Beiträge von Stachelschnecke

    Ich habe heute "Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet" beendet.
    Sehr nettes Buch... auch wenn ich fand, dass es am Schluss einige Längen und zu viele Zufälle hatte.
    Ich mag die Figuren, die schräg und seltsam sind. :D
    Und endlich lerne ich auch mal was über Chemie. :lol: :lol:

    Wie sind denn die anderen Bände der Reihe? Kennt die jemand? Lohnenswert?

    Ja, ich kenne (und liebe) alle Bücher der Reihe. Sie bleiben so süß und niedlich, das Wissen über die Chemie wächst weiter, und die entzückenden Figuren bleiben uns erhalten. :gut:
    Ich warte schon ungeduldig auf den nächsten Band (kommt im Sommer).

    Das weiß ich leider nicht. Aber bei Unterwolle habe ich das noch nie gehört. Vielleicht geht es um diese Deckhaare, die scheinbar Haken haben?

    Ich habe dieses Wochenende endlich meine Bienenbäume geholt. Vier Stück. Zwei kommen in meinen Garten, einer in einen Nachbargarten und einer ist für jemanden aus dem Imkerverein einen Ort weiter (den meine Bienen auch nutzen können werden, da keine 3km entfernt). Außerdem zehn durchwachsene Sylphien und zehn Stecklinge von der Mandelweide, die schon bewurzelt sind. Steht jetzt alles noch im Hänger, morgen ist dann große Grabe und Einpflanzaktion.

    Also ich war ausser Landes bis gerade eben. :D

    Habe aber fein weiter gelesen. Mein aktuelles Buch ist jetzt 'Es geht noch ein Zug vom Gare du Nord' von Fred Vargas.
    Bisher bin ich recht angetan... auf jeden Fall schonmal ein Autor der seine Leser nicht so behandelt als hätten sie nur drei funktionierende Hirnzellen. Ziemlich skurril ist es aber auch irgendwie, da muss ich mich erst dran gewöhnen.

    kann man eigentlich davon ausgehen, dass, wenn der Garten (irgendwann einmal) Bienenfreundlich ist, er auch für Schmetterlinge geeignet ist?

    Zumindest so weit, dass sie sich wohl fühlen?

    Nicht zwangsläufig- es ist durchaus so, dass es Überschneidungen gibt. Das Problem für Schmetterlinge ist meistens nicht das Nektarangebot, sondern der Umstand dass sie die Futterpflanzen für ihre Raupen nicht mehr vorfinden. Brennnesseln stehen lassen in einer Ecke wäre z.B. spitze. Sonst hat jede Art eine eigene Pflanze. Eine Pflanze, die so gut wie allen Insektenarten auf die ein oder andere Art nutzt, wäre sowas wie die Schlehe. Die wäre genial für Bienen, Schmetterlinge, Vögel... eigentlich alle. Wenn es irgendwie geht, ist eine Wildobsthecke oder sowas perfekt. Felsenbirne, Weißdorn, Schlehe, Holunder...
    Ich habe speziell für meine Schmetterlinge Brennnesseln stehen lassen und daneben Sommerflieder gepflanzt. Schmetterlinge LIEBEN Sommerflieder.

    Wichtig sind besonders die späteren Pflanzen, besonders die, die bis zum September/Oktober blühen, da zu dieser Zeit im Stock die langlebigen Winterbienen ausgebrütet werden, die das Volk am Ende über den Winter bringen. Daher ist zu dieser Zeit eigentlich ein gutes, hochwertiges Angebot besonders wichtig. Nachdem die Obst und Lindenblüte allerdings durch ist und der Raps verblüht, ist das Angebot inzwischen nahezu bei 0. Monokultur und tote Gärten lassen grüßen.

    In diese wichtige Sparte fällt:

    Fetthenne
    Thymian
    Borretsch
    Ringelblume
    Lavendel
    Sonnenblume
    Herbst Sonnenbraut
    Bartblume
    Immerblühende Mandelweide
    Durchwachsene Silphie
    Stockrose
    Drachenkopf (!)
    Phacelia
    Natternkopf
    Ochsenzunge/Blutwurz

    und natürlich der Bienenbaum.

    Und wer möchte, dass die Hummeln Party im Garten feiern, pflanzt Herzgespann. :D

    Wenn es draußen genug zu tun gibt, sind Bienen friedlich und ziemlich träge. Im Sommer, wenn es kaum noch was zu finden gibt, nimmt Räuberei wieder zu und die Völker sind gereizter und nervöser. Was unglaublich hilft ist, auch im späteren Jahr Blüten anzubieten. Fetthennen sind zum Beispiel eine tolle Wahl für Bienen, die blühen schön spät und nehmen den Druck raus. Ansonsten gibt es sehr viele Listen für spätere Trachtpflanzen, ich kann da auch gerne nochmal eine Auswahl posten.