Beiträge von Maulwurf2015

    Aufklärung hilft, hat es bei mir damals auch getan.

    Ich wollte gern so eine süße französische Bulldogge haben. Ich sah die öfters und fand die klasse ( Internet mit Google hab’s da noch nicht in der Form, dass man das zu Hause hatte)

    Meine Kollegin hatte eine. Als ich ihr erzählte, ich würde auch eine haben wollen und sie nach ihrem Züchter fragte, sagte sie „ lass uns mal zusammen in die Mittagspause gehen und ich erzähle Dir was“

    Statt dem von mir naiv erwarteten Lobgesang kam ein Vortrag über Gesundheit, der sich gewaschen hatte.

    Ich hab das mit meinem Mann besprochen und der FB war kein Thema mehr für uns, wird es auch nie sein.

    Es funktioniert also.

    Nicht jeder Anschaffungswillige hört vielleicht auf Freunde, Bekannte, Kollegen ect, aber wenn es jeder zweite oder dritte tut, ist das bestimmt besser, als durch z.Bsp. Verächtlichkeit einige Menschen in den „ ich lasse mir gar nix sagen“-Trotzmodus zu bringen.

    Habe vor einigen Monaten eine Pflegehündin aus Rumänien aufgenommen.

    Sie kam über Hundefänger von der Straße in eine Tötungsstation, Verschlag.

    Ich kannte sie über Fotos und ein paar Videos der Tierärztin , die sie und ihre Welpen/Junghunde dort raus geholt hat.

    Sie kam dann mit den Welpen nach Deutschland, die Welpen zu neuen Besitzern.

    Sie hat mehrere Wochen gebraucht, um normal mit mir Gassi gehen zu können, war anfangs ängstlich, kannte nichts, brachte aber Gottseidank Neugier in einer guten Portion mit.

    Heute ist sie in eine Familie mit zwei Kindern (7 und9 Jahre alt) vermittelt.

    Anfangs hat ein Trainer die Familie noch angeleitet, mittlerweile klappt alles gut und sie sind sehr glücklich mit ihr.

    Zu den Besitzern der Welpen hab ich auch noch Kontakt, die besuchen vernünftige Hundeschulen und außer der Pubertät mit den zu erwartenden Knackpunkten gibt es bei allen vieren keine Probleme.

    Dies nur als , wie ich hoffe, neutrales Beispiel.

    Liebe Charlotte,

    mir war sogar bei meinem Pflegehund , wo klar war, dass er nicht ewig lange bei mir ist, die ganze erste Woche unwohl.

    Ich hab auch , genau wie Du, sehr schlecht geschlafen, was sich natürlich dann tagsüber auch sehr auf meine Stimmung ausgewirkt hat.

    Dauernd war da diese Stimme im Kopf „was mache ich, wenn…..“.

    Ich kannte das von meiner eigenen Hündin, als ich sie bekam schon und trotzdem hat es mich wieder erwischt.

    Nach einer Woche wurde es tatsächlich besser, noch nicht gut, aber spürbar

    Du schriebst, Du hast mit Freunden und Deiner Mutter gesprochen, die auch Verständnis hatten.

    Hat Dir keiner Hilfe angeboten?

    Falls Du aus meiner Nähe kommst ( wohne bei Bonn), kann ich Dir anbieten, Deinen Maro mal einen Nachmittag zu nehmen und/oder gemeinsamer Spaziergang.

    Vielleicht hilft es und Du kannst etwas entspannen.

    Liebe Grüße

    Hab ja fast nur still mitgelesen, aber durch die Threadentwicklung auch einiges mitgenommen.

    Man freut sich richtig mit, wenn man liest, dass es Lösungen gibt und dass Du bei aller Traurigkeit jetzt auch durchatmen kannst und der Druck weicht.

    Alles Gute für Euch zwei :bussi:

    Vielleicht magst Du ja berichten, wie Du die Pflegestelle fandest bzw wahrscheinlich wird die Frau Dir ja, wenn Du magst auch ein paar Infos geben, wie sich Henry dort entwickelt.

    Mogambi schreibt ja gar nicht, dass sie keine Ersatz-Auslastung machen will/möchte.

    Tatuzita es werden hier keine Hunde „entsorgt“, sorry, hab da andere Erfahrungen gemacht, die nicht „die Regel“ sind ( Gottseidank), aber das meine ich.

    Man kann eben nicht alle Jäger, Schäfer, Viehzüchter ect. pauschalisieren.