Beiträge von Stachelschnecke

    Ich habe das ganze mit "Click for Blick" in den Griff bekommen. Also so wie wir in der Ferne einen anderen Hund gesehen haben sofort "Click" fürs -noch- ruhig sein (sie kannte den Clicker noch nicht m, es gab ein Lob + leckerlie, also das ist der click)
    Nach einer Zeit hat sie dann begriffen was ich will und die Distanz hat sich kontinuierlich verringert ohne das sie ausgerastet ist :)

    So funktioniert es hier auch. :gut:
    Sehr schnelle Resultate in wenigen Tagen zu sehen.

    Reisen ohne sie ist dadurch für mich immer mit dem Risiko verbunden, dass meine Hündin gut 1/5 ihres Körpergewichtes verliert und apathisch rumliegt. Klingt süß und romantisch, ist für uns alle aber eine große Belastung mit der ich nicht gerechnet habe.

    Ohje, das kann ich mir vorstellen, das ist ja wirklich krass. :( :
    Du bist ja Züchterin, das heißt, das ist ja dann auch rassentypisch bzw. geht in diese Richtung. Das würde ich mir aber dreimal überlegen. Macht sicher viel Spaß zwei Wochen im Krankenhaus liegen zu müssen (das passiert schneller als man denkt) und sich dabei noch ernsthaft um den Hund sorgen zu müssen.

    Ich brauche für Öri noch ein Shampoo und hätte da gerne eins von NS. Welches nehm ich denn da? Sie ist ein Kurzhaarhund ohne Unterwolle, vergleichbar mit Whippet, Pinscher und Co. Gelb schwarz gestromt.

    Und sie wälzt sich gerne. :tropf:

    Malin hat ein besonderes für weiße Hunde, deswegen... lieber nicht. :D

    Man darf halt nur nicht zu sehr an seinem Charakter hängen, denn man wird ihn unweigerlich an das namenlose Grauen verlieren, das in die Welt eindringt...

    Genau deswegen spiel ich das System nicht, seit einer meiner Charaktere in einer wirklich blöden Situation einfach draufging. :roll: Aber an sich, so die Idee, ist schon cool.

    Ich lese gerade einen Thriller- 'was ihr nicht seht'. Naja. Typischer Thriller halt, leider für mich ohne nachvollziehbare Charaktere und mit dieser typisch seichten Sprache, die ich so hasse. Ich kämpf mich jetzt durch weil ich es rezensieren muss, aber das war es dann. Nö, nicht meins.

    Spitz und Sheltie sind schon recht unterschiedlich. Ich erlebe die Spitze als tiefengechillt, das ist schon echt angenehm. Und ein Mittelspitz ist sicher ein absolut loyaler Familienhund der liebend gerne überall dabei ist. Allerdings: Ein Spitz hat seinen eigenen Kopf. Er macht zwar wahnsinnig gerne alles mit, aber er wird nicht die 100ste Wiederholung ohne zu fragen durchführen. Ein Sheltie ggf. schon.

    Mein Rat wäre, auch einen Mittelspitz in der Realität kennen zu lernen und dann die Rasse zu wählen, bei der es klick macht. Ich kann deine Unentschlossenheit verstehen, ich finde auch beide Rassen gleichermaßen toll. Die Spitze empfinde ich aber als entspannter. Die lassen sich (einmal erzogen) nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen.

    Nach 3 Jahren mit meiner Hündin kann ich nun sagen, dass wir uns zwar wunderbar verstehen, aber sie mir dennoch jeden Tag das Gefühl gibt, dass sie auch ohne Menschen leben könnte.

    Genau so ist es. Und das ist auch der Punkt, der so gerne romantisiert wird- hach wie schön, der Hund hat seinen eigenen Kopf, ich will einen unabhängigen Geist. Klingt ja fein. Im Alltag bedeutet ein Hund der dich nicht braucht (und das auch weiß) folgendes:

    -Verweigerung, über eine Straße zu gehen und ggf. stures hinlegen mitten auf der Fahrbahn- viel Spaß beim Bewegen des 40Kilo Rüden.
    - Rumstehen im Regen, weil der jagdambitionierte Hund abgezischt ist und es nicht für nötig erachtet, zurück zu kommen (wo ist mein Hund? War da nicht irgendwo ne Straße? Wie find ich den jetzt wieder?). Ein Hund mit Willen zur Mitarbeit kommt irgendwann wieder, weil du ihm fehlst. Ein selbstständiger Hund kommt dann, wenn er will. Im schlechtesten Fall gar nicht. Egal ob du dir Sorgen machst.
    - völliges Fehlen jeglicher Kooperation in Notsituationen (über Straße rennen, nicht auf Hunde drauf gehen die verhasst sind)


    Ein selbstständiger Hund zieht sein Ding durch. Das ist nur solange witzig wie alles glatt geht. Bei den benannten Rassen kommt dann noch die Unverträglichkeit hinzu- glaub mir, das ist meganervig. Man kann nie allen Hundebegegnungen ausweichen, manchmal rennen fremde Hunde ohne Leine rum die nicht hören und da hast du keine Chance. Es macht keinen Spaß, wirklich nicht, wenn man jedem Hund großräumig ausweichen muss.

    Nur weil der Hund auf der Straße aufgefunden wurde heißt das nicht, dass er auch dort geboren ist. Die meisten Hunde hatten mal eine Familie. Die, die auf der Straße geboren sind sind meist scheu und suchen gar nicht den Kontakt zum Menschen. Aber sowas sieht man in einer Pflegestelle sofort. Ich kenne ein paar Rumänen und die sind nicht anders als andere Hunde.