Beiträge von Stachelschnecke

    Ich war die Tage total überrascht weil mein Freund gesagt hat, er hätte die Biss- Reihe auch gelesen und gut gefunden. :lol:

    'Seelen' klingt auch gar nicht so uninteressant- etwas wie die Werke von Lissa Price (Starters und Enders, fand ich leider schlecht geschrieben). Aber 900 Seiten sind ja auch mal wieder ne Hausnummer... ich geb mir mal die ersten Seiten und entscheide dann, ob das was für mich sein könnte.

    Bei Science Fiction erweitere ich gerade meinen Horizont. Science Fiction war für mich immer abgespeichert mit gnadenlos schlechten, plakativen, schreiendbunten Einbänden und ausschließlich Weltraum und Raumschiffgeschichten (was überhaupt nicht mein Fall ist). Ich hatte vor meinem inneren Auge immer einen Jugendlichen mit fetter Hornbrille der in seinem von Astronomiekarten gepflasterten Zimmer sitzt und während des Lesens zu seinen Actionfiguren hinblinzelt... sprach mich also nicht so an. Inzwischen (auch dank dir) weiß ich, Science Fiction kann auch ganz anders sein. :nicken:

    Hihi, du sagst es. Du weißt ja, ich bin da absolut d'accord mit dir. Ich habe damals den ersten Outlander Band 'Feuer und Stein' gelesen und fand ihn okay, nicht mehr- viel zu langatmig vor allem. Da habe ich dann gesagt, die anderen lese ist nicht. Die Serie mag ich aber durchaus lieber, dabei bin ich dann geblieben. Aber im großen und ganzen wiederholt sich halt alles. Die Bücher müssten echt nicht solche Ziegelsteine sein.

    Was mich bei der Outlander- Geschichte reizte war nicht die Beziehung, sondern das Zeitreisen (wer hätt's gedacht) und die naturspirituelle keltische Komponente mit den magischen Steinen, Druiden und so. Spielt leider eine viel zu geringe Rolle.

    Naja, ich lese jetzt das neue Buch einer Selfpublisherin, die sich das erste Mal in die High Fantasy vorgewagt hat (ich darf ihr Buch im Voraus lesen und rezensieren) und es fängt ganz gut an- es ist mal was anderes als das typisch mittelalterinspirierte Setting mit Elfen und Zwergen. Mal sehen wie es sich fortsetzt.

    Wow, bei diesem Buch hätte ich wirklich nicht damit gerechnet. Das ist ja auch ziemlich irreführend aufgemacht, es reiht sich ja ein in den - ich sag mal- Einheitsbrei momentan.

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    So, ich hatte mir bei der Onleihe 'die Welt von Outlander' (ultimatives Begleitbuch zur Serie) ausgeliehen und gestern bekommen. 29 Euro kostet das. 840 Seiten. Und lasst es euch gesagt sein, es ist diesen Preis absolut nicht wert, finde ich. Was ich erwartet hatte: Jede Menge Rezepte, Bilder vom Set, Interviews mit den Schauspieler*innen und ihre Empfindungen zum Outlander Universum, eine Erklärung über das Zeitreisen in Outlander, vielleicht auch Infos zum heutigen Schottland. Was man bekommt: 3/4 des Buches werden erstmal in Inhaltsangaben die ersten acht Outlander Romane nacherzählt. Für jemanden der die Bücher gelesen hat, also Quatsch. Außerdem werden auch die John Romane inhaltlich nacherzählt (nur Inhaltsangabe, keine Kommentare, Verknüpfungen oder so). Im letzten Viertel finden wir drei (glaub ich) Rezepte, eine epische Betrachtung darüber ob Vergewaltigungen in den Büchern zu dominant sind (Autorin, Zitat: 'Macht eine negative sexuelle Erfahrung alle 150 Seiten in den Büchern, wenn man es runterrechnet- das ist doch nicht viel...'). Wie auch in den Romanen ist es auch hier nicht die Stärke der Autorin mal auf den Punkt zu kommen und sich etwas kürzer zu fassen. Außerdem bekommen wir noch eine Betrachtung der Figur von Claire vor medizinischem Hintergrund. Das war das einzige, was wirklich interessant war. Außerdem noch eine alphabetische Aufstellung aller Figuren in den Romanen und ein paar Worte gälisch aus den Romanen.
    Joah. Ich bin saufroh, es nicht gekauft zu haben. Grob gesagt 40 von 840 Seiten bringen einen Mehrwert, der Rest ist Blabla und Wiederholung aus den Büchern. Schade, aber ich bin glücklich, keine 29 Euro dafür ausgegeben zu haben.