Beiträge von DieKleene1986

    Guten Morgen Zusammen.
    Ich habe ein krabbelndes Problem. Letzte Woche Montag habe ich einen Floh auf dem Kopf meines Hundes gesichtet. Ich habe sofort mit einer Grundreinigung der Wohnung begonnen und die Jagd auf den Floh gestartet. Ich konnte ihn aber erst zwei Tage später mit dem Flohkamm erwischen. Vorher hat er sich immer flink in den Ohren versteckt und kam erst wieder raus wenn der Hund zB aus dem Badewasser war. Dass das Flohthema mit dem Tod dieses Flohs nicht vom Tisch sein konnte war mir natürlich sehr wohl bewusst. Ich habe alles gesaugt,gewischt, gewaschen, eingefroren, das Fell weiter nach Flohkot und Flöhen durchsucht. Die ersten Tage lief alles glatt. Und am Wochenende kippte das dann alles plötzlich. Mein Hund kratzt sich seither nur noch sehr selten, dafür ist aber mein Oberkörper KOMPLETT übersäht mit Flohbissen. Der Hund hat keine SpotOns oder Ähnliches bekommen. Ich habe die Schlafplätze auch nicht mit irgendwelchen Sprays eingesprüht. Also wirklich gar nichts angewendet außer den Staubsauger und den Wischmopp, und eine Essig-Zitronenmischung zum Saubermachen.
    Ich finde auch keinen Flohkot im Fell des Hundes, mein Freund hat ebenfalls keine Bisse (und der wohnt auch hier). Eigentlich wollte ich morgen zum Dermatologen und den Ausschlag abchecken lassen. Aber dann fand ich vorhin Flohlarven im Bett. Mein erster Gedanke war: "Mir reicht's! Der Hund kriegt SpotOn und ich räucher die Bude mit einem Fogger aus!"
    Aber! Der Fogger soll ja alles andere als toll für die Atemwege sein. Und mein Hund leidet unter allergischem Asthma. Also wollte ich den Fogger doch weglassen. Aber wie soll ich diese Mistviecher ausrotten, wenn sie scheinbar nur noch Interesse an mir haben? Und ich das Nest einfach nicht finde.
    Kann das ein Menschenfloh sein? Der wirklich nur mich befällt? Ist der vielleicht dauerhaft auf mir? Mich juckt schon mein gesamter Kopf bei dem Gedanken dass die Kolonie vielleicht oben auf mir lebt! Wir haben weiße Bettlaken und es ist kein Flohkot zu finden! Habe sogar mit Klebeband Zentimer für Zentimeter alles abgesucht. Und es ist wirklich nur mein Oberkörper befallen. Meine Beine, Arme sind flohbissfrei.
    Ich habe keinen Trockner. Ich muss also alles Gewaschene an der Luft trocknen lassen. Dadurch verliere ich natürlich kostbare Zeit in diesem Krieg. Mein Gefrierschrank ist voll mit dem BARF-Fleisch, so viel kriege ich zum einfrieren nicht unter.
    Habt ihr denn iwelche Tipps? Eigtl bin ich gar kein Fan von Chemie. Aber ich sehe keinen anderen Ausweg mehr und wäre natürlich für Anregungen diesbezüglich offen! SpotOn und Programm sollten doch aber nicht ausreichen, wenn die Viecher sich weiterhin nur von mir ernähren. Hund im Bett schlafen lassen (als Flohfänger) ist aufgrund seiner Hausstauballergie keine Option. Wir haben zwar Encasings drauf, aber die reichen bei ihm nicht aus.

    Beissen Flohlarven denn vllt doch mal zu? Eigtl ernähren die sich ja von Flohkot, den ich aber nicht finden kann.

    Ich zähle auf eure Antworten :fear:

    Hallo Zusammen. Lange haben wir nichts von uns hören lassen. Wirklich beruhigt hat sich unsere Gesamtsituation überhaupt nicht. MMn wird es eigentlich immer schlimmer, als das irgendwie Ruhe einkehren würde.
    Es geht um meine Hündin. Das größte Sensibelchen in diesem Universum. Drei Jahre alt, 11 kg, ursprünglich aus Moskau (Tötungsstation), seit knapp 1,5 Jahren bei mir, kastriert, Schilddrüsenunterfunktion. Sie ist allergisch auf Hausstaub, Futtermilben, etliche Pollen und Gräser. Seit ungefähr März diesen Jahres habe ich seltsame "Atemaussetzer" bei ihr bemerkt. Ohne ein System erkennen zu können WANN die genau auftauchen. Es war am Anfang sehr selten und unregelmäßig. Je näher der Frühling kam, desto schlimmer wurde es. Ende Mai litt sie dann schon fast jeden Tag an diesen Aussetzern. Ich schob es aufs eklig warme Wetter und die Allergien. Beim Tierarzt wurde ihre Lunge geröngt. Sie hat Asthma Bronchiale. Bekommt seit Ende Mai bis heute täglich Prednisolon. Zu Beginn war die Dosierung natürlich höher, wir sollten dann langsam reduzieren, schauen wie es ihr damit geht. Und eigentlich sollte sie heute zum Kontrollröntgen. Aber das hat sich dann erledigt, denn die Aussetzer sind diese Woche regelmäßig wieder da. Letzte Woche hat es bei uns fast nur geschüttet, es war deutlich kühler. Und so konnte ich auch tatsächlich keine Aussetzer bei ihr hören. Und mit dem Sommer diese Woche kamen dann auch ihre Atemaussetzer wieder zurück. Die Luft ist voll mit den sch... Pollen.
    Sie bekommt die 5 mg Tabletten; die höchste Dosierung war zwischendurch 1 Tablette morgens, 1 Tablette abends. Seit genau drei Wochen bekommt sie jetzt nur noch eine Viertel Tablette morgens. Wirklich frei von Dauerniesern und Atemaussetzern war sie zuletzt mit der Dosierung: halbe Tablette morgens, Viertel abends. Beide Reduzierungen die daraufhin folgten haben die Allergiesymptome Schritt für Schritt zurück geholt.

    So. Nun möchte mein Tierazt dass ich die Dosierung wieder anhebe. Sodass die Lunge sich beruhigt. Erst Mitte August soll eine Röntgenaufnahme erfolgen.

    Ihr könnt euch vielleicht denken worauf ich hinaus will: Ich habe panische Angst vor dieser Langzeitgabe des Kortisons. Ich wurde natürlich direkt vom Tierarzt beruhigt; die Dosierung wäre angeblich viel zu niedrig, und eine Langzeitgabe wäre es auch erst über mehrere Jahre gesehen. Und anders könnte man die Lungenprobleme nicht in den Griff bekommen.

    Sie kriegt schon jeden Tag Forthyron, für ihre Schilddrüse. Weitere Tabletten die in ihren täglichen Stoffwechsel eingreifen verursachen bei mir so langsam Magengeschwüre.

    Außerdem ging es ihr mit der höheren Dosierung nicht wirklich gut: Sie hatte zwar keine Aussetzer, aber sie hat nur noch geschlafen, wurde sehr schnell müde, wurde nachts mehrmals wach weil sie einen Höllendurst hatte und dementsprechend mussten wir auch nachts zum Pinkeln raus, war generell total neben der Spur. Sie hatte eine Art Kloß (?) im Hals. Das habe ich daran gemerkt dass sie nicht knurren konnte. Selbst wenn sie wollte, es ging nicht. Als wäre sie heiser. Das fehlte ihr beim Spielen, somit liess sie Spielsachen links liegen.

    Ich bin komplett überfordert. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Ich möchte nicht dass sich ihre Lunge ernsthaft verschlimmert. Aber ich habe einfach Schiss davor was das Prednisolon in ihrem Körper anrichtet.

    Hat vielleicht irgendjemand irgendwelche Erfahrungen? Kennt ihr vielleicht andere Wege die man ausprobieren könnte? Vielleicht auch irgendwie eine Kombi aus niedrigster Dosis Prednisolon und irgendwas naturheilkundemäßigem?
    Kann ich ihr Immunsystem vllt iwie unterstützen? Das Medikament fährt dieses angeblich runter? Oder kann ich die Nieren irgendwie entlasten?

    Letztes Jahr haben sich die Allergien NUR durch Juckreiz und Haarausfall geäußert. Wir hatten das irgendwie durch Allergieshampoos und tägliches Abwischen des Fells ganz gut in den Griff bekommen. Dieses Jahr ist es einfach die reinste Hölle.

    Ich hoffe auf eure Antworten :verzweifelt:

    Melde mich auch mal wieder =)
    Wir mussten leider auch einen Termin für die Zahnreinigung festlegen. Es graut mir schon richtig davor. Meinen ersten Hund habe ich während einer Narkose verloren :( :
    Wir haben so einiges ausprobiert, aber es wird immer schlimmer. Absolut keine Besserung in Sicht. Im hinteren Oberkieferbereich ist sogar schon etwas sehr dunkel. Kaum zu erkennen ob das schon ein Zahn ist oder noch Zahnfleisch. Kokosöl bringt bei uns nichts, ebenso das Orozyme Gel. Fingerlinge kriegen keinen Belag ab. Zahnbürste lässt sie sich nur an den vorderen Zähnen gefallen. Aber an die Backenzähne die mit Zahnstein übersäht sind lässt sie mich nicht dran. Das Öl und das Gel schmecken ihr zu gut. Aber die Erfolge bleiben aus. Kopfhaut, Ohren führen aufgrund der Futtermilbenallergie jedes Mal zu gewaltigem Juckreiz. Egal wie gut ich sie abwasche, wie lange ich sie einfriere usw. Rohe Lammknochen haben bisher auch nichts gebracht. Ich bin am Verzweifeln. Klar muss das einmal alles gründlich gereinigt werden usw. Und dann? In einem Jahr wieder Narkose? :verzweifelt: Es ist einfach zum Heulen.

    Hallo Zusammen,
    ich bin's schon wieder =) Geht immer noch um mein Sorgenkind. Oder naja, um meinen Hund im Schafspelz. Seit Anfang September verliert sie Unmengen an Fell. Gib keine kahlen Stellen. Wunder mich jeden Tag, dass sie überhaupt noch Fell auf dem Körper hat. Weil die Wohnung voll damit ist. Sie ist mein erster Hund mit so einem dicken Fell. Also komplettes Neuland für mich. Wie lange dauert dieser Fellwechsel noch? Oder muss ich mir jetzt schon Sorgen machen? Ich habe kein Problem mit dem Haaren an sich. Bin nur am überlgen ob es vllt doch nicht nur am Fellwechsel liegt, sondern iwas anderes dahinter stecken könnte. Mir wurde mal so eine Unterwollharke empfohlen, damit ich ihren Wechsel zum Sommerfell unterstützen kann. Eigtl hatte ich auch gehört dass ich diese "Bürste" auch im Winter nutzen kann, um auch den Wechsel zum Winterfell zu unterstützen. Aber ich hole jetzt damit so unfassar viel Unterwolle heraus, das kann doch nicht richtig sein. Die wird doch für das Winterfell gebraucht, oder nicht? Sie kommt ursprünglich aus Russland. Kommt ihr Körper vielleicht einfach nicht mit den vergleichsbaren milderen Temperaturen hier klar? Sie ist erst seit Anfang Februar in Deutschland.
    LG

    Meine Hündin liebt Kokosöl leider zu sehr. Wenn ich ihr das nach den Gassirunden Zuhause draufschmieren würde, müsste sie den Maulkorb (den sie wie die Pest hasst) minutenlang tragen. Ansonsten wird das Zeug nach wenigen Sekunden komplett abgeschleckt sein. Ohne dass da überhaupt was einziehen hätte können. Da werden auch Leckerlies nicht ablenken können. Vor den Gassirunden bringt das Kokosöl ja wahrscheinlich eher nichts, weil sie es ja schon im Hausflur verteilen wird, oder? Wie lange lasst ihr das Öl denn einziehen, bevor ihr den Hund abschlecken lasst?
    Deshalb suche ich nach einer pfl. Lösung, die man vor den Gassirunden eincremen kann und die während des Laufens trotzdem auf den Pfoten bleibt. Oder etwas pflanzliches was zwar nicht so schnell einzieht, was aber auch nicht so unglaublich verlockend riecht wie Kokosöl und somit nach dem Gassi aufgetragen werden könnte.

    Hallo =)
    Das aktuelle Wetter hat mich zu diesem Thread getrieben. Den Tipp mit dem Melkfett von DM (Ringelblume) fand ich erst richtig toll und wollte schon direkt loslaufen um es zu besorgen :D . Aber als ich mir gerade die Inhaltsstoffe durchgelesen habe, wurde ich doch etwas skeptisch. Petrolatum wird doch aus Erdöl gewonnen (oder so). Auch wenn man das Zeug nach dem Gassi abwäscht und die Ballen mit Kokosöl eincremt: Es zieht doch trotzdem in die Haut ein und dringt somit in den Körper ein,oder nicht? Nutzt jemand evtl ein rein pflanzliches Melkfett?
    LG von Lucy und mir