Beiträge von Nesa8486

    Ich finde trotzdem, man hätte es auch anders formulieren können, ich finde es ungünstig gewählt. ? Aber es hat mich wahrscheinlich auch noch mehr gestört, weil sich alles, was mich sonst noch stört, da auch begleitet hat und ich dann noch empfindlicher bin.

    Ich hab's jetzt durch. Recht kurz nach meinem letzten Post kam ein wenig was von einer Auflösung;

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    Als die dann ernsthaft von Gott gefaselt haben und es ins Religiöse abgedriftet ist,

    Davon abgesehen find ich die ganze Erklärung total komisch und ergibt für mich wenig Sinn..

    war ich echt kurz davor, das Buch durch die Gegend zu pfeffern. Abgesehen von Liebeskitsch genau das zweite Thema getroffen, mit dem ich überhaupt absolut nichts anfangen kann und von dem ich auch nichts wissen will. Super! Hielt zum Glück nicht wahnsinnig lange an. Hab's durchgehalten und die letzten 40-50 Seiten wurden endlich besser, endete sogar ganz spannend, sodass ich den zweiten Band (hab mir ja die ganze Trilogie schon geholt :ugly: ) bestimmt auch lesen werde. Die letzten Seiten haben das Buch im Gesamteindruck von einer ~4,3 auf 'ne ~3,7 runtergestuft, inklusive “Band 2 lese ich auch noch...“, das ist doch schon mal was. xD

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    Auch wenn man echt Seiten füllen kann, indem man die letzten 2-3 Seiten einfach 1 zu 1 kopiert und als Prolog nochmal reinstellt (oder andersrum xD ) :ugly:

    Uahh, das würde mir auch weh tun. Das ist ja aber immer häufiger so, ich muss fast weinen, wenn die Leute “ein“ und “einen“ nicht mehr unterscheiden können. (Auch Marah Woolf ist auf ihrer Homepage von diesem Horror nicht gefeit :ugly: :pfeif::verzweifelt:) Ich finde das wirklich traurig.

    Kann schon sein, dass es mal geläufig war, aber in meinen 23 Jahren hab ich das in diesem Sinne noch nie gehört und was “in jemanden dringen“ (wenn auch eigentlich noch ein “ein-“ dazugehört) heutzutage für Gedanken hervorruft, müsste der Autorin doch bestens bekannt sein. :pfeif: einfach das “in“ weggelassen, ausnahmsweise nicht altklug und wortgewandt klingen wollen und das hätte sich erledigt. Ihre Kenntnis über veraltete Sprache (was ich im Grunde sehr mag, dort aber überhaupt nirgends sonst entdecken kann) ausgerechnet anhand dieses Beispiels darzustellen, finde ich nicht unbedingt günstig gewählt... :pfeif:

    Och, in den ersten 50 Seiten ist er noch der totale unfreundliche Arsch, mit dem sie ja eigentlich nichts zu tun haben will. Er wird erst von einem Tag zum anderen ganz plötzlich total nett und aufgeschlossen. Aber joa, ganz komisch ungewollt interessiert war sie ja doch vom ersten Augenblick an, in dem sie zum ersten Mal in seine geheimnisvollen Augen schaute. Hach, ja... :pfeif::fear:

    Wenn ich da an “Die rote Königin“, das Buch davor, denke. Das war echt genial angenehm vom Liebeszeug her. Nur ganz zart im Hintergrund gewesen, nie richtig präsent, vor allem nie im Vordergrund gestanden. War mega. :herzen1: genau so sollte es für mich immer sein.

    Ich bin von BookLess bisher recht ernüchtert. In der Danksagung erwähnt sie ihre Korrektorin für das Beseitigen all der Rechtschreibfehler - bin bei über der Hälfte und hab schon gut 20 Fehler gefunden. Nervt. Mal “das/dass“ verwechselt, mal “sie/Sie“, ständig fehlen Fragezeichen, Kommafehler, einmal hätte sie wohl lieber eine Sexszene geschrieben als ein Gespräch im Café (“'Was ist los, Lucy?', drang er in sie.“ :roll:), etc...

    Der Schreibstil ist irgendwie langweilig, wirkt teilweise gezwungen; die Gespräche zwischen den Freundinnen, das Möchtegern-Kokette, der Spannungsaufbau (1000x wird erwähnt, dass Nathan seine Aufgabe macht, dass er sie gut macht, dass er sie machen muss, dass seine Aufgabe zum Besten ist, was weiß ich noch alles, in dem seine Aufgabe erwähnt wird, aber nicht, was genau die Aufgabe ist - das wirkt so gezwungen, dass für mich keine Neugierde aufkommt, sondern nur Augenrollen...), ... etwas hölzern, nicht so richtig flüssig in meinen Augen. Nebeninformationen über andere sind irgendwie gefühlt lieblos in einen Satz integriert. Könnte man eigentlich komplett weglassen, aber man muss ja Seiten füllen. So richtig geht die Story nicht voran. Von dem Liebesquatsch seh ich erstmal komplett ab, etwas Ähnliches hab ich bei den Klappentexten ihrer anderen Büchern ja schon erwartet und es mal in Kauf genommen, weil der Rest sehr gut klang (dieser typische Liebeskitsch - kennen sich eine Woche und sie fühlt sich soo geborgen und bei jedem Blick von ihm schmilzt sie fast dahin und weiß ja gar nicht, wohin mit sich, blablabla).

    Bin jetzt bei Seite 188 oder so, möchte es heute eigentlich auch fertig lesen, komme aber nur relativ spärlich voran, will ständig ans Handy greifen und lasse mich von allem ablenken. Bin etwas enttäuscht. In der Büchergruppe auf Facebook wird von Marah Woolf nur in höchsten Tönen geschwärmt, für mich bisher eher Mittelmaß und durch die ganzen nervenden Fehler sogar eher im Unteren. Schade.

    Blinky wollte auch heute noch nicht Gassi gehen, seit dem 30. geht's nur noch zum Pinkeln raus. Wenn ich großes Glück habe, kackt sie sogar noch. Ansonsten steht sie erstmal ne Weile wie angewurzelt da, irgendwann gibt sie meinem Drängen zum Pinkeln nach und dann geht es sofort wieder rein... Aber in der Wohnung selbst ist sie entspannt und sogar der schlimmste Teil nachts war mit (viel zu) lauter Klassikmusik auch gut ertragbar. Ihr war sehr unwohl und sie hat etwas gezittert, legte sich aber irgendwann auch an mich angekuschelt ruhig hin, wenn sie auch nicht geschlafen hat.

    Mein unangefochtener Liebling ist Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern. Ich würde es so gerne nochmal lesen, aber ich habe Angst, dass der Zauber beim zweiten Mal nicht mehr völlig da ist und das Gefühl, das ich habe, wenn ich dran zurückdenke, dann auch schwächer wird. Es ist sehr, sehr besonders.

    Festgestellt, dass es wohl auch eins meiner Lieblingsbücher sein muss, hab ich gestern bei Momo von Michael Ende. Gestern zum Einschlafen als Hörbuch angefangen und ich genieße immer noch jedes Wort, jede Interpretation, jede Aussage. Ich muss schmunzeln und nicken und die Sprache - einfach wundervoll. Bis gestern habe ich es nicht in die Rubrik der Lieblingsbücher gesteckt - aber ein Buch, das solche Emotionen in mir auslöst, muss dazugehören. Ist mit Der Nachtzirkus erst das zweite Buch, das sowas auslöst. Ich hab's ja nämlich eigentlich nicht so mit Emotionen.

    Bei den Thrillern gehört Trigger von Wulf Dorn auch zu meinen Lieblingsbüchern. Es entwickelte einen Sog für mich, es war toll geschrieben und die Auflösung fand ich gigantisch genial.

    Und Erebos von Ursula Poznanski bekommt einen Ehrenplatz, denn das ist das Buch (dank euch in der Leserunde!), das mich wieder zum Lesen gebracht hat. Ich hab's an einem Tag durchgelesen und es hat meine Lust aufs Lesen nach langer Zeit eher Abstinenz komplett erweckt. Dafür bin ich euch und dem Buch sehr dankbar.

    :lol:

    Dürfen doch nur noch 4-5 Zeilen sein xD

    Ich könnte die Liste als Word-Datei aber auch in die Dropbox hochladen, den Link nochmal hier posten und ihr speichert ihn als Lesezeichen? Bzw könnt ihr die ja dann auch einfach runterladen xD

    Der Link zu dem Beitrag würde sogar in die Signatur passen|)

    So, ich will es dieses Jahr auch probieren... mal gucken, wie weit ich diesmal komme dog-face-w-sunglasses

    Wie war das nochmal, man durfte das Buch im vorherigen Jahr beginnen, musste es aber dieses Jahr beenden? Oder musste man es auch in diesem Jahr beginnen?

    Du musst das Buch erst in diesem Jahr begonnen haben, sorry =)


    Ich zäume ja das Pferd von hinten auf (zumindest von der Normalleserchallenge) und beginne mit Kategorie 36 :-D

    Die unendliche Geschichte mochte ich auch, aber verzaubert hat mich von ihm Momo. Hab gedacht, es war ganz zufällig die perfekte Laune in 2018, als ich es gelesen habe, aber gestern habe ich zum Einschlafen das Hörbuch gehört (von Rufus Beck gelesen) und fand es immer noch ganz zauberhaft :herzen1: soo schön geschrieben, soo schöne Message dahinter. Ich liebe es.