Beiträge von danimonster

    Familie mit Hund

    Sei froh dass er knurrt. Das ist super ihr solltet das ernst nehmen und auf keinen Fall unterdrücken.

    Vor dem Knurren gab es sicher schon etliche andere Signale die ihr nicht gesehen habt. (Zwingern, Zunge, Kopf wegdrehen ..... )

    Daher würde ich euch einen guten Trainer empfehlen und einen Kurs zur Körpersprache.

    Ihr könnt jetzt die Weiche stellen zu einer tollen Familie mit Hund oder das ganze krachend vor die Wand fahren. Eure Entscheidung.

    Das kenne ich auch 😅

    Du machst ja schon genau das Richtige wenn du ihn einsammelst wenn er sich blöd verhält. Das zusammen mit einem verbalen Abbruch vorher wird dazu führen das es immer besser wird.

    Selbst wenn das nun fiddeln sein sollte würde ich nicht auf Kontakt verzichten. Das ist doch immer eine Chance zu lernen.

    Vielleicht habe ich da Vorurteile ... Aber gerade Schäferhunde habe ich als besondere "Fieslinge" erlebt wenn Besucher Angst haben.

    Mir wär da gerade ein pubertärer 1 Jähriger Hund viel zu riskant. Besonders weil du doch Angst hast. Traust du dich denn einen so großen Hund zu erziehen? Die sind ja in dem Alter besonders wild und testen bei dir aus was sie dürfen.

    Dazu kommt, dass 1 bis 3 jährige Hunde oft abgegeben werden weil die Besitzer nicht mit ihnen klar kamen.

    Mir wär das zu heiß mit so kleinen Kindern.

    Ich glaube, dass Pudel generell schneller zu Übersprungshandlungen neigen aufgrund ihrer Art. Sind ja schon schnell drüber.

    Wenn dein Hund ängstlich ist und dies durch das verringerte Testosteron schlimmer wird müsstest du den Chip auslaufen lassen und auf die Kastration verzichten.

    Das Hormon fehlt übrigens nicht komplett da es auch in der Nebennierenrinde produziert wird. Der Spiegel ist nur deutlich geringer. 😅

    Das kommt mir bekannt vor 😅

    Unser Pudel-Mix hatte die selben Probleme. Dem ging es so mies dass wir ihm mit 10 Monaten einen Chip setzen ließ. Was war das für eine Erlösung! Wenige Monate später kamen die Bällchen ab.

    Das ist nun 7 Jahre her und ich habe es nie bereut.

    Unser 2ter Rüde ist intakt und ich würde nie pauschal jede Kastration befürworte. Es gibt aber Rüden für die es so einfach besser ist.

    Teddys Verhalten war unter dem Chip genauso wie später nach der Kastration. Er ist nach wie vor ein Rüde der markiert, scharrt und die Ladys spannend findet. Aber diese ständigen Entzündung, zittern, hungern usw sind nicht mehr.

    Es ist total mutig dass du so offen schreibst und es geht mir echt ans Herz weil ich viele deiner Gedanken kenne.

    Mich haben vor Jahren mehrere Schicksalsschläge + Trauma + MS ... in eine laaaaaaaange depressive Phase geworfen. Zu Beginn dieser, wirklich als Seelentröster, haben wir uns Teddy geholt. Die letzten 7 Jahren liefen natürlich nicht rund und es gab immer mal Phasen die sicher langweilig für ihn waren.

    Natürlich begleitet von meinem schlechten Gewissen und der Frage ob das unfair ihm gegenüber ist.

    Rückblickend kam Teddy damit super klar und vieles, wo ich dachte er braucht das jetzt, war für ihn garnicht relevant. Habe mir da mehr Stress gemacht als nötig. 😅

    Hunde sind so anpassungsfähig und eigentlich auch genügsam. Oft entsteht gerade über Foren wie dieses der Eindruck dass man sie sportlich auslasten müsste. In "echt" sind sie aber einfach nur gerne um einen rum.

    Ich wünsche dir alles Gute für deinen/euren Weg.

    Wieso wird eigentlich erwartet dass ein Züchter nur aus Liebe zur Rasse und unter größten finanziellen Einbußen züchtet?

    Bei Tonis Züchterin fand ich es super dass sie von den Einnahmen ihre Terrasse hat machen lassen und vom Wurf danach gab es auch was schönes. Ist doch super.

    Am Ende bestimmt die Nachfrage den Preis und es ist völlig in Ordnung so viel wie möglich zu verdienen.