Ich finde die Diskussion merkwürdig. Wenn mein Hund abhaut, was trotz aller Erziehung und Sicherung passieren kann, natürlich suche ich ihn. Natürlich informiere ich Gott und die Welt, damit die größtmögliche Chance besteht, das er gefunden wird. Natürlich ist mein Hund gechipt und bei Tasso registriert für solche Fälle, was auch kein Garant dafür ist, dass er mir wieder gebracht wird. Natürlich bekommt mein Hund als Hauptbestandteil seiner Nahrung Fleisch, weil es artgerecht ist.
Vegane Hundeernährung ist NICHT artgerecht und hat somit auch wieder nichts mit Tierliebe zu tun, sondern ist der pure Egoismus, weil man einen Hund halten möchte, aber dieser soll seinen Verdauungsapparat doch bitte an die eigene Lebenseinstellung anpassen.
Tierliebe bedeutet vieles für mich: Meinen Tieren ein gutes Leben ermöglichen, keine Pelze tragen, keine Lebensmittel wegwerfen und daraus resultierend umsichtig und bewusst einzukaufen, auch fremden Tieren zu helfen, wenn es die Situation erfordert, mit offenen Augen durch die Welt gehen, Tierquälerei nicht zu unterstützen und zu erkennen usw.usf
Es gibt undenkbar viele Arten, Tierliebe zu leben. Dazu gehört für mich nicht zwangsläufig, kein Fleisch zu essen. Aber ich habe die Wahl, ob ich mein Fleisch aus dem Discounter oder vom Bauern beziehe, dessen Tiere nicht zusammengefercht in der eigenen Gülle, sondern auf der Weide stehen.