Beiträge von Mia2015

    Er hat gelernt: wenn ein Lecker fliegt darf ich mir das auf Kommando holen und bekomme noch eins

    Hast du schön geschrieben :lol:

    Ja, das wird wohl passiert sein. Nicht locken sondern belohnen ;)

    Ich würde auch von vorne anfangen und hierfür ein neues Signal benutzen. Bei uns ist das "Körbchen" und das hat auch erst nach viel üben geklappt. Erst heute mit 1,5 Jahren geht und bleibt sie auch zuverlässig im Körbchen.

    Für einen Hund, der immer gern und überall dabei ist, ist es eine Meisterleistung, wenn er auf Korb oder Decke geht und dort auch bleibt. Nur Geduld. Und weiter üben.

    Dalmatiner würde ich aus dem Grund nicht nehmen, weil sie gesundheitlich mittlerweile wirklich vorbelastet sind. Einen guten Züchter und einen gesunden Hund zu finden, ist da die Nadel im Heuhaufen.

    Ich find einen Labrador super passend.

    Obwohl es natürlich auch um die Klärung der Rangordnung geht, sind ja zwei Rüden. Und der Dobi kommt auch in die Pubertät.

    So ist es. Und mit 10 Monaten ist er vermutlich schon mitten drin in der Pubertät. Was der Ältere unter Jugendwahnsinn toleriert hat, versucht er vermutlich nun mit aufreiten zu lösen.

    In welchen Situationen reitet er konkret auf, wie verhält sich der Junghund vorher? Ich würde beides unterbinden, dass Aufreiten aber auch die vermeintliche Dominanz des Junghundes. Sonst kann es später zu ernst gemeinten Zoffereien kommen.

    Wie ist da eigentlich die Kosten-Nutzen-Rechnung in Bezug auf AJT? Bringt man den Hund eher damit dazu, in Zukunft auch auf Spur Wild nachzugehen, wenn er das vorher nicht gemacht hat, oder nützt es eher, weil man eine effektive Auslastungsform aufbaut?

    Kommt wohl auf den Hund an. Ich habe eher den Eindruck, dass die Nasenarbeit dabei hilft meine Hündin abrufbarer zu machen, bevor sie einer Wildspur nachgeht. Und sie geht weniger Spuren nach, wenn sie vorher gefährtet hat, offensichtlich wurde die Partie im Hirn dann bereits erfolgreich ausgelastet :ugly: Wobei ich auch den Clicker wieder ins Training eingebaut habe, d.h. ich kann bei Jagdabsicht gut zwischen markern und im Ansatz abbrechen.

    nicht das mäkeln verschlimmern wollte.

    Ich erzähle dir kurz wie es bei uns war: Alle möglichen (hochwertigen und somit teuren) Trofu durch, auch TerraCanis, das wurde gut gefressen und vertragen, aber auf Dauer, für das was drin ist, einfach zu teuer. Alle möglichen (hochwertigen und teueren) Nassfutter ausprobiert. Reinfleischdosen mit Gemüse gefüttert.

    Alles wurde erst gefressen und dann verschmäht, weil Hundi davon gekotzt hat oder Magenaua bekam.

    Dann habe ich nach dem letzten Durchfall mit Schonkost angefangen. Mittlerweile koche ich nur noch selber und füttere alles was da ist, d.h. der Hund hat immer was anderes im Napf und mäkeln gibt es hier schon lange nicht mehr. Mein Hund hat mir gezeigt, dass ihm nur Fertigfutter weder schmeckt noch bekommt.

    Ich finde es kommt darauf an, wozu man die Spursuche persönlich nutzen will.

    Bei uns ist es Spass, geistige Auslastung und gleichzeitig Training, um den Jagdtrieb händeln zu können. Daher bin ich da nicht so streng und unterstütze auch mal. Wenn der Hund sportlich oder dienstlich geführt werden soll, ist das wieder was anderes...wobei dafür dann ja auch eher Rassen genommen werden, die die Spur quasi im Blut haben.

    Ein Hund will auch motiviert werden, gerade bei Aufgaben, die ihm eigentlich gar nicht so wirklich liegen. Bei ständigem Misserfolg wird selbst der motivierteste Hund irgendwann den Spass verlieren. Konzentrierte Spurarbeit mit einem Hund, der eigentlich (auch) andere Sinne nutzt, ist eine Herausforderung und muss, je nachdem was der Hund anbietet, entsprechend kleinschrittig geübt werden.