15. Lies ein Buch, das mindestens einen Preis erhalten hat
Der Totengräbersohn: Buch 1 - Sam Feuerbach (2); Deutscher Phantastik-Preis 2018 für das beste Hörbuch
Hier hör ich ja noch das Hörbuch zu Ende, sodass das auf jeden Fall passt
Das Hörbuch finde ich übrigens nicht sooo genial. Selbst gelesen hat es mir wirklich besser gefallen. Er liest bei Weitem nicht schlecht, aber richtig abholen tut's mich nicht. Da hab ich schon tollere Hörbücher gehört (mein Hörbuch-Highlight ist ja immer noch Das Labyrinth des Fauns gewesen, wenn auch die Mischung der Lautstärke nicht so gelungen ist).
Werde mir aber den Sammelband für 9,99€ holen, gefiel mir echt richtig gut. Qualitativ bisher allgemein das beste eBook, das ich gelesen habe, von KU sowieso.
Dann nutze ich noch meinen ersten Joker, schnappe mir das Monatsmotto nochmal und ersetze Kategorie 16 damit, die wird dieses Jahr am allerwenigsten noch was, daher nutze ich das aus. Somit ist
Element High: Die Schule der magischen Kinder: Die Aufnahmeprüfung (Bd.1) - Manuel Neff (4+)
wenigstens zu irgendetwas gut. Gefiel mir leider gar nicht, obwohl ich auf so Internats- und Zauberschulenzeug total stehe. Die Idee, dass die Elemente nach Namen vergeben werden, ist neu - aber halt auch irgendwie dämlich, finde ich (sorry). Und Philip ist auch ein wirklich so außergewöhnlicher und seltener Name, dass da eine direkte Einteilung natürlich uuuunmöglich ist
Dann wird mir zu oft zu direkt der Zeigefinger erhoben, der Schreibstil ist zwar eigentlich ganz okay, aber irgendwie... nahhh. Manches war dann auch wieder viel zu übertrieben (Die Szene, in der der Koch seine Mensa vorstellt - Leute, ich sag's euch... 
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Zitat
»Ein Schultag an der Element High kann lang und anstrengend sein. Da darf die richtige Stärkung zwischendurch nicht fehlen! Hier bekommen alle magischen Schüler das, worauf sie Lust haben und was ihnen schmeckt: Trendige Speisen, internationale Vielfalt und gesunde Lebensmittel – immer frisch und raffiniert zubereitet! Ob nun das stärkende Hoppelpoppel vor dem Start in den Unterricht, das saftige Krötendrecksandwich für die Pause oder das leckere Abrakadabra-Sieben-Gänge-Menü. Hier findet ihr genau das Richtige. Meine Köche und ich sorgen für ein optimales Maß an Hollerie und Hotzenplotz. Also genau das, was junge Magier für ihre körperliche und vor allem geistige Fitness brauchen. Steht ein besonderes Ereignis an – ein Schulfest, ein Abschlussball oder ein magischer Wettbewerb - dann haben wir auch hier pfiffige Vorschläge für euch parat. Gerne helfen wir auch bei der passenden Auswahl der Fingerfood-Angebote, wie Mäusequieck und Katzenbuckel, oder auch beim Zusammenstellen von Lunchpaketen für die Expeditionen. Meldet euch einfach! Es wird euch gewiss schmecken. Unser Motto: Mit magischem Poweressen durch den Schulalltag! Kommt näher, ich fresse euch nicht auf«, lacht der Koch und führt sie zur Theke. »Essen und Trinken muss ausgewogen und aufeinander abgestimmt sein. Klar, das Mittagessen in der Mensa ist die wichtigste Mahlzeit am Tag. Und damit ihr hier dann garantiert das Richtige findet, bieten wir gleich drei Menülinien an: Eine Linie mit Vogelbein- und Fliegenfuß, eine mit Hamsterhaar und Schlangenei oder einfach einen bunten großen Salatteller mit Meerwasserdressing. Vor- und Nachspeise sind immer inklusive. Hunger und Durst gibt es aber auch zwischendurch. Daher ergänzen wir unsere Speisen durch ein reichhaltiges Bistro-Angebot. Die Zauberstube, so heißt das Bistro, findet ihr im Erdgeschoss, direkt neben dem Schulhof. Achtet auf Abwechslung und setzt auf Nachhaltigkeit. Es muss nicht immer Fleisch sein.«
), und so sehr am Anfang von Toleranz und Freundlichkeit, etc. allen gegenüber gepredigt und mit dem Zeigefinger auf einen eingeprügelt wird, verstehe ich ab-so-lut nicht, wieso dann ein Dreier- oder Vierergespann von richtigen Ekeln nicht sofort der Schule verwiesen wird. Außerdem scheint das Buch entweder für minderbemittelte Leute geschrieben zu sein oder wirklich für kleine Kinder, denn er wird auch nicht müde, die Bedeutung von Wörtern wie Intuition oder Halluzination, etc. zu erklären. Am Ende erklärt er sogar "halluzinieren" nochmal, obwohl vorangegangen "Halluzination" geklärt wurde. Allerdings musste ich echt lachen, als dann irgendein Wort, das nicht einmal ich auf Anhieb kannte, nicht erklärt wurde. 
Leider endete das Buch nun doch noch relativ spannend bzw. zumindest interessant, sodass ich total hin- und hergerissen bin. Würde schon gern wissen, wie es weitergeht, andererseits will ich mir den Schreibstil eigentlich nicht noch weiter antun. Ach ja, die Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler wurden irgendwie auch zunehmend häufiger. Nicht extrem, aber sicher zwei bis drei Dutzend gab's schon. Wenn nicht bissel mehr.
Die Bücherdiebin hab ich von Kat. 8 auf 27 umgelegt, zu 8 habe ich noch mehr auf Lager (1984 wäre ja eigentlich dieses Jahr unbedingt noch dran und würde perfekt passen
).
Die Liste muss ich beim nächsten Mal wieder hinzufügen, hier isses jetzt sonst zu lang 