Er geht jetzt halt in die Offensive, nachdem er die Erfahrung gemacht hat, dass er sonst vermöbelt wird, aus der Situation heraus die ihr quasi provoziert habt.
Und er hat gelernt, dass er sich auf Euch ganz offensichtlich nicht verlassen kann. Das heißt, er muss solche Situationen jetzt selber regeln und geht in die Offensive.
Shawnee wurde heute für einen Schäferhund-Collie-Mischling gehalten.
Er ist ein Australian Shepherd (blue-merle, etwas größer als der Rassestandard eigentlich 'erlaubt') - und wenn man bedenkt, dass die Vermutung von jemandem mit überhaupt keiner Hundeerfahrung kam, finde ich das einen überraschend guten Tipp.
Louie ist ja super mäkelig beim Fressen und hungert gern mal in Erwartung, dass es vielleicht noch etwas besseres gibt. So hat er also bis 15:00 Uhr gar nichts gefressen und dann auf der Hundewiese ein paar kleine Brocken gekochtes Hähnchen zur Belohnung abgestaubt. Zu Hause hatte er dann doch aber Kohldampf, also gab es so gegen 18:00 Uhr die erste richtige Mahlzeit, bestehend aus Terra Canis Welpe (Huhn mit Kürbis, Kamille und Blütenpollen), Real Nature Junior Kalb & Huhn mit Ente, Kartoffeln und Olivenöl, Hüttenkäse und Lachsöl. Nach der letzten Pipirunde dann noch ein Nachtmahl aus klein geschnittenen rohen Hähnchenmägen - die liebt er abgöttisch. Einen Hühnerfuß zum Knabbern hat er auch bekommen, interessiert ihn aber heute nicht. Ich glaube, ihm ist zu warm.
Louie war heute wieder drei Mal eine französische Bulldogge (ich hab schon überlegt, ob ich meinen Standardsatz auf Band aufnehmen und bei Bedarf vorspielen sollte: "Äh nein...das ist ein Boston Terrier.") und ein Mal ein Mops. Ernsthaft?? Ein Mops?!