Bei mir ist das eigentlich keine Sache der Anzahl, sondern der Charaktere. Generell würde ich sagen- ich alleine nicht mehr als zwei Hunde. Für jede Hand einen. Mit Partner dann dementsprechend vier. Ich finde es wichtig dass jeder Hund eine Lücke in der Familie hat, die nur er füllt.
Konkret in meinem Falle habe ich jetzt eine Grande Dame die den Katzenersatz gibt und eigentlich mehr als großes Stofftier fungiert und ein HB Männchen, das gerne begleitet und kuschelt, aber sonst kein Interesse an Zusammenarbeit hat. Beide sind relativ stur, die eine dazu noch selbstständig, die andere reaktiv. Als Malin noch alleine war merkte ich oft gar nicht, dass ich nen Hund hab. Die hörte und sah man nicht. Die existiert also so ein bißchen am Rand- sie gehört zwar zur Familie, führt aber ihr eigenes Leben. Die nimmt alles an was ich hier anschleppe.
Was mir hier noch fehlt ist was fröhliches, nettes, ein alles kann nichts muss Hund, der sich mit mir in den Sport einfuchsen mag, aber voraussichtlich von selbst keine großartigen Probleme machen wird. Also wirklich so der klassische Gruppe 9 Hund.
Und der soll auch kommen- ich denke, das reicht dann auch. Allerdings kommt er noch nicht jetzt, denn Öre bringt noch Baustellen mit, die ich vorher erledigt haben möchte- wenn ein Welpe sich das abschaut, würde ich irre. Sie ist ja auch gerade ein Jahr alt... und eigentlich möchte ich erstmal, dass sie richtig erwachsen wird. Es kann also gut sein dass bevor sie ca. 5 Jahre oder so ist, kein weiterer Hund einzieht. Und dann ist Malin halt schon 12... da muss ich dann schauen, wie sie dann so drauf ist und ein Welpe überhaupt machbar. Steht also alles noch in den Sternen, aber 3 erscheinen mir machbar.
Ich habe aber jetzt mehrere Beispiele gesehen von Haushalten mit 6+ Hunden, und das ist mir deutlich zuviel. Irgendwann kann man gar nicht mehr ein Auge auf alle Hunde haben, persönliche/gesundheitliche Probleme gleich erkennen und so fort. Und auch ich bin der Meinung, dass jeder Hund noch Quality time haben können muss. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich es so, dass das bei 4+ Hunden nicht mehr möglich ist. Logo, von Malin könnte ich, solange ich ein großes Grundstück habe, auch gerne 10 halten- das wär überhaupt kein Thema. Zumindest nicht vom Management her. Aber so emotional... ne, das kann ich mir nicht vorstellen.