken vermutet, ich weiß noch wie häufig sich in meiner Kindheit die Art geändert hat, wie man die Zecke ziehen sollte. Vieles hält sich bis heute noch, obwohl man inzwischen wissenschaftlich deutlich weiter ist.

    Wenn die Zecke innerhalb von kürzester Zeit bis wenige Stunden nach dem Biss verstirbt dann kann sie keine Borrelien übertragen. Das ist einfach so.

    Die anderen Zeckenkrankheiten sind da nochmal eine andere Geschichte. Die sind deutlich schneller abgegeben. Aber selbst da ist ein sehr schneller Tod der Zecke von Vorteil für den Wirt.

    Wie dragonwog aber schon geschrieben hat, ist FSME die Krankheit die am schnellsten übertragen wird. Die spielt für Hunde aber eine wirklich minimale Rolle und ist hauptsächlich für Menschen gefährlich. Übrigens auch recht selten, selbst im Risikogebiet. Allerdings auch wirklich übel, weswegen man da immer Vorkehrungen treffen sollte.

    Mäusen,Hummeln usw. und wedelt.

    Steht's freundlich zu jedem Hund ( Propeller Wendler)

    Mein Spitz steckt seine Schnauze in Mäuselöcher und wedelt wie verrückt und ich kann dir mit absoluter Sicherheit sagen, dass er das NICHT macht, weil er Mäuse so nett findet...

    Hunde wedeln weil sie aufgeregt sind. Das kann freudige Aufregung sein, dass kann Imponiergehabe sein, dass kann Jagdinteresse sein (wie bei meinem Spitz zB) und es kann noch vieles anderes sein, dass halt auf Aufregung basiert.

    Positiv wie negativ, ist alles Aufregung und wird dann halt mit Wedeln ausgedrückt. Es ist immer wichtig den gesamten Hund anzuschauen. Sobald viel Spannung dabei ist, ist es ziemlich sicher nicht mehr reine Freude.

    Sie stürzen sich auf ihn,er klemmt alles ein was er hat und duckt sich.

    Da helfe ich noch nicht Mal,weil er ja jung ist und andere das Sagen haben.

    Warum um Himmels Willen hilfst du ihm nicht?

    Wenn sich da ein fremder Hund auf meinen Hund, noch dazu meinen echt jungen, unsicheren Hund, stürzen wollte würde ich aber selbst zum Biest.

    Die haben nicht das Sagen, dass sind Mobber die sich wie offene Hose benehmen und Freude dran haben andere zu verkloppen und deren Besitzer völlig blind sind was da gerade abgeht.

    Das ist Quälerei für deinen armen Hund, der hat jedes Mal Angst und Panik wenn ihr auf die Hundewiese geht. Die sind zu 99% eh ein Ort, den man möglichst meiden sollte...

    Doch nun regel ich das und beschütze ihn ,wird er es dann jemals selber regeln?

    Erstens kommt Selbstbewusstsein mit dem Wissen, dass man immer Rückendeckung erhält. Das ist also zum einen Mal eher förderlich für die Fähigkeit später selbst mal mit schwierigen Situationen umzugehen.

    Zweitens willst du eh nicht, dass der selbst was regelt. Wenn der nämlich mit einem eher kleinen Hund irgendwann selbst was regelt kann das RICHTIG schief gehen. Im schlimmsten Fall wars das dann mit dem kleineren Hund. Und wirds richtig mies.

    Aber am Wichtigsten ist: warum soll er sich überhaupt mit solchen Hundemobbern auseinandersetzten müssen? Mit seinen Kindern geht man doch auch nicht zum Gangviertel und lässt sie da "mal machen" und "das selbst regeln", weil die "das ja lernen müssen".

    Ich greife wirklich nicht bei jedem Pups ein,ist halt so ...aber wenn sie richtig fies sind ....

    Nix "Ist halt so". Fremde Hunde haben nicht mit unhöflicher Absicht auf meine Jungs draufzugehen. Klar kommts mal vor, dass ein junger Hund ausbüchst. Der wird dann halt wieder höflich zurückgeschickt.

    Aber meine Hunde müssen sich nicht mit frechen, rücksichtslosen Mobbern auseinandersetzten. Auch wenn die nur ein bisschen unhöflich sind...

    Wenn ich ihn " gerettet" habe aus schlimmen Situationen springt er hoch und küsst mich.

    Ja, weil er völlig gestresst und überfordert ist.

    Ich hab keine Ahnung ,er ist eben ein Hasen Herz ,obwohl ein Riesenkollos ...

    Sei froh, wenn der anders wäre, könnte das ziemlich schnell, ziemlich gefährlich für die kleineren Hunde werden... kanns immer noch werden, jetzt ist er ja noch jung. Das ist eine Mischung aus zwei eher Spätentwicklern, da kann im nächsten Jahr+ noch einiges kommen...

    Fakt ist, ein großer Hund kann einem kleinen Hund schon ausversehen ziemlichen Schaden zufügen. Wenn der dann auch noch aktiv versucht sich zu wehren, dann wirds ziemlich schnell mal gefährlich. Meistens für den anderen Hund. Aber ich will nicht, dass meine Hunde einen anderen Hund, wenn auch nur ausversehen schwer verletzen oder gar umbringen...

    Bei mir sind halt wirklich die TA-Kosten das Hauptpaket.

    :woozy_face:

    Du sagst es. Frag mal, wie teuer Medikamente für einen 60kg Hund sind :dizzy_face:

    Ari hat sich an den Weihnachtsfeiertagen eine richtig üble Gastroenteritis (Magen-Darm-Entzündung) eingefangen.

    Alter Verwalter, innerhalb von einer Woche waren wir da mal schnell 800€ los. War ein ganz nettes Weihnachtsgeschenk vom Hund. :ugly:

    Aber man hat sie halt lieb und dann nimmt man halt auch mehrere Notdienstbesuche in Kauf.

    Ich vermute, dass Cashew auch in die Richtung hypersexuell ging. Ob ers tatsächlich war oder nicht, keine Ahnung. Überdurchschnittlich war er in jedem Fall (er hatte auch mega die Monsterhoden, Bullenklöten xD als die unter dem Chip geschrumpft sind, hatten sie dann einfach eine normale Größe |)) .

    Seit der Kastration ist er nun einfach ein normaler Rüde.

    Wir haben ihn mit ca 3 3/4 kastrieren lassen, aber gechippt wurde er mit etwa 3,5.

    Bei Cashew fing die Geschlechtsreife schon mit knappen 5 Monaten an und da meine ich wirklich mit Problemen an. Auf drei Beinen pieseln hat er irgendwann mit 4 Monaten begonnen und sich deutlich für Mädels interessieren mit eben höchsten 5. Wir mit dem 5 Monate alten Zwerg auch zum ersten Mal wegen Laternentripper beim TA. Von da an begann im Prinzip ein Spießrutenlauf.

    Gejammert und nicht gefressen und unruhig rungetiegert hat er eigentlich nur recht am Anfang, vielleicht um ein Dreivierteljahr rum. Das haben wir aber recht schnell in den Griff bekommen. Zumindest daheim.

    Unterwegs wurde es zwischen einem Jahr und 3 Jahren zwar auch besser, aber Entspannung war da nicht. Sobald auch nur irgendwo eine Hündin in die Nähe von Läufigkeit gekommen ist musste man ihn konstant im Blick behalten (und hier gibt es viele unkastrierte Hündinnen wie ich festgestellt habe).

    Wir waren ständig deckeln und immer wieder weiterschicken. Schnüffeln war im Prinzip nicht möglich, weil er sofort angefangen hat zu lecken und sich ins Universum abzuschießen. Er hat gehört, je älter er wurde umso besser, aber verkneifen konnte er es sich schlicht nicht. Und die Gerüche waren ja eh so oder so da.

    Und jedes Mal wenn man die Zunge gesehen hat wusste man, jetzt geht wieder eine Magen-Darm-Phase los (wir reden hier von mindestens 1x im Monat mindestens 1 Woche lang, das war das Minimum und ein guter Monat). Damals dachten wir er hat IBD. Jedes Mal hat das einen Schub ausgelöst, es ging ihm richtig dreckig und uns auch, weil er dann so gut wie keine Nacht mehr durchgeschlafen hat und man halt auch mitleidet. Er hat bei jeder Episode Gewicht verloren und war konstant zu dünn, konnte kaum mehr verwerten und vertragen hat er sowieso schon kaum was.

    Und dann kam noch die Prostata dazu. Ypozane will man auch nur so oft geben (er war aber auch erst 2 als er zum ersten Mal ne dicke Prostata und dadurch Verstopfung hatte und mir eigentlich noch deutlich zu jung für eine Kastra).

    Als er drei war haben wir dann aufgegeben und ihn erst chippen lassen (Erstverschlimmerung war der absolute Horror) und als der Chip dann nach 4 Monaten und vielleicht einem Monat Wirkzeit oder so wieder ausgelaufen ist haben wir ihn kastrierten lassen.

    Jetzt haben wir einen normalen Hund. Also wirklich, er verhält sich halt wie ein normaler Rüde. Interessiert an den Mädels und den Mädelsspuren, aber ohne, dass es ihm das Hirn zerschießt.

    Und, was ich besonders wichtig finde - seine Magen-Darm-Probleme sind im Prinzip weg. Ganz selten hat er mal schlechtere Phasen, wenns sehr stressig ist, aber in einem normalen Rahmen. Er kann plötzlich auch wieder TroFu und NaFu fressen, das wäre zu unkastrierten Zeiten niemals möglich gewesen. Er ist immer noch ein bisschen empfindlich, aber das wars halt auch.

    Ob das nun unter Hypersexualität fällt? Ich sage Tendenz ja, auf jeden Fall waren bei ihm die Hormone die Auslöser für eine ganze Reihe an Problemen, die auch massiv auf die Gesundheit gingen.

    Meines Wissens nach ist keine direkte Verwandtschaft von ihm da ähnlich krass. Also weder die Eltern, Großeltern noch die Geschwister und Halbgeschwister und die Züchterin war schon sehr erstaunt über sein Verhalten und die Problematik.

    Von dem was ich mitgenommen habe ist es bei den Collies aber leider schon so, dass immer mehr sehr hormonelle Rüden bis hin zur Hypersexualität auftauchen. Könnte also schon sein, dass es sich da grad was verbreitet. Ich meine mich zu erinnern, dass diese Tendenz vererbt werden kann.

    Ich finde die Frage von Collienase durchaus berechtigt.

    Je mehr man hinguckt und nachdenkt, desto mehr Unnötiges bzw. Qualzuchtmerkmale findet man bei vielen Tieren.

    Das ist wohl war. Beim Spitz sehe ich es zB kritisch, dass es immer mehr Fell wird und das teilweise in einer Kombination mit einem Felltyp (sehr dicke und stabile Unterwolle), die es für die Hunde noch anstrengender macht.

    Aber die Rute würde ich nicht dazu zählen.

    Wenn die so unnatürlich wäre, würde es sie nicht so häufig bei semi-autark lebenden Hundepopulationen geben.

    Die meisten Pariahunde zB - also Hundegruppen, die ohne größeres Zutun des Menschen, aber in dessen Umgebung, leben und sich ohne Selektion etc vermehren. Auch mit regionalen Unterschieden kommt mit der Zeit immer wieder ein durchschnittlicher Typ raus: nämlich Stehohren, kurz/stockhaarig und eine Ringelrute.

    Wie stark dieses Merkmal ausgeprägt ist, ist natürlich nochmal etwas anderes. Alles kann man übertreiben.

    Aber ich würde die Rute, auch wie sie beim Deutschen Spitz ist (also nicht komplett entrollbar und eingeschränkt in der Feinmechanik) nicht als Qualzuchtmerkmal sehen. Ich hab noch nie irgendwo gehört, dass sie durch die Rute gesundheitliche Probleme bekommen, also selbst Verspannungen etc.

    und einige der lockerer gekringelten könnendas zum Teil auch nicht mehr

    Meinst du damit das komplett entrollen?

    Dann stimmt das mit dem alle Spitzartigen nämlich nicht. Die meisten nordischen Spitztypen können die wie gesagt nämlich komplett entrollen. Da ist es eher unüblich wenn das nicht geht.