Ach, das tut mir so leid... Das allerbeste für die kleine Dame! 
ich bin Boxer, Bullmastiffs und Labrador gewohnt.
Die brechen ja nicht gleich zusammen wenn ich mal schimpfe weil ich mir zum Beispiel den Kopf gestoßen habe. Bei mir wird natürlich niemand angeschrieben, ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll. Wenn ein Hund bei einem ey! In die Ecke kriecht, wäre das zum Beispiel zu sensibel für mich.
Also es wäre übertrieben wenn ich sagen würde, mein Papillon klappt zusammen wenn ich rumfluche weil ich mir den Kopf gestoßen habe, das versteht er schon. Aber zwischen den von dir genannten Rassen und dem Schmetterling liegen Welten. Zur Korrektur kann schon ein schiefer Blick genügen, schimpfen ist wirklich nicht nötig. Ein scharfes 'ey!' würde hier schon reichen, um Fehlverhalten zu korrigieren. Und wenn du ein Mensch bist der generell leicht jähzornig wird und schnell hochgeht, würde ich die Wahl überdenken. Generell sind Papillons sehr launenabhängig, sprich, bist du hektisch, ist der Hund es auch. Sie reagieren sensibel auf Grundstimmungen. Du solltest deswegen ein einigermaßen ruhiger Mensch sein und nicht ohne Grund losblaffen. Aber dann passt das schon, du wirst es schnell merken wenn deine Worte oder dein Ton zu harsch waren und wirst mit der Zeit selbst sehen, wie wenig Korrektur nötig ist. Mit einem Molosser wirklich absolut nicht zu vergleichen. Auch was den Umgang an sich betrifft. Meiner ist ein kleiner Prinz- mein Mitbewohner hat ihn gebadet als ich nicht da war und hat ihn anscheinend nicht zärtlich genug einshampooniert und abgeduscht. Koali hat ihm gegenüber den halben Tag mit Meideverhalten reagiert, weil er sanfte, bedachte Berührungen bevorzugt. Ein bißchen Prinz- auf- der- Erbse- mäßig, sowohl körperlich wie seelisch. Deswegen mögen viele Papillons den typischen Freu-Labbi auch nicht. Keine Hunde, denen man beherzt auf die Flanke klopft. Eher Hunde, die zärtlich mit den Fingerspitzen gekrault werden.