Beiträge von Mia2015

    Wobei die Duldungszeit mWn nicht mit dem Anschaffungszeitpunkt des Hundes beginnt, sondern mit dem Zeitpunkt der Kenntnis des Vermieters, dass ein Hund angeschafft worden ist.

    Ja, das stimmt.

    Mir persönlich wäre sowas sowieso zu unsicher. Entweder kann ich einen Hund halten, oder nicht. Ich würde das ungern von der Tagesform meines Vermieters abhängig machen müssen :verzweifelt:

    Kenne sogar eher welche die ziemliche Ärsche sind und liebend gerne prollen, pöbeln und auch mal zubeissen.

    Das kann man oft unter Unsicherheit verbuchen. Mein damaliger Rüde brauchte sehr souveräne Führung, da er zu Unsicherheit neigte und dann genau dieses Verhalten zeigte. Wobei er keine Löcher gemacht hat.

    und da gehts ja so von 500-1300€ aber ... woran macht sich das fest? An der Region oder woran?

    Kommt wohl darauf an, von welchem Verband die Papiere sind :hust:

    Als ich meinen Weißen damals holte, waren es noch die Amerikanisch-Kanadischen-Weißen Schäferhunde und waren vom VDH nicht anerkannt. Er hatte rote Papiere, ich meine vom FCI?, ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr genau.

    Zwischenzeitlich gibt es "Rassehunde" mit Papieren von den abenteurlichsten Verbänden, die man unbedingt auch auf Echtheit prüfen sollte....

    Ich habs noch mal nachgelesen:

    Wenn die Haltung von Hunden im Mietvertrag ausdrücklich verboten ist, hat sich der Mieter daran zu halten.

    Gibt es keine vertragliche Regelung betr. Hundehaltung, sollte man prüfen, ob es eine Hausordnung gibt, die ein Verbot hinsichtlich Hundehaltung enthält. Ist dem so, so ist dieses Verbot auch auf die Wohnung zu übertragen.

    Duldet der Vermieter Hundehaltung (ggfs. trotz vertraglich geregeltem Verbot) über einen längeren Zeitraum, kann er die Abschaffung des Tieres im Nachhinein nicht mehr fordern. Im betreffenden Fall waren das fünf Monate.

    Die Rechtssprechung ist da ziemlich eindeutig.

    Darauf anlegen würde ich es in diesem Fall wohl eher nicht, da es mit Hund und WG problematisch werden kann, eine neue Bleibe zu finden.

    Es ist nicht so einfach Wohnungen zu finden, in der auch Hunde willkommen sind.

    Genau das wollte ich auch schreiben.

    @Linali92 warum muss es denn jetzt auf der Stelle ein Hund sein? Warte doch einfach, bis du eine neue Wohnung gefunden hast und kläre ab, ob dort Hunde willkommen sind (schriftlich). Selbst eine mündliche Zusage hilft dir nichts, wenn der Vermieter die Faxen dicke hat, kann er durchaus seine Meinung ändern. Und dann?

    Rein rechtlich ist es in Deutschland so, dass Tierhaltung "eigentlich" nicht verboten werden kann, vorausgesetzt alle anderen Mieter im Haus stimmen schriftlich zu, dass sie mit einem Hund kein Problem haben.

    Die andere Seite sieht jedoch ganz anders aus. Recht haben und Recht bekommen sind immer zwei Paar Schuhe. Ich würd mich jetzt nicht damit stressen. Auch nicht mit dem Vermieter. Lieber abwarten bis es passt.

    Innereien (Leber, Herz, Magen), Knochen und Knorpel

    Hier fehlen mir persönlich die Angaben in Prozent, also zu welchen Anteilen die Komponenten verarbeitet sind. Innereien und auch Knochen/Knorpel können bei Hunden die es nicht gewohnt sind Magenprobleme verursachen (Durchfall oder Knochenkot).

    Ich find den Preis einfach frech. Da würde ich eher 30 Cent pro Dose drauflegen und Cenpura von Terra Canis füttern. Das ist wenigstens Bio.

    Ich finde die Diskussion merkwürdig. Wenn mein Hund abhaut, was trotz aller Erziehung und Sicherung passieren kann, natürlich suche ich ihn. Natürlich informiere ich Gott und die Welt, damit die größtmögliche Chance besteht, das er gefunden wird. Natürlich ist mein Hund gechipt und bei Tasso registriert für solche Fälle, was auch kein Garant dafür ist, dass er mir wieder gebracht wird. Natürlich bekommt mein Hund als Hauptbestandteil seiner Nahrung Fleisch, weil es artgerecht ist.

    Vegane Hundeernährung ist NICHT artgerecht und hat somit auch wieder nichts mit Tierliebe zu tun, sondern ist der pure Egoismus, weil man einen Hund halten möchte, aber dieser soll seinen Verdauungsapparat doch bitte an die eigene Lebenseinstellung anpassen.

    Tierliebe bedeutet vieles für mich: Meinen Tieren ein gutes Leben ermöglichen, keine Pelze tragen, keine Lebensmittel wegwerfen und daraus resultierend umsichtig und bewusst einzukaufen, auch fremden Tieren zu helfen, wenn es die Situation erfordert, mit offenen Augen durch die Welt gehen, Tierquälerei nicht zu unterstützen und zu erkennen usw.usf

    Es gibt undenkbar viele Arten, Tierliebe zu leben. Dazu gehört für mich nicht zwangsläufig, kein Fleisch zu essen. Aber ich habe die Wahl, ob ich mein Fleisch aus dem Discounter oder vom Bauern beziehe, dessen Tiere nicht zusammengefercht in der eigenen Gülle, sondern auf der Weide stehen.

    Allerdings muss mein Erschrecken irgendwie bei ihm einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Wenn er an einem Tisch vorbei will, der nahe an der Wand steht, bleibt er vor der Lücke stehen und blockiert. Ich kann es nicht besser beschreiben. Er steht dann dort wie auf Glatteis. Zittert. Und bewegt sich nicht. Wenn ich vorbei will, muss ich ihn schieben (habe das aber nur einmal gemacht). Wenn er allerdings spielt oder mit seinem Spielzeug rumläuft bzw. zum Futternapf rennt, ist alles normal. Nur wenn er daran denkt, klappt es nicht. Ich habe dann versucht mit Leckerlies seine Motivation zu wecken. Sprich: Rufen, wenn er kommt, füttern, auf die andere Seite stellen und wieder rufen. Das hat ihn so gestresst, dass er nach zweimal hin und her nur noch am Hecheln war.

    Das ist ein unsicherer Hund. Und ja, er wird den Tisch mit deinem Erschrecken verknüpft haben und ist nun der Meinung, der Tisch ist was ganz schlimmes. Da dein Hund für sowas offensichtlich empfänglich ist, würde ich an deiner Stelle erst mal an dir arbeiten, d.h. dass du auch in solchen Situationen gelassen und ruhig bleibst. Der Hund wird sich wehtun oder auch nicht, egal ob du dich erschreckst oder nicht. Das wäre für euch beide schon einmal eine große Hilfe, damit nicht alles irgendwann zum Problem wird. Du solltest eine gewisse Souveränität und Selbstverständlichkeit lernen.

    Locken würde ich ihn auch überhaupt nicht, und ihn motivieren am Tisch vorbei zu laufen, wozu und wie? Er hat Schiss. Der wird nicht dran vorbei gehen. Jetzt zumindest noch nicht. Irgendwann wird er merken, dass der Tisch keine Gefahr für ihn ist. Bis dahin würde ich darauf gar nicht eingehen und die Situation erst recht nicht provozieren.

    Dein Hund braucht deine Sicherheit. Je souveräner du bist, desto entspannter ist dein Hund.

    wenn BCs in der Verträglichkeit
    mit Akitas und RRs verglichen werden.

    Ich finde diese Vergleiche sowieso total bescheuert, sorry. Auch Ridgebacks sind nicht alle unverträglich. Ein absolut verträgliches Exemplar liegt grad bei mir auf dem Sofa.

    Es kommt, wie immer, auf den Halter an und wie er seinen Hund durch Situationen führt. Es gibt eben Rassen, die Erziehungsfehler nicht verzeihen, die den Anspruch an den Halter haben, dass er weiß, was er da tut. Da kann man nicht mit rum experimentieren, da braucht man schon einen Plan und muss sich mal zwei Tage Gedanken drüber machen, ob man in der Lage ist, dass zu leisten.

    @Xhelu Da du offensichtlich noch recht jung bist, wäre mein Rat, dich erst einmal auf Ausbildung und Job zu konzentrieren. Die Anschaffung eines Hundes läuft dir nicht weg, aber ein Hund schränkt einen schon extrem ein und je nach Zukunftswunsch kann ein Hund dann evtl. zum K.O-Kriterium für den Traumjob werden, weil er nicht mit kann, du musst Überstunden machen und Hund wartet zu Hause und muss raus...dein Hund hat Durchfall und keiner ist da...usw.usf.

    ein Mann hat dann komplett alle Kabel und Steckdosen erneuert . Mika hat sich prompt wieder völlig normal verhalten.
    Wer weiß, was da kaputt war und er hat es gerochen..?

    Das finde ich super interessant. An sowas denkt man im ersten Moment gar nicht...aber ich halte es für sehr wahrscheinlich.


    Das verhalten hier hat er sich auch schon angeschaut und er meinte Simba würde das extra machen weil er es vorher nicht kannte

    Was für ein Unsinn. Das Verhalten deines Hundes hat vermutlich mehrere Ursachen:

    Der Hund ist bereits 2 Jahre, kommt aus schlechter Haltung (1,5 Jahre nehme ich an?), du hast ihn erst seit knapp 5 Monaten und er wurde zwischenzeitlich kastriert...ganz schön viel auf einmal für so ein Tier, wenn man das so alles liest.

    Da er eh schon gestresst war, weil er sich an alles Neue gewöhnen musste hast du ihn vermutlich zusätzlich noch körperlich durch Radfahren überreizt (kein Vorwurf, nur reine Feststellung). Das ist oft ein Denkfehler: Ein gestresster Hund braucht Ruhe, auch draußen. HInzu kommt die Hormonumstellung durch die Kastra.

    Wenn in der Wohnung nichts vorgefallen ist und du feststellst, dass weniger mehr ist und dein Hund wieder ruhiger wird, bleib dabei. Lass ihn erstmal richtig bei dir ankommen. Der Kerl hat ganz schön was hinter sich und braucht jetzt Sicherheit von dir.

    In der Ruhe liegt die Kraft :smile: