Beiträge von Stachelschnecke

    Hm, ich sehe das gespalten. Poznanski schreibt auch sehr viel. Oliver Pötzsch. Cornelia Funke. Bisher gab es genug Autoren die sehr viel schreiben, wo ich bisher nichts an der Qualität zu bemängeln habe.

    Manche Autoren habe es nicht nötig, sehr regelmäßig zu schreiben- schön für sie. Aber nur weil jemand keine zweite Einkommensquelle (oder einen gut verdienenden Ehemann...) hat, ist er nicht automatisch ein schlechter Autor. Manche haben's drauf, andere nicht. Wenn ich die Ideen für ein Buch bekomme und von mir aus einen guten Ausdrucksstil habe an dem nicht viel rumverbessert werden muss, und wenn ich mich dem Schreiben Vollzeit widmen kann- dann kommen da schon ein paar Seiten zusammen.

    Es wäre spannend zu sehen ob die genannten Autoren bessere Bücher schreiben würden, wenn sie mehr Zeit hätten. Müsste man dann vergleichen. Aber so wie nicht jeder Mensch gleich ist, sind es auch die Autoren nicht. Manch einer arbeitet jahrelang an jeder einzelnen Seite und pfeilt geduldig an jedem Satz herum, andere schreiben sich buchstäblich in einen Rausch und machen nichts anderes mehr, bis das Werk fertig ist.

    Bei manchen, wie Fitzek, ist es halt auch immer der selbe Schmus. Schablone drauf, paar Charakternamen geändert, fertig. Das schreibt sich schnell.

    Mein Welpe wollte keine Bindung zu den Interessenten aufbauen. |) Der klebte an der Züchterin und hat alles andere ignoriert- nicht ein einziges Mal kam er zu uns, aber die Züchterin meinte, das macht der auch bei allen anderen. Der Grundcharakter war da also schon gut zu sehen- er ist immer noch so, nur bin ich jetzt seine Bezugsperson. Seine Geschwister sind deutlich offener.

    Aber da hätte ich doof dagestanden wenn die Züchterin verlangt hätte, dass ich vorher ne Bindung aufbauen soll.

    Kleinere Hunde, da würde mir jetzt zum Beispiel der Papillon einfallen.

    Ehrlich gesagt wäre das eine schlechte (absolut nicht passende) Wahl. Die meisten Papillons verabscheuen den Lärm und die Hektik mit Kleinkind und grobes Anfassen und Gepatsche hassen sie wie die Pest. Für ältere, vernünftige, eher ruhige Kinder so ab 7 aufwärts die schon Feinmotorik kennen, ja. Kleinkind nein. Viel zu sensibel, was ja auch nicht gewünscht ist. Ich will mir gar nicht vorstellen wie ein Papillon bei jemandem würde, der findet, Hunde sollten mit 'härterer Hand' erzogen werden. Vermutlich wären sie ganz schnell ein zappelnder kleiner Klecks auf der Erde. Da bliebe nicht viel übrig vom Hund.

    Ich gehöre zu der Fraktion die kleine Hunde generell nicht gerne zusammen mit Kleinkind sieht. Letzten Endes muss immer der Hund es ausbaden, wenn das Kind sich daneben benimmt. Ich bin deshalb auch für eine Rasse die nicht jeden Knuff krumm nimmt und stabiler ist. Wie Labrador.

    Hat jemand Ideen für ein Ostfenster?

    Keine Orchideen bitte, die mag ich nicht besonders und bin auch zu doof für die Pflege. Ich stehe eher auf was mit richtiger Erde und mehr Blättern. Gerne etwas was blüht- ich hätte ja so gerne Usambaraveilchen, aber ich weiß nicht ob das der richtige Standort wäre.

    Der Platz wäre auf einer Fensterbank, dadrunter ist die Heizung. Die Pflanze etwas entfernt von der Fensterscheibe hinstellen, geht nicht. Sie müsste schon direkt auf der (schmalen) Fensterbank stehen.

    Ja, die Bewertungen sind immer Zwiegespalten. Da kommt es halt auch immer drauf an- was derjenige als perfekt sauber erachtet, wieviele Tiere und welche Haararten er rumfliegen hat, ob er das Teil richtig bedient oder nicht, ob er ein Montagsmodell hat was eigentlich reklamiert werden müsste...

    Daher würde ich lieber auf die Erfahrungen hier vertrauen. Hier kann man oben genannte Punkte eben nachfragen. Wenn corrier sagt, ihrer schafft zwei Collies, weiß ich, der müsste meinen Herdi auch hinkriegen. Sonst sind hier keine großartigen Ansprüche an nen Sauger- keine Kinder, kein direkter Gartenzugang, kein Bauernhof mit Dauerdreck. Wären Malins Haare nicht, würde das wohl jeder Sauger schaffen können. Daher bin ich mal optimistisch.

    Ich hab jetzt nur aus (meiner) Sicht des Züchters geschrieben, da würde ich von meinen Interessenten kein Geld haben wollen oder Reservierungen schriftlich vereinbaren, bis ich nicht definitiv sagen kann, dass ich meinen Welpen guten Gewissens jetzt an diese Person übergebe. Bedeutet einfach weniger Aufwand, falls es doch nicht passt und es kommt gar nicht erst zu Missverständnissen, von wegen aber ich habe doch schon angezahlt und reserviert, wie kann das denn jetzt sein bliblablubb, diese Verwunderung gibt es zwar meistens auch ohne diese schriftliche Vereinbarung, aber trotzdem, da kann man seine Gründe dann erläutern und dann hat sich die Sache erledigt.

    Aus Sicht des Züchters: Es gibt eben manche Interessenten, die noch auf vielen anderen Wartelisten stehen. Der Züchter bekommt mit einer Anzahlung seitens des Käufers eine gewisse Verbindlichkeit. Meine Züchterin hat mir erzählt dass sie das mit der Anzahlung macht seit sie viele Interessenten hatte die dann, als sie anrief um zuzusagen meinten 'ach nee, ich habe doch schneller einen Welpen bekommen'. Hatten ihr aber nicht bescheid gesagt. Ich kann das schon verstehen, und hätte es von einer Seite dann doch nicht gepasst, hätte ich die Anzahlung eben wieder bekommen.

    Und auch- ja, aus Sicht des Käufers- Züchter sind auch nur Menschen. Ich zum Beispiel hinterlasse nicht immer einen guten ersten Eindruck, weil ich mit Tieren besser kann als mit Menschen. Is so. Und ich brauche einen Züchter, der in der Lage ist das zu sehen und nicht rein nach Sympathie entscheidet oder nach Bauchgefühl. Und der, nur weil ihm meine Nase nicht passt, dann doch absagt. Zu diesem Zeitpunkt habe ich aber (fairerweise) dann schon vielleicht woanders abgesagt und stehe dann ganz ohne Welpen da. Reservierung wird auch erst getätigt wenn sonst alles passt, nicht beim ersten Telefonat oder so.