Ich habe eine Vorliebe für gebundene Ausgaben. Allerdings wäge ich da schon ab- 'Schlabberware' und Bücher unter 400 Seiten ca. kaufe ich nicht gebunden. Da ich die zu schnell lese passt das Preis/Zeitverhältnis da nicht für mich. Ebenso bei Büchern, die ich auf jeden Fall nur einmal lese (Thriller, Krimi und Co.). Da wäre mir gebunden dann zu teuer. Lieblingsautoren kaufe ich jedoch generell nicht als Taschenbuch, ausser es gibt keine andere Auflage. Das Handling gebundener Ausgaben liegt mir einfach am meisten und ich genieße die qualitative Aufmachung beim Lesen sehr.
Da ich inzwischen Bibliotheksbücher unangenehm finde und Gebrauchtbücher nicht mehr in Massen kaufen will (um den SuB zu schonen), nutze ich immer mehr die Onleihe und für Rezensionsexemplare meinen Ebook Reader. Klassiker gibt es ebenso oft dafür kostenlos, da greife ich dann auch schonmal zu. Obwohl ich lieber Papier habe hat der Reader in manchen Situationen große Vorteile. Ganz besonders auch bei fremdsprachiger (oder in meinem Fall muttersprachiger-) Literatur. Schwedische Bücher sind schwer zu bekommen, als Ebook kein Problem, Englisch ebenso, und sie sind günstiger.
Generell gehe ich mit meinen Büchern schon pfleglich um, ich versaue sie jetzt nicht absichtlich. Aber ich bin auch nicht pingelig, es sind Gebrauchsgegenstände. Ich habe ein paar signierte Schmuckausgaben bei denen mir wichtig ist dass sie in perfektem Zustand bleiben- aber die verlassen auch nicht das Haus dann und werden nicht verliehen oder unterwegs mitgeschleppt. Die restlichen Bücher sehen auch was von der Welt.