Hm... das ist es eben. Nur weil ich die Wohnung wegen der Haare weniger saugen muss, wird der Hund selbst dadurch nicht pflegeleichter. Wenn ich eh putzen muss weil ICH Dreck reinbringe oder meine Besucher, fällt das nicht ins Gewicht.
Ich habe drei Hunde. Einen der noch haart weil Babywattefell (später dann aber kaum noch), einen ohne Unterwolle und mit absolutem Kurzfell und einen mit Plüsch und Unterwolle.
In der Reihenfolge der Pflegenotwendigkeit:
Papillon> Herdi> Öri.
Mein KH Hund haart so gut wie gar nicht, einfach nur glattes, festes Fell- ich würde sagen, wie KH-Chi oder Whippetl. Keine Stichelhaare, von denen hier immer alle reden. Bürsten logischerweise unnötig. Abrubbeln bei Nässe, ende- dafür halt Anziehen nötig. Kein Dreck, egal wie eklig draußen, keine Schneebommel. Unterbodenwäsche unnötig. Fönen oder gar Blowern unnötig. Baden im Notfall, aber es bleibt nix hängen. Keine Pflegeutensilien kaufen nötig. Zecken sieht man sofort.
Da macht selbst der Hund mit Unterwolle mehr Mühe (mehr Haare, aber halt auch groß, bürsten im Fellwechsel nötig). Papillon braucht Fellpflege, ist klar. Aber auch hier- nix mit Schneiden oder Scheren nötig, bürsten tut es.
Ich habe selbst keinen Pudel, aber ich sehe sie. Lasst das mit dem Hausputz doch mal aussen vor, es gibt Leute, die stört das nicht. Da dürfen Hunde haaren, aber sie haben einfach keinen Bock auf die Bürsterei, Unterbodenwäsche nach jedem Herbstspaziergang und Co.