Er macht auf mich einfach auch einen sehr gestressten Eindruck- vielleicht wäre das Problem in einem normalen Haushalt auch wie weggepustet.
Beiträge von Stachelschnecke
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Wie du das beschreibst, scheint Frodo generell eher unsicher zu sein bzw. viel Anleitung zu brauchen. Er scheint nie 'von selbst zu stehen', sondern braucht immer entweder Finya oder dich. Deswegen glaube ich auch, dass hier der Hase im Pfeffer liegt. Finya scheint ihn nicht direkt zu beeinflussen, aber ich glaube schon, dass er sein Verhalten wegen ihr zeigt. Wenn sie kurz fixiert oder ihre Körpersprache kurze Spannung ausdrückt, reicht das wohl schon, um so einen sensiblen Hund zu stressen. Es könnte sein, dass er dann darauf reagiert. Kannst du denn sicher ausschließen, dass nicht auch du inzwischen bei Begegnungen unbewusst Spannung aufbaust? Also Luft anhalten, leichten Zuck auf die Leine, steif werden... Um das abzustellen, müsstest du natürlich erstmal die Quelle rausfinden. So oder so würde ich, bis ich das rausgefunden habe, daran arbeiten, Frodo Selbstbewusstsein beizubringen, damit er nicht mehr ganz so abhängig von der Stimmung anderer ist. Ich weiß aber nicht, wie realistisch das beim Pudel ist. Was passiert denn, wenn jemand anderer deine Hunde an der Leine hat? Passiert es dann auch?
Ressourcenverteidigung kannst du handeln, aber einfach abstellen eher nicht. Getrennt füttern und kein Futter rumliegen lassen ist Punkt 1, den ich auch unbedingt befolgen würde. Das verhindert auf jeden Fall schonmal Konflikte. Darüber hinaus hilft es aber auch wenn der Hund lernt, dass du die Ressourcen verteilst und sonst niemand. Das ist bei rumliegendem Futter natürlich schwieriger, denn das geht sozusagen in Freiheit über und wird frei für alle. In dieser Situation hätte ich die Hündin körperlich weg geblockt, sie so bis zu ihrem Platz verbracht und dort gelobt (natürlich erst, wenn sie sich beruhigt hat). Bei Hunden, die eigentlich gar keine echten Ressourcenverteidiger sind sondern bei denen das Verhalten nur temporär ist (aufgrund von Hunger in früherer Vergangenheit) gibt sich das meist von selbst. Hast du aber einen echten Verteidiger, hilft nur getrennt füttern und nichts rumliegen lassen. Die Konflikte kannst du zwar handeln, wenn du dabei bist (mit Blocken und Co.), nicht aber, wenn du kein Auge drauf hast. Ich würd's beobachten. Die Hündin ist zehn Monate alt, da kann noch was kommen. Deswegen würde ich jetzt konsequent dagegen arbeiten. Vielleicht ist sie aber auch noch sehr unsicher, schließlich ist sie erst einen Tag da. So wirklich zum Wesen lässt sich nach einem Tag noch nichts sagen. Abwarten, ankommen lassen und einfach den Konflikt vermeiden, bis ich sie wirklich kenne und einschätzen kann- so würde ich es machen.
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Ich habe gestern Abend doch tatsächlich mit dem Haus in der Nebelgasse angefangen (endlich wieder Leseblockade futsch!) und das war gut- denn es ist ziemlich spannend und gefällt mir auch sonst sehr gut bisher.

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Wir welche Vereine seid ihr denn Pflegestellen?

Für natürlich.

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Wir welche Vereine seid ihr denn Pflegestellen?

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Ohh, so ein tapferer, kleiner, zauseliger Terrierist. Also so schlimm wie es beschrieben wird, finde ich sein Verhalten wirklich nicht. Manche Hunde ziehen sich zurück, andere beklagen sich lautstark...
Ich finde ihn toll.
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Echt, es ist unrealistisch wenn sich ein Teenager nach zwei Küssen verknallt?

Nein, ich finde, beim Schatten des Windes macht auch sehr viel Schreibstil und Sprache. Es ist kein Actionheischendes Buch. Es läuft langsam und baut auf Atmosphäre auf.
... ich hab mit meinem neuen Buch immer noch nicht angefangen. Keine Zeit und Ruhe gehabt. Mäh.

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Oh, ist das spannend!
