Hm...
ich mache das mit meinem Welpen jetzt echt nach Gefühl. Diese 5 Minuten pro Lebensmonat Regel überhaupt Action draussen wurde von jemandem gemacht, der eine Schlaftablette zum Welpen hatte. Der gesunde Menschenverstand sagt mir natürlich, dass ich keine Gewaltmärsche mache und das Hundekind nicht überfordere. Mein Welpe weiß aber zum Glück, wann er müde ist. Würde ich auf diese Zeichen aber nicht achten könnte ich den problemlos überdrehen, die Anlagen dazu sind da.
Hier drehen wir täglich eine große Feldrunde, angepasst an die gehbehinderte große Dame... das ist also kein Gehetze, aber wir sind tüddelig gemütlich schon eine Stunde draußen. Und der Papillon (jetzt Anfang 13te Woche), will da mit. Er hat jederzeit die Möglichkeit getragen zu werden und Pause zu machen, aber das will er gar nicht. Er will dann nur rennen, rennen, rennen. Wenn ich ihn nicht soviel laufen lasse ist er zuhause echt anstrengend und sucht sich Blödsinn. Abends turnt er dann im Bett rum weil er nicht müde ist. An Tagen wo er etwas neues kennen gelernt hat mache ich das aber nicht, da gibt es nur Garten dann, aber selbst da rast er durch die Gegend dann. Also er ist schon arg bewegungsfreudig und soll das auch sein. Allerdings reden wir hier natürlich auch nicht von langen Leinenspaziergängen- an der Straße wie die anderen auch, dann aber wie bei den anderen: Leine ab. Mit Schleppleine und sowas fang ich gar nicht erst an, ich denke auch nicht, dass das bei diesem Welpen nötig sein wird. Mich nervt das Ding nur.
Allerdings unterbinde ich Treppensteigen noch komplett. Die Stufen sind noch höher als er und ihm fehlt noch die Koordination- ausserdem geht ihm nach 3/4 einer Treppe ungefähr die Puste aus und er würde dann rückwärts wieder runterrollen. Da gehe ich lieber auf Nummer sicher.