Beiträge von danimonster

    Am Ende kann jeder nur seinen eigenen Hund kontrollieren und damit sollte man sich wohl hauptsächlich beschäftigen.

    Meine Hunde waren nie aus Zucker und brauchen keine Stunden beim Therapeuten wenn sich irgendein Junghund mal zu sehr freut ... mehr als anrempeln oder aufdringliches schnüffeln habe ich noch nie erlebt.
    Wenn sich das nicht von selbst beruhigt gehen wir halt weiter. Aber da wird kein Drama draus gemacht. Entspannt nervige Situationen aushalten gehört für mich zum Training.

    Ich lasse unseren unverträglichen Hund nicht ohne Leine laufen. Ich habe extra geschrieben das es nur ein Beispiel ist.Unsere Hündin lasse ich auch nicht eng neben mir laufen. Wobei da müsste man wieder definieren was eng für einen bedeutet. Unsere Hündin muss dann bei mir in der nähe sein aber nicht so eng das sie quasie an meinem Bein klebt. Da darf ruhig etwas Platz zwischen sein. Sie kann dabei auch ruhig mit dem Kopf auf der Höhe oder kurz davor/dahinter von meinem Bein laufen. Oder so weit vorne laufen das ihr Hintern gerade so auf der Höhe von meinem Bein ist.

    Ich kenne Hunde die unverträglich freilaufen, weil sie abrufbar sind. Ich persönlich würde das nur nicht an unübersichtlichen Stellen machen und nur machen wenn ich rund um weit genug schauen kann um früh genug den Hund ranzurufen.

    LG
    Sacco


    Ich verstehe dein Problem nicht.
    Würden wir uns begegnen und du rufst mir zu das ich anleinen soll dann kommt Teddy an die Leine. So handhaben wir das immer.
    Aber sagen muss man was und das tust du ja auch.

    Aus dem Grund, dass andere meinen, wenn ohne Leine dann kann ich Hund rein brettern lassen, müssen meine inzwischen fast nur noch online laufen. Die zwei bleiben stehen wenn ein Hund in Sicht kommt und warten auf meinen Rückruf weil sie sich mit dem Hund nicht auseinander seitzen wollen. Ich habe aber in aller Regel überhaupt gar keine Chance mehr abzurufen und anzuleinen, weil in dem Moment der andere Hund schon durchgestartet ist und in die zwei reinrast- fixieren und ab ducken und ggf sogar knurren völlig ignorierend. Tja und in dem Moment wo der Tutnix reinbrettert wird er gepackt und auf den Rücken geschmissen - unter Geschrei der Besitzer. Darauf hab ich keine Lust. Obwohl meine Recht haben. Wer nicht hören will und auf Körpersprache reagiert... so müssen sie angeleint bleiben um nocht erst in diese Misere zu kommen und inzwischen fliegen den entsprechenden Hunden dann von mir Schlüssel oder anderes greifbares Material vor die Füße. Weil den Tutnixtanz tanzen, darauf hab ich inzwischen auch keine Lust mehr. Und mir geht's wie Sacco. Ich hab vier Arbeitsstellen bis zu 70km von zu Hause weg, sprich ich bin ständig woanders mit den Hunden unterwegs und kann nu nicht ahnen dass ich in eine Wildwestzone gerate. Ich geh davon aus, dass überall ein gewisses Maß an Höflichkeit und Rücksicht herrscht und in meiner Welt gehört dazu, dass ohne Absprache keine Hunde zusammen gelassen werden, außer jetzt in diesen Hundespielarealen, den eingezäunten.


    Wir hatten ja früher auch 40 - 50 kg Hunde. Aber wenn die einen freundlichen Hund auf den Rücken gedreht hätten gäbe es einen riesen Anschiss! Das nennt man Erziehung ....
    Weder früher noch heute, mit nur noch 11 kg Hund, habe ich So was je erlebt.
    Ehrlich gesagt erwarte ich von meinem Hund das er nicht gleich austickt wenn er mal angerempelt wird ... :mute:
    Wenn sich deine Hunde nicht abrufen lassen, bei Hundesichtung, sollten sie eh nicht frei laufen ...

    Bei uns brettert keiner los und jeder war immer Abrufbar.


    ich finde es gerade nur witzig dass mein Gebiet als wildwest Zone bezeichnet wird aber solche geschilderten Vorkommnisse ( ein Hund schmeißt den anderen auf den Rücken, bitten dass der andere Hundehalter seinen Hund bei sich behält werden ignoriert etc) bei uns fast nicht vorkommen. Fast weil ich nicht bei jeder Begegnung dabei bin. Aber ok.


    Bei uns gibt es so was auch nicht :)

    Das sehe ich nicht so.Nur ein Beispiel, warum sollte ich meinen Hund der unverträglich ist/keinen Bock auf fremde Hunde hat/ sich nicht für andere Hunde interessiert und keinen Kontakt möchte aber hört anleinen? Den kann ich auch einfach neben mir her laufen bis ich dran vorbei bin.

    Was anderes wäre es für mich, wenn der Hund weiter vorne läuft, hier schnüffelt und da schnüffel. weiter hinten läuft usw und der HH keine anstalten macht den Hund zu rufen oder sonst ein Komando gibt.

    LG
    Sacco


    Du sagst doch das du den Hund eng neben dir laufen lässt. Das ja quasi wie Leine.
    Allerdings fände ich unverträglich und ohne Leine super verantwortungslos wenn du das an Stellen machst wo andere dich übersehen könnten.

    Ähm... ne. Gesetz is das sicherlich nicht und wieso muss man einen Hund der von sich aus Kontakt aktiv meidet anleinen ?Wenn mein Hund keinen Bock auf Hunde hat aber von selbst nicht hingeht seh ich da tatsächlich nicht nur mich in der Pflicht. Klar, man kommuniziert aber diese Einstellung alles was frei läuft muss tolerieren das irgendwelche Fiffis dahin latschen.. Nö.

    Wenn jemand seinen Hund frei laufen lässt und keinen Kontakt möchte kann er sich gerne äußern oder führt den Hund halt nah bei sich.

    Echt? Ist das bei euch so? Ich für meinen Teil verlasse mich da lieber nicht drauf. Lieber Vorsorge- als tierärztliche Nachsorge :ugly: .
    Generell finde ich es völlig ok wenn ein fremder Hundehalter seinen Hund nicht anleint. Solange der Hund nicht zum guten-Tag-sagen zu meinem hinläuft ist alles paletti für uns.

    In der Regel ist es aber so dass andere Hundehalter ihre Hunde hektisch anleinen sobald sie unseren sehen. Auch nicht schön, ist uns aber ganz recht.

    Du hast aber trotzdem nicht unrecht. Mit schwierigen Hunden muss man mehr kommunizieren. Ich würde Dir auch von weiten zurufen dass Du Deinen Hund bitte bei Dir behältst - wie auch immer. Sprich, ich würde gar nicht zulassen dass Dein unangeleinter Hund zum Hallo-sagen Kontakt aufnimmt.

    ist doch alles super wenn du das zurufst :)

    Meiner ist halt super höflich und zurückhaltend. Daher kenne ich diese Probleme nicht. Wir hatten bisher auch noch nie jemanden der sich bei uns beschwert. Weder Hunde noch Halter :)

    Darf er einfach so ohne Absprache ?

    Ja. Das ist ja quasi Gesetz. Ohne Leine laufen Hunde die keinen Streit suchen.
    Wer keinen Kontakt zulassen kann oder will der leint an wenn er wen sieht. Dann kommt Teddy auch an die Leine bis wir vorbei sind.
    Fragen für die 2 Sek die da geschnüffelt werden mache ich nicht.
    Mir hat 1x wer zugerufen das sein Hund unverträglich ist aber im Fuß läuft. :)

    Mit schwierigen Hunden muss man mehr kommunizieren. Da haben wir es natürlich einfach.

    Meiner ist ja auch ein Tutnix. Aber ein echter ;)
    Kommt ein Hund an der Leine, Leinen wir an und bei Fußgängern und Radfahrern läuft Teddy im Fuß. Zu freilaufenden Hunden darf er hin.

    Da wir super entspannt unterwegs sind habe ich natürlich Zeit andere Hundehalter zu beobachten und da fällt mir schon auf das einige so fixiert auf ihren Fiffi sind das sie mit ihrer Umwelt nicht kommunizieren.
    Manche Menschen sind regelrecht panisch wenn sie andere Hunde treffen und in der Regel haben diese Leute auch schon oft schlechte Erfahrungen gesammelt oder diese auch durch ihre Angst provoziert.

    Das ja auch so mit Menschen die Angst vor Hunden haben. Meiner lässt sich von Fremden nicht anfassen und weicht immer aus. Treffen wir aber wen der Angst hat will er die Person immer berühren. :rotekarte: Wir hatten da auch mal eine Begegnung, die mir heute noch leid tut ...

    Ich finde es komplett richtig das Menschen sich wehren dürfen und sehe hier auch den Halter absolut in der Pflicht seine Umwelt zu schützen.

    Teddy ist zu entspannt um zu hetzen.
    Sieht er Wild rennen dann setzt er sich hin und schaut gerne zu.
    Einzig Vögel bringen ihn dazu das er hinrennt. Jedoch passiert das in langsamen Trott und er lacht dann immer wenn sie auffliegen. :ka:
    Bleiben zB Enten stehen ist er sofort verunsichert und kommt zurück.
    Er darf natürlich keine Vögel jagen und lässt sich draußen abrufen. Im Garten lässt sich das jedoch kaum verhindern.

    ich hatte bisher noch keinen Hund der, über lange Jahre, monatlich Medikamente bräuchte die mehr als 100 Euro kosten.
    Meistens war es so dass sich im letzten Lebensjahr eine schwere Krankheit ergab die auch teuer war. 8.000 Euro in 12 Monaten war das Maximum bisher.
    Daher gibt es für jeden Hund immer ein Sparbuch mit 5.000 Euro und der Rest findet sich dann ...

    Ich könnte mich nie gegen den Hund entscheiden wenn er teuer wird und wär bereit auf alles zu verzichten.
    Was ich allerdings nicht mehr machen würde ist für Behandlungen unbegrenzt zu zahlen die maximal die Qual verlängern können. Aber da geht es wen7ger um das Geld.

    Hallo,

    unser war, von Welpe an, ein Ressourcenverteidiger. Wir waren damals wirklich überrascht das dieses kleine Fellbündel sofort agressiv alle Leckerchen verteidigte. Auch draußen ließ er sich nichts wegnehmen ...
    Zu Beginn haben wir das Problem verschlimmert, weil jeder uns sagte das wir uns durchsetzen müssen. :|
    Der Mensch muss alles wegnehmen können ...

    Nach 3 Jahren "Tauschen" und ihm ungefährliche Dinge einfach lassen sind wir am Ziel angekommen. Er "Tauscht" mit uns, ohne das wir ihm was geben und in einer Gruppe von anderen Hunden, sein liebstes Spielzeug. :gut: