Beiträge von Stachelschnecke

    Ich brauche mal euren Input. Ich suche (zwecks Geschenke) ein paar neue Bücher.

    Gesucht sind hier Romane mit dem Anflug des Phantastischen, aber nicht zu High Fantasy, eher mit Andeutungen. Gerne mit Thema Bücher an sich, eine Hommage ans Lesen selbst. Ich suche Bücher in denen es um vergessene Bücher, lebendig gewordene Buchgestalten, geheime Gärten und Bibliotheken geht, sowohl ernst wie humorvoll (also sowohl in Richtung Schatten des Windes wie die Stadt der träumenden Bücher oder auch Richtung Tintenherz oder auch die unendliche Geschichte), Bücher zum kompletten eintauchen und ganz weit weg sein und wo man am Ende denkt, das kann es doch nicht schon gewesen sein. Ich suche gewissermaßen nach zauberhaften Geschichten ohne zuviel Fantasy mit Autoren, die mit ihren Worten Bilder malen können.

    Gibt es da welche, die ich noch nicht kenne?

    Hab letztens eine im Wald getroffen: Hübsche junge Frau, schlank, dazu Klamotten mit denen sie in jedem Modekatalog komplett mit Frisur, Make-Up, Schuhen und Tasche einfach so ohne Änderungen hätte übernommen werden können. Und dazu ein junger Viszla an kurzer Leine. Da muss ich sagen, ist mir auch gleich die Schublade "Leute, die ihren Hund zum Outfit auswählen" aufgegangen. Aber ist halt auch unfair. Vielleicht kam sie geade vom Bewerbungsgespräch und musste zwischendurch den Hund kurz mal ausführen, ist extra dafür in den Wald oder ähnliches.

    Dennoch hab ich zu diesem Anlass auch noch mal drüber nachgedacht, wie viele Leute ich im Bekanntenkreis habe, die sich Jagdhunde aufgrund ihres Aussehens geholt haben, die sich aber null Gedanken über Ausbildung, Erziehung und Auslastung gemacht haben. Das sind einige. Manche kriegen die Kurve und holen sich einen guten Trainer. Bei anderen fristet der Hund ein Leben als Wohnungshund - und wenn es mal raus geht, immer nur an der Leine, weil anders nicht möglich.

    Ich kannte einen Gordon Setter seit der Welpengruppe. Auf die Frage, warum diese Rasse, kam die Antwort: "Wir haben in einem Hundebuch geblättert und die haben uns am besten gefallen." Ohne rot zu werden! Da ich wusste, was kommen würde, wenn der Hund "reift", habe ich sie eingeladen, zusammen mit mir und meinem roten Setter zu trainieren (Grundkommandos, Abruf, Impulskontrolle, Radius einhalten, Vorstehen etc.). Nach zwei Versuchen hieß es, sie hätten ja auch noch drei Kinder und daher keine Zeit "für so'n Kiki". Der Hund wurde völlig verhaltensgestört. Er rannte herum wie eine gesengte Sau, kläffte alle Leute an, die er traf, wurde dann zunächst zum Leinendauerknast verurteilt und später gar nicht mehr ausgeführt und nur noch im Garten gehalten. Und als wir uns nach Jahren noch mal trafen, fiel dann der Satz: "Beim nächsten Mal kaufen wir uns auch so einen Roten. Ihrer ist ja doch viel ruhiger als unserer." Da fiel mir echt nichts mehr ein, außer: Entschuldigen Sie mich bitte, ich geh nur kurz Kotzen.

    Ich hätte noch mehr Beispiele. Jedenfalls sind längst nicht alle Hunde, die als "Püppchen" oder Accessoire herhalten müssen, die klassischen Schoßhunde oder Kleinsthunde. Bei den Jagdhunden fällt's mir in den letzten Jahren besonders stark negativ auf.

    So etwas kenne ich auch. Besonders bei den hübschen Weimaranern.

    Ich liebe alte und ältere Hunde auch. Oft schon echt gechillt, und sie haben einfach etwas Besonderes. Und ich finde es ganz, ganz toll dass ihr das vorhabt. Ich kenne niemanden, der es bereut hat.

    Logo lebt ein Oldie nicht mehr ganz so lange wie ein Welpe, klar kann es Krankheiten geben. Es gibt aber auch mehr als genug Oldies, die nicht mehr als kleine Zipperlein bekommen und bis zu ihrem Tod gesund sind. Schwarzmalerei finde ich da unnötig. Ihr klingt reflektiert... und ein Hund mittlerer Größe ist mit 8 Jahren doch nicht alt! Die Kleinen sowieso nicht.

    Also, ich verstehe dich, Laviollina. Pudel sind halt nicht für alle Vorstellungen das Richtige- vor allem, wenn man eher auf kernige Hundetypen steht. Und so niedlich und fluffig und freundlich und cool Pudel auch sind, ich empfinde sie nicht als kernig, und Biss haben sie auch nicht. Nicht im Vergleich zu Pinschern oder Terriern.

    Vielleicht bist du einfach kein Pudeltyp, ich finde es super, dass du das so genau in Worte fassen kannst und zugibst, dass einfach kein Funke gehüpft ist. Ich bekräftige nochmal meine Meinung- da Terrier raus sind, fände ich den Pinscher am besten zu euch passend. Du hast bei Flocke schon bewiesen, dass du dem Hundetyp gewachsen bist.