Beiträge von Stachelschnecke

    Zwischen Bully und Papillon liegen Welten, definitiv. Die könnten nicht weiter voneinander entfernt sein.

    Und ehrlich- ich finde Papillons nicht hektisch. Energiegeladen, ja. Ähnlich wie ein Pudel. Und keine Schlaftabletten, das auch. Natürlich ist das kein Molosser. Sondern leichtfüßige, bewegliche, lebensfrohe Kleinhunde die wirklich flott sind. Ich persönlich finde Hunde eher nervig denen man unterwegs die Schuhe besohlen kann weil sie nicht aus dem Quark kommen- ich möchte eher bremsen als ständig überreden und motivieren oder die richtigen Knöpfe suchen und kann es auf den Tod nicht ab haben wenn der Hund die Ohren zumacht- zum Beispiel bei Jagdreizen. Das ist wohl ne Typfrage. Papillons lesen einem jeden Wunsch von den Augen ab- und wenn ich nachts um drei spontan beschließen würde, eine Wanderung zu machen oder einen Hürdenlauf zu veranstalten stünde er noch vor mir wedelnd an der Haustür und würde fragen 'wann geht's los?'.

    Und kläffen. Wirklich, ich kann es nicht bestätigen. Weder meiner tut das, noch die acht Hunde meiner Züchterin, noch die Papillons die ich auf Spaziergängen/Rasseschauen getroffen habe. Das ist einfach Erziehungssache, bzw. wieviel Wert man selbst drauf legt. Sie sind auf keinen Fall in einer ähnlichen Schublade einzuordnen wie Shelties und Co.

    wohingegen beim Papillon in der gleichen Situation eher ein "oh wie süß, guck mal der will spielen" kommt ( zumindest bei meinem Rattler passiert als er eigentlich ein Kind gestellt hat).

    Mein Papillon bellt keine Leute an, aber du hast Recht: Alles was er macht finden die Leute niedlich. Und überall, wirklich überall, darf er Dinge die andere Hunde nicht dürfen. Immer heißt es nur 'ach wie süß, diese Ohren!'. Und er hört etliche Male am Tag 'ach bist du ein Hübscher, ach so ein toller, hach...' Diese kleinen Kröten erobern Herzen im Sturm- sehr nützlich wenn du darauf angewiesen bist den Hund mitzunehmen.

    Eine ganz andere Richtung aber... wie wäre es mit einem Papillon?

    Alle Punkte die du genannt hast, treffen auf sie zu. Sie sind spitzenmäßig zum überall hin mitnehmen, anpassungsfähig, immer fröhlich und verträglich mit allem und jedem, wenn man sie damit vertraut macht. Sensibel sind sie, aber eher im Hinblick auf Führerweich- sprich, geflüsterte Signale reichen auch schon und es ist kein harter Hund. Stressanfällig aber nicht, Innenstadt ist kein Thema. Und man sollte kein extrem hektischer Mensch sein, weil sie ein Spiegel davon werden.

    Das Fell sieht pflegeintensiv aus, ist es aber nicht. Es muss nur gebürstet, nicht geschnitten werden (sollte es auch nicht) und ist selbstreinigend. Der Hund kann damit wunderbar durch die Botanik rennen, Agility Parcoure entlang rasen und so fort.

    Jagdtrieb ist im Rahmen und sehr leicht zu handlen, Schutz- und Wachtrieb nicht vorhanden. Es wird halt mal gewufft wenn es klingelt, sonst aber absolut keine Kläffer (erziehen muss man halt schon). Wenn du mit ihnen arbeiten möchtest- null Problemo, die machen jeden Scheiß sofort und ohne zögern mit. Ich kenne inzwischen Papillons als Agility Sportler, als Mantrailer, als Reitbegleithunde, als Trickser... du kannst restlos alles mit ihnen machen, ausser Schutzhundesport. Es sind kleine, bewegungsfreudige Sprungfedern mit denen man sich garantiert nicht langweilt. Eine völlig unterschätzte Rasse.

    Wenn du noch Fragen oder Interesse haben solltest, kannst du mich gerne ansprechen. Mein Zwerg hat mich heute mal wieder in den Imkergroßhandel begleitet- kein Thema. Trotz jeder Menge Menschen, Kinder, Wägen, Paletten, Ameisen und Geschepper.

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    Wie schön dass wir uns hier austauschen können. :applaus:

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    Oha. Wenigstens wissen wir schonmal was mit der verschollenen Göttin passiert ist... Ich habe schonmal die ersten Seiten des zweiten Bandes als Leseprobe gelesen und das hat echt horrormäßige Anleihen... ich bin so gespannt was es damit alles auf sich hat.

    Den Blutwind im Prolog hatte ich tatsächlich erst beim zweiten Durchlesen richtig verstanden. Kein Wunder dass die Menschen davon aggressiv werden wenn man bedenkt, wie er zustande kommt...

    Die Reise hatte für mich auch ein paar Längen, aber nicht so schlimm dass es mich ernsthaft gestört hätte. Erstmal bin ich heilfroh dass Tailin wohlbehalten in Malun angekommen ist. Die ganzen größeren Zusammenhänge werden uns hoffentlich bald klar. Am Ende wird es wohl die Gruppe der Gottgeborenen sein, die hoffentlich das Reich Sapion aufhalten wird... allerdings kann bei der Autorin alles passieren. Ich bin mir also nicht sicher, dass es am Ende einen netten Schluss gibt und Sapia vernichtet werden kann. Ich hoffe es allerdings. Rabanus könnte aber noch sehr interessant werden- wie im Prolog ersichtlich ist da ja noch etwas anderes in ihm (Reue? Ekel? Gewissen?). Oder wie hast du das interpretiert?