Beiträge von DieKleene1986

    Horch mal dran, ob's krabbelt und wuselt ?Meist hilft nicht mal waschen ab 60 Grad,
    besser ab 75 Grad oder neu.

    Also das Kissen werde ich bei 40 Grad waschen. So wie es auf der Anleitung steht. Aber ich meinte den Allergikerbezug. Den soll man doch vor dem Gebrauch waschen, bei 95 Grad. Das ist gerade im Gange. Und dann kommt das auf das gewaschene Kissen drauf.

    @dragonwog : Ich bin nicht generell gegen einen Trainer. Aber sie ist
    wie gesagt noch nicht mal drei Monate bei uns und wir haben schon fast
    1000 Euro TA-Kosten. Ein Ende ist da bei Weitem nicht in Sicht. Was
    bringt es mir denn, wenn ich ihr einen Trainer organisiere, sie dann
    aber nur einmal wöchentlich was zu fressen kriegt und ich ihre
    gesundheitlichen Baustellen nicht finanzieren kann? Dann wird auch die
    professionelle Erziehung keine Früchte tragen. Ich bin eigentlich der
    Ansicht gewesen, dass wir das alles Schritt für Schritt angehen müssen.
    Nach dem katastrophalen Samstag muss ich ehrlich zugeben, dass ich
    gestern und heute schon versucht habe Lucy's Pflegefamilie zu erreichen.
    Dort wurde mir Ende Februar gesagt, dass sie Lucy jederzeit wieder
    zurücknehmen würden. Aber sie sind wie vom Erdboden verschluckt.


    @wildsurf
    : Es geht nicht nur um Lucy's Allergien. Ich weiß laut jetzigem Stand
    noch nicht mal, ob sie gesund ist. Nachdem ich ihre Pflegemenschen nicht
    mehr erreichen kann, habe ich das Gefühl dass da doch noch was anderes
    im Busch sein könnte. Es hört sich nicht hart von dir an, sondern
    ehrlich. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Wir kamen aber als Fremde zu
    Lucy, in ihre Pflegefamilie. Lucy ist uns nicht erfreut um den Hals
    gesprungen. Sie hat uns aber nicht angegriffen. Und wir waren ja
    schließlich in ihrem neuen Revier, auch wenn sie dort nur wenige Tage
    war. Sie hat uns an sich rangelassen. Wir waren zusammen draußen und
    alles war ok. Sie hat keinerlei Aggressionen gezeigt. Sonst hätte ich
    sie nicht mitgenommen.


    @Jezzmen : Richtig, in der ersten Woche
    habe ich ihr Hinterherdackeln auch als Verlustangst interpretiert (Weil
    sie mich zum Beispiel auch nicht aus dem Haus gehen lassen wollte) und
    größtenteils geduldet. Dennis konnte von Anfang an eher problemlos ohne
    sie weggehen oder die Räume wechseln. Ich musste mir das erst regelrecht
    hart erkämpfen. Deshalb hatte ich weiter oben geschrieben, dass ich
    jetzt der Meinung bin dass unsere erste gemeinsame Woche viel kaputt
    gemacht hat.
    Vielleicht bin ich in ihren Augen wirklich hilflos. Ich
    bin 1,55 m klein, Lucy 40cm hoch. Dennis ist bei Weitem größer als ich.
    Mag also wirklich auch daran liegen.


    @Themis : ÖPNV würde ich
    mit ihr ja gerne meiden. Aber sie muss aufgrund ihrer Gesundheit
    (zumindest momentan) fast ständig zum Arzt. Wir haben kein Auto.
    Irgendwie muss ich sie ja leider von A nach B transportiert bekommen.
    Aber nach der Aktion von Samstag, gibt es keine Bahnfahrt ohne Mauli
    mehr.


    @dragonwog : Ja mein Vater hat eine richtige Wunde.
    Lässt aber nicht mit sich reden. Ist mir mittlerweile auch zu blöd,
    zwingen kann ich ihn nicht. Habe ihm alle Risiken die ich im Internet
    gefunden habe, mehrfach aufgezählt. Und immer wieder betont, dass das
    kein Mückenstich ist der da einfach nur abheilen muss.


    @flying-paws
    : Ja, seit vorgestern wächst in mir immer mehr der Gedanke, Lucy
    abzugeben. So weh mir das tut. Denn ich habe sie schon tief ins Herz
    geschlossen und sogar am Samstag vor allen verteidigt, als ihr Verhalten
    niedergemacht wurde. Wenn wir der Hauptgrund für ihr Beissverhalten
    sind, dann sind wir total überfordert. Denn eigentlich dachten wir, dass
    wir auf dem richtigen Weg wären.


    @Paulamal2 : Ja Mama hat
    auch schon mit ihm geredet. Er stellt sich quer. Ich habe bis Samstag
    tatsächlich gedacht, dass wir mit Lucy alles meistern können. Aber seit
    vorgestern ist diese Hoffnung leider fast vollständig weg. Außerdem
    wollte ich nicht zu schnell aufgeben, aber mittlerweile sehe auch ich
    ein, dass Lucy wirklich jemanden mit Kenntnissen braucht. Sie ist schon 2
    Jahre alt und so langsam sollte da mal was passieren.

    Lucy und ich waren Gassi. Deshalb antworte ich erst jetzt. Hat sich ja ordentlich was angesammelt. Vielen lieben Dank dafür!
    @anfängerinAlina : Lucy hat bereits leider Erfahrungen mit dem Maulkorb. Sie hat ja immer so gerne alles von der Straße gefreßen, was sie so gefunden hat. Bei der späten Gassirunde im Dunkeln trägt sie den immer. Tagsüber lasse ich sie seit der Geschichte mit der Maus nur noch nah neben mir entlang laufen und nicht mehr vor mir. Sodass ich Fressbares etwas schneller als sie sehen kann. Ich halte links den langen Teil der Leine und mit rechts sichere ich sie auch nochmal. Sodass sie nur schnüffeln kann, wenn ich es erlaube. Ja mittlerweile ist mir sehr bewusst geworden, dass sie nach und nach ihre Macken offenbart. Muss gestehen, dass ich nach den Beissattacken angefangen habe darüber nachzudenken, ob sie vielleicht doch schon mal "ordentlich" Mist gebaut hat und Menschen regelmäßig gebissen hat und deswegen in der TS gelandet ist. Sie ist natürlich goldig, sieht unschuldig aus. Ist Zuhause sonst eine so unglaublich liebe Maus. Mir war die ersten Wochen wirklich schleierhaft warum sie in die TS gesteckt wurde, wenn sie nicht herrenlos auf der Straße aufgegabelt wurde. Was musste jemand für einen Grund haben um ein so tolles Lebewesen wegzubringen.

    @lajosz : Richtig, nach dem Beissen habe ich NEIN gesagt. Stunden danach wurde mir klar, dass es das alles nicht korrekt war. Aber irgendwie musste ich mich unmittelbar nach dem Beissen verhalten. Vorbereitet hatte ich mich auf solche Situationen leider nicht. Weil ich ihr das niemals zugetraut hätte. Ich hätte meine Hand dafür ins Feuer gelegt. Inwieweit meinst du das, dass sie lange gehemmt wurde? Lange gehemmt bei uns? Oder lange gehemmt in ihrer Vergangenheit? Sorry, stehe auf dem Schlauch (mal wieder). Ich habe auch schon an Stress gedacht. Garten = Fremder Ort, Oma und Papa = fremde Menschen. Dachte fälschlicherweise aber, dass wir die Stresssituation mit dem "zusammen alles abschnüffeln und sich alles zusammen anschauen", "sich jedem in Ruhe nähern" in den Griff bekommen würden.
    Wir haben bisher "nur" ihre Haut intensiv untersuchen lassen, weil sie eben starken Juckreiz hat. Allergietests sind auch durchgeführt worden, Hausstaub und Futtermilbe und ein bestimmtes Gewächs positiv. Ein großes Blutbild habe ich letzte Woche veranlasst, mache mich gleich auf den Weg zum TA um die Ergebnisse zu besprechen.
    MMn hat sie wirklich einige Grenzen bekommen. Sie darf nicht ins Bett, auf die Couch, in die Küche. Wenn ich ihr sage, dass sie auf dem Platz bleiben soll, dann muss sie es auch befolgen. Futter darf sie erst nehmen, wenn ich es erlaube. Sie darf das Haus erst verlassen, wenn ich es sage. Und nach dem Gassigehen, darf sie erst rein wenn ich es sage. Aufgrund ihrer Hausstauballergie darf sie auch nicht mehr nachts im Schlafzimmer schlafen. Seit ca. 2 Wochen. Vorher stand ihr Korb auch bei uns im Schlafzimmer. Das hat sie erstaunlicherweise problemlos aufgenommen, hatte da eigentlich mit einem Riesen Theater gerechnet. Sie darf also erst nach uns ins Haus/aus dem Haus. Darf erst nach uns essen. Kriegt nie ihr Futter während wir essen und auch nichts von unserem Essen ab. Während den Gassirunden muss sie immer warten, bevor wir Straßen überqueren. Muss sich an bestimmten Plätzen also hinsetzen und auf mein grünes Licht warten bevor wir weiter gehen. So auf Anhieb wüsste ich jetzt nicht, an welchen Stellen ihr noch weitere Grenzen gesetzt werden müssten. Schubst mich diesbezüglich mal bitte in die richtige Richtung. Wie gesagt, Streicheleinheiten gibt es nur von uns aus, wwenn sie ankommt und mit dem Kopf stupst gibt es da nichts.

    @Minnie26 : Ah ok, also ich hätte am Samstag eigentlich vor gehen müssen. Also sie am Eingang des Gartens anbinden und den Garten erst alleine "abchecken" müssen? Und sie dann abholen und mit ihr gemeinsam reingehen? Den Tipp find ich super! Schade, dass man nicht die Zeit zurückdrehen kann. Funktioniert das evtl auch noch beim nächsten Besuch (irgendwann in weiter Ferne)? Oder ist dieser Garten jetzt nicht mehr dafür geeignet?

    @Cattledogfan : Wir haben zu Beginn immer versucht, sie nah bei uns zu halten wenn Menschen/Hunde entgegenkamen. Weil wir nicht einschätzen konnten, wie sie sich verhalten würde. Dann bekam ich hier den Tipp, dass sie dann eben Angst kriegen würde, weil sie denkt dass der Mensch/ der Hund Gefahren darstellen. Und dann würde sie anfangen zu "schützen". Das war der eigentliche Grund, warum wir sie immer mehr an andere Menschen und Hunde rangelassen haben. Wir wollten ihr eigentlich zeigen, dass es normal ist unterwegs auf andere Leute zu treffen.
    Beim Gassigehen im Hellen sehe ich keinen Grund ihr den zum Menschenschutz aufzusetzen. Ich habe den immer mit dabei und am Hosenbund hängen. Sie ist aufgrund der Fresserei aber mittlerweile nur noch nah an meinem Körper und falls sie versucht, irgendwas vom Boden zu fressen setze ich ihr den direkt auf. Leinenfrei gibt es für sie nicht. Auf den Gassiwegen sehe ich früh genug wenn sich andere Menschen nähern und werde dementsprechend früh genug die Seite wechseln oder Ähnliches. Das Problem was ich mit dem Maulkorb habe, sie kann mit dem natürlich nicht hecheln. Gerade bei dem Wetter ist sie beim Gassigehen immer mit offenem Maul unterwegs. Bei kühlen Temperaturen wäre das in meinen Augen kein Problem. An Orten an denen zu viele Menschen sind wird sie den jetzt immer tragen müssen. Also in Bahnen und an Bahnhöfen z.B. Ich finde, dass deine Beschreibung es sehr gut getroffen hat. Sie hat nach dem Beissen wirklich extrem aufgepasst.

    @anfängerinAlina : Mir ist doch was eingefallen! Die erste Woche waren Lucy und ich fast rund um die Uhr zusammen. Sie war ja neu bei uns, ich hatte extra eine Woche Urlaub vom Nebenjob und es waren Semesterferien. Ich habe versucht, ihr soviel Unsicherheit wie möglich zu nehmen. Zum Beispiel hatte sie tierische Angst vor unserem Hausflur. Sie wollte einfach nicht raus um sich zu lösen. Es hat Tage gedauert, bis sie nicht mehr panisch an der Haustür saß, weil sie wusste dass es raus geht. In dieser Zeit war Dennis jeden Tag 8 Stunden arbeiten. Ich glaube, in dieser ersten Woche habe ich es verbockt. Sie war Mal zwischendruch kurz alleine, als ich einkaufen war. Aber ansonsten habe ich viel mit ihr gemacht.

    @lajosz : Weggesperrt haben wir sie noch nie. Auch wenn sie anfangs immer hinterherkam,als ich sie eigtl auf ihren Platz geschickt habe. Ich bin mit ihr zurück zum Platz und habe ihr nochmal den Befehl gegeben. So lange bis es gesessen hat. Auch nachts ist die Tür vom Schlafzimmer auf. Sie könnte sich theoretisch zu uns vor das Bett legen. Habe mir am Anfang sogar meinen Handywecker gestellt, nur um zu schauen ob sie nach einer Stunde, nach 3 Stunden immer noch außerhalb des Schlafzimmers liegt. Wenn Dennis und ich das Haus verlassen, ist die Küche, das Bad, das Schlafzimmer zu. Sie hat dann das Wohnzimmer und den kleinen Flur. Das ist vom Platz her genug. Aber wenn wir da sind, sind die meisten Räume auf und sie könnte uns theoretisch überall folgen. Mir ist es aber lieber, das gewünschte Verhalten mit Befehlen zu erreichen, als mit geschlossenen Türen, vor denen sie dann wartend liegt.

    Das ist ja unser Problem. Wir finden in unserem Verhalten keinen Unterschied. Also irgendeinen Punkt, der uns aufzeigen würde dass sie sich bei mir zurecht anders als bei ihm verhält. Wir versuchen immer wenn es möglich ist, den anderen zusammen mit dem Hund zu beobachten. Und sprechen direkt alles an, wenn uns etwas auffällt.
    Zu Beginn ihrer Zeit ist sie mir massiv innerhalb der Wohnung hinterher gelaufen. Ich habe es nach der ersten Woche stark unterbunden, weil ich es nicht mehr mit "Verlustangst" usw verbunden habe. Sondern eher mit Kontrolle.
    Dennis ist sie nie so stark hinterher gelaufen (innerhalb der Wohnung). Haben wir immer darauf geschoben, dass sie in der Vergangenheit mit Männern evtl schlechtere Erfahrungen gemacht hat. Sie hat sich in den ersten Tagen immer schützend auf den Bauch gelegt und hat sich geduckt wenn wir auf sie zu gekommen sind. Bei mir ließ dieses Verhalten viel schneller nach als bei Dennis. Sei einem Monat verfolgt sie eher selten. Wenn einer von uns sie auf ihren Platz schickt, bleibt sie da auch.
    Grenzen setzen wir ihr. Viele davon begreift sie. Aber einige überschreitet sie, wenn wir nicht da sind. ZB ist die Couch tabu. Hält sich dran wenn wir da sind, wenn wir im Nebenraum schlafen. Aber wenn wir länger nicht in der Wohnung sind, springt sie drauf. Spielen wollte sie die ersten 1,5 Monate gar nicht. Man hat wohl nie mit ihr gespielt, sie kannte es wohl nicht. Zumindest war das unser Eindruck. Deshalb gehen wir leider oft drauf ein, wenn sie zum Spielen auffordert. Weil wir einfach froh sind, dass sie mittlerweile überhaupt spielt. Aber wir fordern sie auch zum spielen auf. Streicheln fordert sie nicht.

    Richtig, ich bin (so blöd es sich auch anhört) sehr erleichtert darüber, dass sie keinen Fremden gebissen hat. Mein Vater ist aber leider sehr abgeneigt was Ärzte angeht. Er meint, dass das schon verheilen wird. Rede wie mit einer Wand.
    Wir geben ihr immer die Freiheit alles abzuchecken, damit sie sich etwas wohler (?) fühlt. Sie hat einen starken Jagdtrieb, deshalb ist sie draußen immer angeleint. Deshalb kann sie nicht einfach alleine alles abchecken wenn sie will, sondern geht immer mit einem von uns alles abchecken. Samstag war sie nicht eine Sekunde lang nicht angeleint. Dafür hat der Schrebergarten zu viele Schlupflöcher.
    Es stimmt aber leider, dass sie nach Sympathie entscheidet wen sie mag und wen nicht. Egal ob Tier oder Mensch. Das Problem haben wir vor ein paar Wochen schon erkannt.

    Hundetrainer wurden mir schon wegen des Jagdtriebs empfohlen. Lucy bereitet uns aber momentan starke finanzielle Belastungen. Durch ihre Allergien, Hautprobleme, Futterprobleme. Ist alles zu viel in zu kurzer Zeit. Sie ist noch keine drei Monate bei uns. Hundetrainer steht auf jeden Fall auf der Liste, sobald sich der gesundheitliche Aspekt eingependelt hat.

    Hast Du denn schon für Lucy dasEncasing drauf ?

    Kam erst heute mit der Post an. Ist noch nicht auf Lucy's Kissen drauf, weil man das angeblich ja zuerst waschen soll.

    Tut mir leid, wenn sich wieder was verschlimmert hat, ich komme hier nicht mehr ganz mit. Du kannst Ei ja auch erst mal weglassen, natürlich. Roh müsste auch gehen, ich koche gerne wegen Salmonellen ab, und Pulver geht selbstverständlich auch, ich hatte das "stückig" nur erwähnt, weil ich dachte, das wäre dann einfacher für dich.
    Vielleicht kannst du die Probleme etwas langsamer und eins ums andere angehen. Vielleicht kannst du dir dafür auch Hilfe holen, vielleicht eine Ernährungsberatung?
    Oder hattest du dich schon mal im Pottkiekerthread gemeldet?

    Ich würde mich freuen, wenn du hier einfach immer mal deine Überlegungen und Quellen ablädst. Vielleicht hilft dir das auch selbst beim Sortieren? Durch die langen Pausen vergesse ich jedes mal mehr, worum es eigentlich geht und was schon geschrieben wurde und was noch nicht.

    Also seit gestern geht es Lucy nicht so gut. Ob es irgendwie mit den Ernährung zusammenhängt, weiß ich nicht. Ich hatte vorhin in einem anderen Thread Lucy's Befund von den Kotproben abgetippt. Sie hat Giardien. Eventuell liegt das alles daran. Liegt nur Schlapp rum, trinkt nichts, frisst wieder Gras. Scheint teilnahmslos.
    Dass sie mir immer mehr Kummer bereitet, bezieht sich nicht nur auf ihre Magen-Darm-Probleme. Eher ihr Gesamtverhalten. Dazu habe ich einen neuen Thread bezüglich Verteidigungstrieb/Beissen eröffnet.
    Abkochen wegen Salmonellen klingt logisch, sorry. Bei den Pottkiekers hatte ich mal flüchtig reingeschaut ja. Sind ja mehrere Threads, muss da mal Zeit finden um mir alles in Ruhe durchzulesen :(

    Hallo Zusammen.
    Seit Ende Februar haben mein Freund Dennis und ich eine Mischlings-Hündin aus Weißrussland. Sie ist 2 Jahre alt und kommt angeblich aus einer Tötungsstation. Ein Straßenstreuner war sie angeblich nicht. Warum sie in der TS gelandet ist weiß ich nicht. Überhaupt wissen wir nicht sehr viel über sie. Was uns in den letzten Monaten aufgefallen ist, ist das Lucy einen starken Schutzinstinkt hat. Unsere TÄ meint, dass sie wohl auch tatäschlich etwas von einem Herdenschutzhund "drin hat". War für uns nicht sonderlich schlimm. Sie verteidigt meistens bellend ihre Wiese, wenn große Rüden an der Straße entlang gehen. Wenn wir Gassi gehen, versteht sie sich mit der Hälfte der Hunde gut und möchte spielen, bei größeren Hunden bellt sie eigentlich oft wenn sie ihr zur Nahe kommen. War für uns "normal".
    Lucy kennt meine Schwester (die sie bereits am zweiten Tag bei uns kennengelernt hat) und ihren Freund (den hat sie auch innerhalb der ersten Woche kennen gelernt). Beide können uns problemlos besuchen. Beide können mich problemlos umarmen. Mit Dennis war sie schon mehrmals bei Bekannten (ohne mich). Hat keine Probleme gemacht, versteht sich gut mit den Katzen dort und mit dem 9-jährigen Kind. Alle können ihr näher kommen. Alle können Dennis näher kommen.
    So. Vorgestern war ich mit ihr bei meinen Eltern im Schrebergarten. Zum ersten Mal. War ja schönes Wetter und da bot es sich eben an. Sie konnte den Garten in Ruhe abschnüffeln und alles erkundigen. Mit Meinem Vater hat sie sich überraschenderweise gut verstanden. Sie hat ihn da zum ersten Mal gesehen. Erst hat sie ihn zwar angebellt, nahm ich ihr aber nicht übel. Denn er kam erst etwas später dazu. Ich habe es darauf geschoben, dass sie den Garten schon als ihr "Revier" ansah und ihn als Eindringling. Er hatte selbst mal Hunde, blieb also erst stehen als Lucy gebellt hat, ging dann in die Hocke. Gab Lucy Zeit zum schnüffeln, und dann konnte er sie problemlos streicheln. Sogar am Bauch durfte er sie kraulen. Und das darf wirklich nicht jeder. Ich dachte, dass jetzt alles gut ist. Zwei Stunden später kam Papa mir wieder etwas näher und Lucy biss ihm massiv ins Bein. Es war definitiv kein Ziepen oder sonst was. Er hat geblutet und heute ist die Stelle geschwollen und rot. Man sieht deutlich die Einsstichstellen der Zähne.
    Meine Oma hat sie beim Vorbeigehen auch am Bein erwischt, aber Gott sei Dank hat sie da nicht richtig zubeißen können, weil Oma etwas weiter weg war.
    Dennis und ich haben das Gefühl, dass Lucy's Schutztrieb bezogen auf mich sehr viel stärker ausgeprägt ist als bei Dennis. Er kann sie überall hinnehmen, in fremde Wohnungen, in fremde Gärten, zu fremden Leuten. Niemand tut ihr igendwo was Böses. Sie hat überall genug Zeit sich alles anzusehen. Aber kaum bin ich mit ihr unterwegs, beisst sie zwei Menschen. Die in ihren Augen wohl einfach zu nah an mir dran waren. Wenn Dennis fremde Menschen umarmt, schaut sie nur skeptisch.
    Wenn wir mit ihr Spielen, hat sie immer schon leicht "geknabbert". Dieses Knabbern wird auch immer fester, ist nicht mehr so vorsichtig wie am Anfang. Wir halten ihr erst immer die Schnauze vorsichtig zu, sagen NEIN. Wenn sie damit nicht aufhört, hören wir mit dem Spielen auf und ignorieren ihre darauffolgenden Spielaufforderungen.
    Meine Angst ist jetzt, dass sie nochmal beissen wird. Sei es wenn ich mit ihr Straßenbahn fahre und es ein bisschen enger ist, oder wenn ihr irgendein Hundehalter beim Vorbeigehen nicht passt. Genau so habe ich aber Angst, dass sie es irgendwann nicht mehr toleriert dass meine Schwester oder Dennis mir näher kommen, wenn dieses Verhalten nicht richtig unterbunden wird. Und mich interessiert, ob ich das aggressive Halten gegenüber Oma und Papa irgendwie "reparieren" kann. Nach den Bissen hat sie beide kaum aus den Augen gelassen.
    Ich habe nach beiden Bissen NEIN gesagt, sie zu mir gezogen und sie längere Zeit dicht an mir gehalten. Ich wusste mir in den Situation nicht anders zu helfen. Ich habe dieses Verhalten absolut nicht erwartet, da andere Besuche mit ihr ja super geklappt hatten. Also habe ich mich auf so eine Situation überhaupt nicht vorbereitet.
    Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass ich in Lucy's Augen vielleicht die Hauptbezugsperson bin. Dennis arbeitet Vollzeit, ist unter der Woche lange unterwegs. Lucy verbringt somit doch mehr Zeit mit mir, als mit ihm. Futter kriegt sie abwechselnd von uns beiden, auch die Gassirunden macht sie nicht nur mit einem von uns.
    Ich hoffe auf eure Ratschläge und auf eure Kritik. Ich glaube nämlich nicht, dass mein Verhalten ihr gegenüber richtig war.

    Ach vielleicht schreibe ich noch was zu ihrem sonstigen Verhalten. Also zuhause zeigt sie nur beim Spielen dieses leichte Beißen. Sie kommt nicht spontan zu uns und fängt an zu beißen. Wenn wir Ball spielen, bringt sie ihn selten zu mir, sondern rennt damit wie mit einer Beute in ihren Korb und verteidigt ihn stark. Meistens auch knurrend. Wenn ich AUS sage und die Hand hebe, lässt sie mich nach ein paar Sekunden den Ball aus dem Maul nehmen. Wenn wir mit ihrem Spielzeug Tauziehen, knurrt sie ebenfalls. Für mich war es immer "spielerisches" Knurren.

    Hallo Kleene,

    sind`s also doch Giardien! Ich glaube, Giardien sind Giardien. Du kannst aber doch die Mail ausdrucken und damit zum TA gehen oder ruf besser vorher an, was die meinen.
    Wenn alles andere negativ ist, geh ich davon aus, daß Lucy nur Giardien hat.
    Hier kommen sicher noch Tips von den anderen.
    Jedenfalls drück ich die Daumen, daß ihr die Viecher schnell los werdet und Lucy es dann besser geht.

    Habe gerade bei der TÄ angerufen. Lucy's Ergebnisse vom großen Blutbild sind da. Soll heute nachmittag mal vorbei kommen. Da werde ich das mit den Giardien auch direkt ansprechen. Bisschen mulmig ist mir schon zumute.
    Danke für's Daumendrücken!

    Verträgt sie denn Huhn? Abgekochte Eierschale ist eine sehr gute Idee, die kann der Hund eigentlich auch "stückig" verwerten.
    Wo hast du gelesen, dass Fleisch überwiegen soll?
    Wichtig ist einfach nur, dass der Hund nicht zu viel Energie aus Protein ziehen muss. Je nach "Ideologie" muss man deshalb unbedingt mit Fett u./o. Kohlenhydraten auffüllen. Oder man schaut einfach, wovon der Hund mehr verträgt und gibt dann beides so, wie es am besten zum Hund passt.

    Reines Huhn hat sie bei uns noch nicht bekommen. Ziemlich zu Beginn ihrer Zeit bei uns hatte sie mal trockene Leckerlies mit Huhn. Gezeigt hatte sie eigentlich "nur" das schlimme Kratzen. Schlimme Blähungen gab es von Schweineleckerlies. Durchfall von zu viel Rind.
    Das Ei habe ich noch nicht ausprobiert, weil Lucy mir immer mehr Kummer bereitet. Ich frage mich mittlerweile, ob ich das psychisch noch alles auf die Reihe kriege.
    Aber noch generell zur Eierschale: Muss die abgekocht sein? Ich hatte mal gelesen, dass die Schale roh sein kann, wichtig sei nur dass sie als Pulver gegeben wird.
    Leider lese ich in letzter Zeit einfach viel zu viel. Ich werde definitiv versuchen, den Link wieder zu finden. In dem eben stand, dass der Fleischanteil überwiegen soll. Werde auch zukünftig Quellen direkt hier rein setzen, damit meine Sachen hier nachvollziehbarer sind.


    @DieKleene1986

    Ich sollte ja berichten, wie es mit den Encasings ist. Also, die sind jetzt seit Freitag auf dem Bett. Ist dadurch ein bischen wärmer im Bett, aber ansonsten nicht unangenehm.

    Bei Hugsi hat sich noch nichts spürbar verändert. Aber jetzt kommts: ich hatte, seitdem ich denken kann, morgens immer ein bischen die Nase zu. Habe ich mir nie Gedanken drüber gemacht, spätestens nach dem Duschen war das eh immer weg. Und nun bin ich schon den zweiten morgen in Folge mit freier Nase aufgewacht. Sowas! Offenbar habe ich eine leichte Form von Hausstaubmilbenallergie, ohne es bislang gewusst zu haben. :ugly:

    Jedenfalls scheinen die Bezüge ihr Geld wert zu sein. Jetzt hoffe ich, dass Hugsi dadurch langfristig auch etwas Erleichterung bekommt.

    Das freut mich, dass die Encasings zumindest bei dir Erfolge zeigen. Ich muss zugeben, dass ich an genau das Gleiche auch schon gedacht hatte. Eins meiner Nasenlöcher ist morgens IMMER zu. Wenn ich mal etwas zu lange mit dem Wechsel der Bettwäsche gewartet habe, dann tränt morgens auch schon mal eins meiner Augen. Aber wenn ich dann Staub wische, habe ich keine Probleme. Vielleicht niese ich dabei einmal. Und das war es dann auch schon. Deshalb passt das irgendwie doch nicht so ganz glaub ich. Ich werde mich in nächster Zeit aber wahrscheinliuch auch auf Hausstaub testen lassen.

    Hallo Zusammen.
    Ich klinke mich mal hier rein. Hoffentlich ist das ok. Ich habe vor genau einer Woche eine Kotprobe meines Hundes zur Untersuchung nach Leipzig, ins Institut für Parasitologie, eingeschickt. Die drei Tage davor habe ich den Kot eingesammelt. Grund für die Aktion war einmal, dass der Hund vor ein paar Wochen eine tote Maus gefressen hat. Zudem kam mal Durchfall, dann Verstopfung, dann mehrfarbiger, schleimiger Kot vor. Alles schön mehrmals durch. Ich wollte nicht einfach vorbeugend entwurmen, weil sie bereits Mitte/Ende März eine Entwurmung hatte (aufgrund eines Flohbefalls).
    Heute bekam ich den Befund per Mail. In den nächsten Tagen soll wohl die Rechnung und der schriftliche Befund per Post kommen.
    Folgendes hatte ich auf dem Antrag angekreuzt: "Parasitologische Untersuchung - komb. Sedimentations- und Flotationsverfahren (Standardverfahren zum Nachweis von Helmintheneiern und Kokzidien)" und "Untersuchung auf Giardien (Schnelltest)"
    Der Befund sagt: "Flotation: negativ" und "Giardiennachweis: positiv". "Bemerkungen: keine".

    Da Lucy sich seit gestern wieder seltsam verhält (liegt nur schlapp rum, zeigt Teilnahmslosigkeit, frisst wieder Gras, trinkt keinen Schluck) möchte ich so schnell wie möglich etwas gegen die Viecher tun. Reicht es wenn ich nur mit diesen Angaben zu meiner TÄ fahre? Oder kommt irgendwas detaillierteres per Post? Giardien sind Giardien, oder gibt es da verschiedene Arten?

    Ihren Kot sammeln wir so oder so immer auf. Hier Giardien bei Hund, Katze und Mensch: Auf dem Weg zur Weltherrschaft? - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert habe ich folgendes gelesen: "Die Fortpflanzungsstadien (Zysten) des Parasiten bleiben in der Umwelt wochenlang infektiös. Ein Kothaufen ist dann mit dem bloßen Auge schon lange nicht mehr als solcher erkennbar. Der Hund kann ihn trotzdem noch riechen und tut das auch. Oder er läuft einfach durch und schleckt sich nach dem Spaziergang die Pfoten sauber, und schon ist es passiert. In einem Kothaufen können sich Millionen von Zysten befinden, für eine Infektion reichen angeblich bereits zehn davon".
    Als Lucy Durchfall hatte, hat sie auf die Wiese vorm Haus gemacht. Ich habe alles soweit es ging entfernt. Aber Durchfall ist eben ziemlich wässrig, alles konnte ich also nicht beseitigen. Wenn ich Lucy jetzt Medis verabreiche, und sie an diesen Stellen schnüffelt, geht dann alles wieder von vorne los?

    Kann ich eigentlich aufgrund des Wortes "negativ" bei Flotation davon ausgehen, dass sie keine anderen Parasiten in sich trägt? Bitte entschuldigt die vielen Fragen, es war meine erste eigene eingeschickte Kotprobe.

    Dennis und mir geht es gut. Wir hatten seit der Geschichte mit der Mausfresserei zwischendurch mal Bauchweh, haben das aber nicht auf Lucy geschoben. Hätte ja alles mögliche sein können. Sollten wir nun auch lieber zum Arzt? Man hört über Giardien ja wirklich nur Horrorgeschichten.

    Liebe Grüße