Beiträge von Mia2015

    Er reagiert auf kein Schimpfen, kein quietschen, kein knurren.

    Ein wilder Welpe :D

    Erinnert mich an meine Hündin im zarten Welpenalter :lol: Sie bekam ihre irren fünf Minuten immer abends und war durch nichts zu beruhigen oder abzulenken.

    Bei uns hat die Hausleine Wunder gewirkt: Geschirr ans Hundekind, Führerleine ans Geschirr, Leine am (massiven) Esstisch befestigt, Körbchen daneben und Hundekind wüten lassen, bis es sich beruhigte, meistens schlief sie ein. Viele Welpen drehen auf, weil der Tag voller Reize war und sie nicht zur Ruhe kommen.

    Zwicken und beißen ist ja nu normal, da helfen Kauknochen oder geknotete Taue Wunder.

    Klar ist ein Welpe anstrengend, wichtig ist eben, konsequent zu bleiben. Wenn nachts keine Aktion gemacht werden soll, dabei bleiben. Kein rumwandern, kein ablenken, ins Bett kommt bei mir nur wer sich benimmt. Wer Zirkus macht, fliegt raus. Es braucht seine Zeit, bis euer Welpe einen Tag / Nachtrythmus hat, ihr braucht da einfach Geduld. Und wenn der Freund dann nachts halt wach wird, ja das ist das eben mal so.

    Ist es nicht moeglich einfach Rat zu geben ohne nebenbei noch die Keule zu schwingen?

    Sie hat doch Rat bekommen, verstehe dein Problem nicht ganz.

    Wenn man so eine Geschichte in einem öffentlichen Hunde-Forum postet, muss man auch durchaus mit Kritik rechnen.

    Für mich liest sich der Beitrag der TE recht unbedarft, frei dem Motto: ist ja alles wieder gut, warum reagiert meine Hündin denn jetzt aggressiv? (Wohlgemerkt: Unfreiwillig gedeckt, Welpen verloren, Gebärmutterentzündung, OP)

    Für mich ist das Verhalten der HÜndin absolut nachvollziehbar.

    sollten erstmal abwarten doch die Gebärmutter entzündete sich mit der Zeit und musste raus.

    Sei froh, dass sie das alles halbwegs überstanden hat.

    Ich will das Sie wieder mit anderen Hunden spielen kann

    Aber SIE will nicht. Gib deiner HÜndin zukünftig Schutz, sie hat eine schwere Zeit hinter sich, die nicht hätte sein müssen. Akzeptier sie wie sie ist und sei froh, dass sie überlebt hat.

    Hat jemand das schon mal ausprobiert?

    https://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/zecke.html

    Ja, habs bestellt und im Einsatz. Würde ich aber nur bei kurzhaarigen Hunden empfehlen. Auftragen geht gut, riecht gewöhnungsbedürftig, wirkt aber ganz gut und soll auch gegen Flöhe und Milben helfen. Nun ist mein Hund kein Zeckenmagnet und nach einer Woche gibts Kokosöl zusätzlich aufs Fell. Bisher keine Zecken mehr, obwohl wir täglich 2 Stunden im Wald unterwegs sind.

    Ich muss immer noch schmunzeln....diese Feldwebel-HH wo der Hund nach dem Halter was zu futtern bekommt, nach dem Halter durch die Tür geht etcpp fehlt nur noch, dass der Hund erst nach dem Halter pinkeln darf, aber der Halter muss höher pinkeln :lol: ach ja, und auf dem Sofa liegen geht gar nicht, der Hund muss zwingend tiefer liegen als der Halter, sonst reisst er sofort die Weltherrschaft an sich... als ob das alles in irgendeiner Weise Einfluss auf die immer noch gern gepredigte "Chefposition" hätte. "Ich bin der Chef"....mit so einer Einstellung hat man wirklich einen mittelprächtigen Kontrollzwang.

    Interessant wird das dann bei den Rassen, die sowas null interessiert, die ihrem Halter nur dann folgen, wenn sie ihn als souverän genug erachten.

    Nachdem, was die beiden Mädels so vom Stapel gelassen haben, war ich der Meinung, da steht ne Dogge oder ein Schäferhund am Tor...und da hüpft der kleine, süße Amigo um die Ecke...und es juckt ihn nicht ansatzweise, wo seine Frauchen sind, solang der nette Mann nur das Stöckchen schwingt :lol: ja mei, ich liebe so fröhliche und verspielte Hunde. Ob er arm dran war, wer weiss, ich fand es nur schade, dass dieser permanente Schwall an Kommandos den Hund hibbeliger gemacht haben, als er eigentlich war.

    Ich fand beide Hunde cool und liebenswert, ob die Halter tatsächlich im Alltag so extrem sind, wie gezeigt, wage ich zu bezweifeln. Die Reaktionen der Hunde zeigte, dass es eigentlich nicht so ist. Amigo lies sich bei Ablenkung nicht bzw. erst sehr spät abrufen, der Beagle schien mit Lätzchen und Wurst auf Gabel völlig überfodert. Aber lustig war es.

    Wir haben ihn also gefragt, ob das so stimmt und er meinte, am Anfang wäre er tatsächlich tagelang alleine gewesen, bis er davon erfahren hat und jetzt sind abwechselnd 4 Leute wohl mal kurz bei ihm und

    Hä? Sind das jetzt Leute, die sich organisiert haben, oder gehören die zum Hund? Wenn ein Hund permanent jault und bellt ist das Ruhestörung, warum rufen besagte Nachbarn dann nicht die Polizei? Sie hätten ja dann einen Grund. Versteh ich nicht. Oder gehts nur ums Tratschen?

    Meine Hunde sind eigentlich immer zu den unmöglichsten Zeitpunkten eingezogen: Nach dem Abi, im Studium, nach der Selbständigkeit....viel wichtiger, als den perfekten Zeitpunkt (den es eh nie geben wird) finde ich, die Bereitschaft, die Verantwortung für "sein" Lebewesen zu übernehmen, Lösungen zu suchen, wenn es Probleme gibt, bereit zu sein, seinen Alltag umzustellen, wenn es erforderlich ist. Dann klappt es auch mit dem Hund, und das sieht man mE. an diesen tollen Geschichten hier im Thread.

    Im Grunde hat es bei jedem, auch in den stressigsten Zeiten geklappt, weil man den Willen hatte, Lösungen zu finden und sich auf seinen Hund einzulassen und einzustellen.

    Hat man das nicht, klappt es auch nicht mit dem dollsten Haus, dem größten Garten, der meisten Zeit und dem dicksten Bankkonto.

    Alles sprechen sie englisch, aber "warten" befehlen sie auf deutsch.

    Jaaaaaa, genau das hab ich auch gedacht :lol:

    "No - Sit - Down - Waaaaaaaaaaaaarten" :lachtot:

    PS: Ja ich gebs zu, ich habs gesehen, zumindest die Hälfte, obwohl ich nicht wollte :D