Monate? Das hängt immer vom Hund ab. Manche schneller und andere langsamer.
Beiträge von danimonster
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Danke für eure Antworten.
Krass das die Tierärztin hier das unbegrenzt machen würde ... -
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@danimonster
Danke für die Antwort!Ohne den Züchter nun zu kennen und ohne dir zu nahe treten zu wollen - wenn du dich so sehr informiert hast (was du offenbar getan hast), was war der Grund, weshalb es keine der Ausgangsrassen geworden ist? Du feingliedrig beim Pudel? Zu viel Fell beim amerikanischen Cocker? Warum dann keiner der anderen möglichen Hunde? Verfügbarkeit, Preis, Art und Weise der Züchter, Marketing?
es stimmt das mir Kleinpudel zu zart sind und der Ami Cocker hat eine recht kurze Nase. Aber hauptsächlich weil ich mal einen tollen Cockerpoo kennengelernt habe.
Ich habe aktiv nach genau diesem Mix gesucht und wurde nicht durch Marketing gelockt.
Die Verfügbarkeit wär bei den Ausgangsrassen übrigens besser gewesen.Offensichtlich hast du dich viel informiert und du hast dir Gedanken über die Gesundheit und die Abstammung deines Hundes gemacht - richtig gut. Für dich und deinen Hund ist das alles super. Und ihr habt das, was ihr wolltet. :) So geht es nun ja auch den meisten Hundehaltern.
Ich frage mich dann nur - weiterhin mit dem Gedanken bei der Rasse - weshalb der Züchter das nun macht? Dich hat er glücklich gemacht. Aber so selbstlos sind die wenigsten Menschen und er hätte andere sicher auch mit einem Pudel oder einem amerikanischen Cocker glücklich gemacht. Was war das Ziel dahinter? Einen stämmigen Pudel? Locken im Amifell? Warum dann außerhalb des VDH als Kreuzung und nicht innerhalb mit bestimmten Linien?
Die Züchter haben schon immer gezüchtet und waren nun schon zu alt für ihre vorherige Großhunderasse die sie im vdh gezüchtet haben. Dort hatten sie auch aufgegeben weil ihre Rasse immer größer und kranker wurde.
Ihr Ziel war am Schluss nur nette Begleithunde zu züchten. Der Cockerpoo ist ja quasi ein alter Klassiker aus den 50er Jahren. Gesund und Wesen war das einzige Ziel.Oder doch nur Vermarktung mit gutem Profit? Von kleinen Hunden kann man mehr halten, die Kreuzungen inklusive der Doodle und Poos sind beliebt, man findet viele Abnehmer - die Erfahrung scheint doch da zu sein, also weiß er was er tut. Den Hunden geht es bestimmt nicht schlecht und das Ergebnis ist auch nicht dramatisch, denke ich (außer vielleicht vom Fell her, Erbkrankheiten der Rassen kenne ich nicht genug), aber den züchterischen Ansporn dahinter - den verstehe ich nicht so ganz.
Und wenn er aufhört, dann gibt es auch keine Cockerpoos mehr. Und wenn es sie doch gibt, er also doch eine neue Rasse züchten möchte (und Mitstreiter hat) - was war oder ist das Ziel? Was soll der Cockerpoo sein oder können, was die Ausgangsrassen nicht waren oder hätten sein können mit entsprechendem Einsatz? Und wenn da nicht viel selektiert werden muss, weil charakterlich alles bereits nahe beieinander und eng gezogen war, wo ist dann der Unterschied zu den Ausgangsrassen?
Es gibt Leute die Cockerpoo in Generation X züchten. Aber das wollte ich nicht da ich ein Plzs an Gesundheit du den Heterosiseffekt erwarte.Grundsätzlich sind ja auch die Ausgangsrassen toll aber die Mixe sehen halt etwas anders aus. Das Wesen wird ja weder besser noch schlechter. Den Ursprung muss man mögen.
Hauptsächlich erhoffe ich mir aber mehr GesundheitGenetische Varianz durch neue Vermischung? Dann wieder Selektion auf eine neue Begleithunderasse, die halt einen weiteren optischen Markt bedienen soll? Die Idee klingt gut, wenn das mit vielen Ausgangsindividuen und ausreichend viel Unterstützung geschieht - und damit wären wir wieder bei meinem letzten Beitrag bzgl. der Haken, welche die Realität bereit hält. (Verfügbare Zuchthunde, verfügbare Zeit, verfügbare Ressourcen jeglicher Art, verfügbare Züchter ...)
Wenn da wer ne Rasse draußen machen will gerne. Aber hoffentlich mit offenen Zuchtbüchern
Ich krieg' da ein bisschen einen Knoten im Hirn.

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Nun drängen sich bei dieser Aussage aber doch folgende Fragen auf:
Weshalb ist es keiner der von mir und anderen aufgeführten Hunde geworden, deren Eltern nachverfolgbar gesund sind und über deren Wesen und das Wesen der Ahnen viel (oder alles) bekannt ist?Weshalb bist du bei dem Wunsch 'gesund' und 'wesensfest' auf ein Kreuzungsprojekt eingegangen, das mutmaßlich auf Hunden gründet, die nicht auf alle rasseinternen Erbkrankheiten untersucht wurden, deren Vor- und Nachfahren mutmaßlich nicht untersucht wurden und dessen gesundheitliche und wesenstypische Entwicklung daher nicht vorhersagbar ist. (Denn, auch das ist nicht von der Hand zu weisen, die gesunden - und damit u.u. aufwändig untersuchten - Hunde mit tollem Wesen - überprüft und bestätigt - einer Rasse - also mit nachvollziehbaren Papieren aus einem zuchtbuchführenden Verein - , mit denen der Halter züchten möchte, die wird er wahrscheinlich nicht zur Vermarktung eines wilden Mischlinges nutzen.)
In meinen Augen widersprechen sich dabei Wunsch und Vorgehen.
Das ist als würde man sagen 'Ich will ein blaues Kleid' und dann blind einkaufen. Natürlich könnte das Kleid, das man bekommt blau sein, vor allem, wenn man weiß, dass der Laden, in dem man kauft etwas öfter blaue Kleider hat, aber es kann auch rot, grün oder gelb sein.
Ehrlich gesagt liest es sich für mich (!) so, als wäre man blind in den Laden gegangen, ohne jede Erwartung, da man gar keine Idee hat, was man vielleicht haben will oder was es überhaupt gibt, was einem steht oder was einem besser gefallen würde - egal welche Farbe dann das Kleid hat, egal welcher Schnitt und welches Material, man arrangiert sich dann damit und wird im besten Falle auch glücklich, letzten Endes können keine Erwartungen enttäusch werden.
Und ganz davon abgesehen - wenn es keine Rasse werden soll und es dir vollkommen egal ist, wer dir den Hund zur Verfügung stellt, der dein aktuelles Bedürfnis nach einem gesunden und wesensstarken (was auch immer das genau meint ;)) Hund befriedigt - dann wärst du doch genau das aufgeführte Negativbeispiel für die Bestrebungen einer Neuzucht. Bedürfnis erfüllt. Hund und Halter für die Erhaltung dieser Eigenschaften, sofern vorhanden, verloren. Und es ist vollkommen gleichgültig woher der Hund kam - warum dann also überhaupt eine neue Rasse? Die würde das Bedürfnis ja auch nicht (mehr) erfüllen.
Ich glaube zwar nicht das die Fragen jeden interessiert aber ich antworte dir trotzdem.Cockerpoo kannte ich schon vorher und da es ein mittelgroßer Hund werden sollte der aktiv, freundlich usw (die Liste ist länger) sein sollte hatten wir uns nach Züchtern umgesehen und welche gefunden die in einem Verein organisiert sind, wo alle Vorfahren auf Rassetypische Krankheiten untersucht sind. Stammbaum usw alles vorhanden. Die Eltern von Teddy waren ein Traum, die Züchter sehr erfahren da sie früher im vdh selber gezüchtet haben und Zuchtwart einer Großhunderasse waren.
Teddy wird jetzt bald 4 Jahre alt und wir sind super zufrieden.
Der Ami Cocker und Kleinpudel bieten im Mix welche riesigen Überraschungen? Genau ... kleine Nuancen. Ob da jetzt mehr oder weniger Locken sind spiel für mich keine große Rolle.Es gibt einige, leider nicht die Mehrheit, Züchter die nicht einfach wild verpaarten und von solchen würde ich sofort wieder einen Hund holen.
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oh doch...Lass gut sein.
Doodle sind kein Rasse.
Das sind Rassen.
Egal, welcher Mix einen Pudel oder Labbie in der Ahnentafel hat, es ist ein Doodle.
Und es gibt einen Züchter, der ALs züchtet...
Und dann ist das eine Rasse.Okay, mir ist das zu wischi waschi...aber, wer haben will, der Markt ist ja gegeben.
Und wenn du 10 tolle Doodle kennst, ist es doch schön.
Gut so.Klar sind Doddel keine Rasse ( der AL ist etwas völlig anderes) Das ist doch auch ok so. Das muss auch keine Rasse werden. Rasse ist jetzt für mich nicht das Ziel.
Mein Cockerpoo ist auch keine Rasse
Ich möchte gesunde Hunde, mit stabilem Wesen. Ob das nun der Rassehundzüchter oder sonst wer erfüllt ist doch egal solange es nicht zu Tierleid führt. -
Es gab hier noch nie einen "Doodle sind toll -Thread". Das hätte ich mitbekommen ... @Mehrhund
Die Frage hier ist doch aber ob Rassehundzucht die heilige Kuh sein und es dürften doch die meisten darauf antworten: Nein das ist die heutige Rassehundezucht nicht.
Sein wir froh das es so viele unterschiedliche Wege gibt und nicht nur Hunde vom vdh
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Ich finde den Ausdruck Designerhund so furchtbar schlimm und auch das die dummen Besitzer dieser Hunde nur in der Lage sind kurz Google zu bemühen und scheinbar auch so super Naiv das die alles glauben ...
Wir haben, nach 30 Jahren mit Rassehunden, uns über Monate mit dem Thema beschäftigt und gezielt ausgesucht.
Ich könnte jetzt ja auch alle Rassehundbesitzer beleidigen weil die ja den designten Kataloghund kaufen und allen Züchtern glauben das die gesund sind! ... nervt echt.
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Einer Bekannten wurde vom Tierarzt vorgeschlagen den Rüden jedes Jahr zu chippen? Hintergrund ist das ihrem Mann wohl wichtig ist das er Hoden hat
Gibt es da überhaupt Erfahrungswerte wenn man das jetzt über 10 bis 15 Jahre macht? -
@Czarek Du diskutierst auch lieber mit unvollständigen Zitaten die zu deiner Meinung passen oder?

@Cindychill schrieb vom Laradoodle und aus welchen 2 Rassen dieser besteht.Übrigens bekomme ich auch vom heiligen vdh Züchter den perfekten Familien Rassehund egal welcher Rasse. Keiner verkauft seine Hunde mit negativen Atributen.
Übrigens waren bei uns in der Hundeschule massig Japaner, Cane Corso und ein Dobermann die von der Welpengruppe gleich zu den Rüpeln weiter durften. Wurden alle als perfekte Familienhunde angeschafft und waren es nicht. Und nun?
Wer erwachsen ist darf selbst bestimmen welche Wahl er trifft und muss mit den Konsequenzen leben. -
Nur um das nochmal aufzuklären. Der Australian Labradoodle ist aus 5 Rassen entstanden: Labrador, Pudel, Irish Water Spaniel, Amerikanischer und Englischer Cocker Spaniel.
Hier sind die Punkte Nachhaltigkeit und Langfristigkeit gegeben.
Da wird es sicherlich auch noch weitere Beispiele geben wo Rassen entstehen.Es ist halt nur schade wenn sich diese neuen Rassen dem vdh anschließen. Denn dann startet der Kreislauf aus geschlossenen Zuchtbüchern, engen Vorschriften beim Aussehen usw ...