Bei Blinky kommt's drauf an, wie stark es ist, ähnlich wie bei Phonhaus.
Bei gruseligen Sachen gehen wir entweder zusammen hin oder ich geh vor und berühr bestenfalls das gruselige Ding (Stein, Tüte, komisch geformter Ast, wasauchimmer), da kommt sie dann meistens echt sofort und guckt sich das dann auch an. ("Geh du mal vor, wenn's tödlich ist, trifft's wenigstens nicht mich!"
)
Bei noch gruseligeren Sachen schau ich auf ihre Tageslaune. Manchmal hilft es, den Abstand zu vergrößern, manchmal hilft stehen bleiben und sie kann sich es so lange angucken, bis es für sie okay ist und sie die Gefahr für doch nicht so gefährlich eingestuft hat, manchmal hilft auch einfach nur dazwischengehen und umorientieren.
Wenn gar nichts geht und Blinky zu große Angst hat, meldet sie sich und möchte auf den Arm. Geht natürlich nicht bei jedem Hund, ich bin aber echt froh, dass sie die Möglichkeit hat und das auch gut nutzt. Hilft bei ihr wirklich sehr gut und man merkt dann schon, wie sie sich direkt entspannt oder zumindest nicht mehr ganz so panisch ist wie unten.
(Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich Blinky komplett als Angsthund bezeichnen würde, dafür ist sie (mittlerweile) doch auch zu neugierig und fröhlich, was einige Dinge (Menschen) angeht; ich sag immer, sie ist grad so an der Grenze, aber noch nicht komplett drin, zum Glück. Außer wir haben in den 5 Jahren halt schon echt viel geschafft. Diese Situationen kenn ich aber auch nur zu gut und haben wir sehr oft; und andere, die zu Angsthunden passen, auch zu genüge)