Beiträge von Michi69

    Zoey ist jetzt ca. 3 Jahre alt - und wir waren ... glaube ich... ja, fast 2 Jahre in der HuSchu. ;-)

    Mit 3 werden die meisten mal erwachsen, und da gibt es eben auch Veränderungen im Verhalten. Eine Hundeschule ersetzt ja nicht den Alltag ;-) Die Hunde wissen genau, ich bin auf den Platz, jetzt läuft es so ab, ok. Draussen ist es nochmal ne andere Nummer.

    Bei den "Erzfeinden" trainieren wir schon gar nicht mehr, da die beide nur hochgehen würden und die Halter nichts verstehen - wir gehen einfach nicht da lang, wo wir sie vermuten.

    Wenn dann aber z.B. der Kampfterrier aber um die Ecke biegt, dann fliegt Zoey schon mal bellend in der Leine umher. >_>

    Nun da bin ich anders, bzw sehe es anders. Das genau ist dann eben die Herausforderung. Klar achte ich auf die Distanz, die sich aber nach und nach verringert, bis ich eben daran super vorbei kommen. Mir sind mittlerweile Hunde die ich kenne und die Erzfeinde waren lieber, als fremde dessen Verhalten ich nicht klar einschätzen kann.

    Wenn dann aber z.B. der Kampfterrier aber um die Ecke biegt, dann fliegt Zoey schon mal bellend in der Leine umher. >_>

    Um die Ecke geschossen ist auch fies, sowas ähnliches hatten wir die Woche auch mal. Das sind dann eben die echt doofen Momente die man eben nicht verhinder bzw beeinflussen kann.

    nd ich habe den Hund nicht mal bemerkt, bzw. irgendein Anzeichen von Versteifung oder sonstiges bei dem anderen Hund gemerkt.

    Sie sieht den Hund, und findet es bescheiden...ob der nun angespannt ist oder nicht, oder ? :???:

    wie ich das explizit trainieren sollte(auch mit Trainer), da sie es wirklich nicht bei allen Hunden zeigt, meistens nur bei denen, die von der Färbung/Statur den 'Erzfeinden' ähnlich sehen...

    und gerade das würde ich als Vorteil und Trainingsansatz sehen. Ich wäre froh wenn mein jetziger da so unterscheiden würde ;-) Der findet von Grund auf alle Hunde als Erzfeind, bis auf wenige seeehr wenige Ausnahmen. ;-)

    Man kann dem Hund auch beibringen ein Alternativverhalten zu zeigen

    Und genau so habe ich es mit meinen Knallfrosch begonnen :gut:

    Anfangs habe ich das Alternativverhalten immer per Kommando verlangt wenn ich wusste, dass er kurz vorm Pöbeln ist, aber noch ansprechbar war.

    Und das ist eben auch das schwierige, genau diesen Moment herauszufinden bzw zu erkennen. :applaus: :respekt:

    Trotzdem hängen viele Hunde in der Luft - also Dein Hund weiß, dass es dort viele gibt und gab

    Das ist klar, aber er muss ja auch lernen das andere Hunde existieren, und existieren dürfen. Auf einen "klassischen" HP bin ich und würde ich mit ihm niemals mehr gehen.
    Aber eher darum, weil es dort zu viele Tutnix Halter gibt, die dann evtl nicht so konzentriert bei der Sache sind, und es dann zu Eskalationen kommen könnte, welche für Duke absolut unschön wären.

    Habe gelesen das Zylkene Milch enthält. Ich werde es mal versuchen und bestellen, schaden kann es ja nicht, ausser das es nicht anschlägt oder er es eben nicht verträgt. Er ist ja auch was Futter bzw Futtermittel anbelangt sehr unverträglich.

    Da brauchst Du schon jemanden an Deiner Seite, der sich damit auskennt. Kein Medikament kommt ohne Nebenwirkungen daher.


    Ja, das ist mir absolut klar, und damit darf man auf keinen Fall einfach so mir nichts dir nichts umgehen. Ich warte da mal die Antwort der Verhaltensmedizinerin ab, bzw was sie dann dazu eben meint.
    Ich habe bisher auch noch keinen ängstlichen Hund Medis geben müssen. Aber das waren eben auch immer etwas andere bzw doch einfachere Fälle, in denen man das mit Training/Arbeit am Hund hinbekommen hat. Und ich würde und möchte auch Duke nicht dauerhaft solche Medikamente zumuten, eben nur in den Punkt mit dem Wind z.B. Das zieht sich nun doch schon länger hin, und wird wenn es einmal besser war, dann eben auch wieder um ne grobe Nummer schlimmer. Bis jetzt konnte ich ja immer da sein wenn ein Stürmchen war, auch wenn es keine grosse Chance gegeben hat ihn da rausholen zu können, nicht wirklich.
    Und die Nebenwirkungen, jaaa, die verteufeln für mich das halt auch irgendwie. Da wäge ich auf alle Fälle Schaden/Nutzen ab.

    ändert sich da offensichtlich der Umgang mit Konflikten. Also findet ein Lernprozess statt. Dein Hund geht nun (rassetypisch) offensiver damit um. Das bietet aber auch die Chance es in den Ansätzen abzufangen und neu zu verknüpfen - in dem Sinne, den man gerne hätte.

    Das ja. Nur muss ich eben aufpassen, das er nicht einmal dran denken sollte, hey drauf los, platt. Und ich glaube das meinst du auch damit. Die Veränderung ist für mich sicher positiv, weil es mir zeigt, das er etwas selbstbewusster geworden ist, was auch gut so ist. Er hat ja auch im November das erste mal das Markieren angefangen, was für andere HH lästig ist, war für uns ein riesen Erfolg ( er wird im Juni 4). Doch da wird/wurde er eingebremst in gewohnter Umgebung, in fremder Umgebung jedoch lass ich ihn schon mal.
    Er hatte früher ja nicht mal draußen sein großes Geschäft erledigt, er wollte nicht entdeckt werden. Nur im Garten in seiner Ecke. Hat ewig gedauert, bis er das draußen mal gemacht hatte, dann aber auch nur an versteckten Orten, niemals wenn jemand in der nähe war (fremde Personen). Und seit November (sorry klingt doof ist aber so ) macht er das sozusagen ganz frei.
    Und mit dem das ich nun die Chance habe das abzufangen mit den fremden rumliegenden Teilen, möchte ich eigentlich das er es mir anzeigt, ich mit ihm dann dort hingehe und ihm zeige es ist ok. Denkst du das ist zu viel erwartet von ihm ? Früher hatte ich ihn solche Sachen genau untersuchen lassen wenn er es denn mal geschafft hatte sich zu überwinden und überhaupt drauf hin zu gehen. Genau untersuchen bedeutete, er hatte dran kurz geschnüffelt, danach ging ich noch ein paar mal rund rum, und sobald es gut war, gingen wir weiter.

    Auf verschiedenen Lautäußerungen von Menschen oder auch mir, reagiert er sehr heftig. Da kann ich üben was ich will. Bei mir ist es ja nicht so dramatisch, aber wenn Besuch da ist, wie z.B. letztens meine Freundin die mal kurz laut aufseufzte weil ihr was so toll gefallen hatte, wurde es brenzlig. Er reagiert eh seeehr sensibel und klar schnell auf alles und jeden, und das macht es eben sehr schwierig, denn einen Menschen z.B eine spontane Äußerung zu verbieten geht halt nicht. :/

    @Mejin

    Wie alt ist deine Hündin denn ?

    Ich persönlich bin kein Fan von schön Futtern in der Begegnung, und da kann auch schnell mal passieren, daß falsches Verhalten bestätigt wird.
    Auch eure Anspannung wie du es sehr richtig siehst, überträgt sich klar auf den Hund.
    Sie hat wahrscheinlich zu viele schlechte Erfahrung gemacht mit anderen Hunden ? Und gerade solche Dinge wie Zoey passiert sind, auch wenn kein Blut floss, können eben prägend sein.
    Einen Ratschlag so pauschal geben zu können, ist da nicht möglich, wenn man euch zusammen bzw auch den Hund nicht gesehen hat.
    Aber mal drauf achten, nicht gleich selbst zu denken um Gottes Willen, wie reagiert sie jetzt ist schon mal ein Punkt. Dann darauf zu achten, sie bevor sie erste Anzeichen zeigt, anzusprechen, auf dich zu lenken. Schaut sie dich an, Lob und auch evtl Keks, wobei da wirklich richtiges Timing deinerseits wichtig ist. Den auch Lob zum falschen Zeitpunkt kann in die Hose gehen.
    Habt ihr keinen Trainer in der Nähe, der das mal anschauen kann und euch da helfen kann ?
    Das Zoye ne kurze Zündschnur bekommen hat bei den Hunden die so drauf sind, ist kein Wunder. Da müsst ihr ihr nun helfen, in dem ihr dem Hund zeigt, daß alles ok ist, ihr das regelt bzw klärt.
    Je länger und öfter sie damit Erfolg hat, desto mehr prägt sich das Verhalten ein. Somit würde ich mir an eurer Stelle wirklich Hilfe ins Haus holen. Toitoitoi :gut:

    Heute z.B. ist er auf eine leere Bierdose hin gestürmt, früher hätte er Abstand gehalten, nun nur noch vor großen Dingen. Schwanz hoch, aufgerichtete Haltung, bereit zu stürmen falls die Dose sich als Feind entpuppt. :-/ Ich gebe ihm dann das Kommando komm zu mir, aber die Aufmerksamkeit liegt klar an dem Objekt in hab acht Stellung. Und das ist auch der feine Grad an dem ich verzweifle, einerseits soll er ja nicht zu allem hin, anderseits zeigt er nun mehr Mut, ABER eben mit hab acht Stellung, was nicht gut ist. ER will es sehen, hat gleichzeitig Schiss, aber ist auch angriffsbereit....Ein echt schmaler Grad, aber ich bleib da dran. Er zeigt mir ja eigentlich schön, das da was ist, aber eben das wie bereitet mir Sorge. Klar arbeite ich daran, tja das seit Jahren, aber es ist immer wieder neu was da auf einen zukommt. Es klappt auch oft wunderbar, aber dann eben mal wieder nicht. Nun a, aber aufgegeben wird nur ein Brief ;-) Er ist trotz allem mein Favorit seit ich Hunde habe :-)

    das ist für "normal" aufgewachsene Hunde oft schon sehr stressig, vor allem, wenn es dort Freilauf gibt

    Es gibt dort keinen Freilauf, wenn, dann nur ausgewählte Hunde und der Rest muss ins Auto. Wir gehen eben nur den Spaziergang mit und laufen mit Abstand am Gelände zusammen ein wenig rum bevor es los geht. Und die Trainerin achtet sehr darauf, das unsere Individualdistanz eingehalten wird von den anderen.

    Bei Psychopharmaka müsste man ja erst schaun wie er es verträgt. Wobei mir natürlich Naturheilmittel lieber wären, aber wie gesagt, Bachblüten haben auch nichts gebracht gehabt.
    Zylkene kenne ich nicht, wird ich mal googeln. Was gibt's da noch, bzw hast du damit gute Erfahrung machen können ?

    @mittendrin

    Es war mehr die Trainingsumstellung und zusätzlich noch das Futter. Er bekommt jetzt nur noch Futter mit 20% Protein (vorher 24%), hat 3 kg zugenommen. Da er eben sehr stressanfällig ist und ein schwaches Nervenkostüm hat, sollte er auch an Gewicht etwas zulegen.
    Jedenfalls habe ich jetzt die Ärztin angeschrieben, und ihr gleich unseren gesamten Weg aufgelistet. Bin gespannt. Ich weiss ja, das er nie ein souveräner Hund werden wird, aber ich will ihm helfen wo ich kann, nach dem ja auch schon so einiges schief gelaufen ist.
    Evtl doch ein Medikament was ihn in eben in für ihn schlimmen Situationen(z.B. die Angst vorm Wind) helfen kann, welches er aber auch verträgt :ka:

    @lajosz

    Er hatte das Halsband ja dran, bis uns der Trainer eben sagte, es sei in seinen Fall nix.
    Ich hab sie mal gegoogelt, klingt wirklich kompetent, warst du schon mal bei ihr ? Sie ist ja in Bern und auch im Spital Zürich tätig wie ich gelesen habe. Aber jedenfalls vielen lieben Dank schon mal. Ich werde mich auf alle Fälle mit ihr in Kontakt setzen :gut:

    @mittendrin

    Auch Belgier können von MDR1 betroffen sein, hab mich da gestern noch ein wenig eingelesen.
    Die SD Werte waren grenzwertig, das stimmt. Aber nach der Umstellung des Futters auf mehr Kohlenhydrate und auch die Umstellung des Trainings, waren die Werte wieder super.
    Ich werde ihn der Verhaltensmedizinerin vorstellen. Wenn sie meint, nochmals SD Werte dann mach ich das auch. Aber nicht einfach so, die letzte Untersuchung der SD war ja im Herbst, und wie gesagt waren die Werte da super.