Hm, ich sehe das gespalten. Poznanski schreibt auch sehr viel. Oliver Pötzsch. Cornelia Funke. Bisher gab es genug Autoren die sehr viel schreiben, wo ich bisher nichts an der Qualität zu bemängeln habe.
Manche Autoren habe es nicht nötig, sehr regelmäßig zu schreiben- schön für sie. Aber nur weil jemand keine zweite Einkommensquelle (oder einen gut verdienenden Ehemann...) hat, ist er nicht automatisch ein schlechter Autor. Manche haben's drauf, andere nicht. Wenn ich die Ideen für ein Buch bekomme und von mir aus einen guten Ausdrucksstil habe an dem nicht viel rumverbessert werden muss, und wenn ich mich dem Schreiben Vollzeit widmen kann- dann kommen da schon ein paar Seiten zusammen.
Es wäre spannend zu sehen ob die genannten Autoren bessere Bücher schreiben würden, wenn sie mehr Zeit hätten. Müsste man dann vergleichen. Aber so wie nicht jeder Mensch gleich ist, sind es auch die Autoren nicht. Manch einer arbeitet jahrelang an jeder einzelnen Seite und pfeilt geduldig an jedem Satz herum, andere schreiben sich buchstäblich in einen Rausch und machen nichts anderes mehr, bis das Werk fertig ist.
Bei manchen, wie Fitzek, ist es halt auch immer der selbe Schmus. Schablone drauf, paar Charakternamen geändert, fertig. Das schreibt sich schnell.